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Tuberkulose in Deutschland:
Bewegen wir uns auf eine Trendwende zu?
Im Jahr 2010 sind 136 Patienten an einer Tuberkulose gestorben. Insgesamt hat das Robert Koch-Institut 4.330 Tuberkulosen registriert, kaum weniger als im Jahr 2009 (4.419 Fälle, davon 164 Todesfälle). Diese Zahlen sind im neuen Tuberkulose-Jahresbericht des RKI veröffentlicht. "In Anbetracht der Schwere der Krankheit und der Behandlungsdauer von mindestens sechs Monaten ist das noch immer eine viel zu hohe Zahl von Erkrankungen", betont Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts.
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Die ärztliche Schweigepflicht –
kein praxisfernes Anliegen
I. Ausgangslage
Die ärztliche Schweigepflicht gehört zum Kernbestand des ärztlichen Berufsrechts und findet mit dem Eid des Hippokrates ihr historisches Vorbild bereits in der Antike. Auf der Patientenseite steht das verfassungsrechtlich verbürgte allgemeine Persönlichkeitsrecht im durch die Rechtsprechung des BVerfG geschneiderten Gewand des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung. Gegenstand dieses Beitrages soll sein, aufzuzeigen, welche Informationen geschützt sind, unter welchen Voraussetzungen Informationen offenbart werden dürfen und welchen Konsequenzen sich der Arzt ausgesetzt sieht, hat er widerrechtlich Patientengeheimnisse offenbart.
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Bundesärztekammer unterstützt Kampagne
"Sei stark. Hol dir Hilfe!"
der Opferschutzorganisation "WEISSER RING e.V."
Die Bundesärztekammer ist um Unterstützung für die Kampagne "Sei stark. Hol dir Hilfe!" der Opferschutzorganisation "WEISSER RING e.V." gebeten worden.
Mit dem Aufruf "Sei stark. Hol dir Hilfe!" appelliert der gemeinnützige Verein an die Opfer von Kriminalität und Gewalt, sich nicht passiv zu verhalten, die Straftat anzuzeigen und sich Unterstützung zu suchen. In einer bundesweiten Kampagne sollen staatliche wie nicht staatliche Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Der WEISSE RING bietet ein flächendeckendes Hilfsnetz mit rund 3.000 ehrenamtlichen Helfern in 420 Anlaufstellen. Die Organisation hilft Kriminalitätsopfern beim ersten Gespräch (Opfer-Telefon: 116 006), durch Besuche am Krankenbett oder im Umgang mit Behörden (Anzeige bei der Polizei, Antrag auf Opferentschädigung).
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Die Norovirusinfektion - Erkennung, Behandlung und Prävention
Einleitung
Etwa 70 % aller nach dem Infektionsschutzgesetz an das Robert Koch-Institut gemeldeten Gastroenteritiserkrankungen werden durch Viren, vor allem Rota- und Noroviren, verursacht. Während Rotaviren die häufigste Ursache sporadischer Infektionen bei Kindern unter 5 Jahren sind, wird bei ca. 50 % aller gemeldeten Gastroenteritiden in allen Altersgruppen eine Infektion mit Noroviren (NoV) nachgewiesen. Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Kindereinrichtungen, Krankenhäusern aber auch in Restaurants, Hotels und Kreuzfahrtschiffen können NoV zu Gastroenteritisausbrüchen mit z. T. großen Fallzahlen führen. Infektionen können das ganze Jahr über auftreten, häufen sich aber in den Wintermonaten.
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