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Hans Mathias Kepplinger
Die Mechanismen der Skandalisierung
zu Guttenberg, Kachelmann, Sarrazin & Co.: Warum einige öffentlich untergehen und andere nicht
Olzog Verlag, München 2012, ISBN 978-3-7892-8248-5, geb. m. Schutzumschl., Oktav, 223 S., € 26,90
Der Titel des Buches lässt ahnen, dass der Skandal alles andere als ein fertiges Geschenk an die Massenmedien ist. Er ist vielmehr das Ergebnis harter journalistischer Arbeit mit intelligenter Suche nach dem geeigneten Zeitpunkt für die Publikation. Der Skandal tritt nicht in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit seiner Ursache auf die Bühne sondern muss dafür ausreichend vorbereitet werden.
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Werner Nell (Texte), Steffen Hendel (Illustr.)
Atlas der fiktiven Orte
Utopia, Camelot, Mittelerde. Eine Entdeckungsreise zu erfundenen Schauplätzen
Verlag Meyers, Mannheim 2012, ISBN 978-3-411-08387-9, Lexikonformat, Halbleinen, 106 S., farbig illustriert, € 29,95
In einem Atlas der fiktiven Orte stöbern, also Landkarten betrachten und Geschichten lesen, die sich auf Orte und Zeiten, Menschen und andere Wesen beziehen, von denen man sicher ist, dass es sie nicht wirklich gibt? Ist das nicht der Ausdruck der Suche nach Alternativen zur Realität der eigenen Existenz? Einen solchen Verdacht äußert der Textautor. Er könnte Recht haben!
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Wolfgang Schug
Grundmuster visueller Kultur
Bildanalyse zur Ikonographie des Schmerzes
In der Reihe: Medienbildung und Gesellschaft. Hrsg. v. J. Fromme, W. Marotzki, N. Meder, Dorothee M. Meister, U. Sander, Bd. 21. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-18439-5, Broschur, sw-illustriert 288 S., € 39,95
Mit dem Begriff der Bildung wird man gemeinhin nicht ein zu betrachtendes Bild sondern mehr gelesenen Texte in Verbindung bringen, obwohl aus Printmedien, TV, Kino etc. Bilder allgegenwärtig auf uns einwirken und eine ungeheure Herausforderung an den Konsumenten darstellen. Unverkennbar scheint das Missverhältnis zwischen der Flut der visuellen Reize und dem qualifizierten Umgang mit ihnen auf. Gedruckte Texte sind in ihrer Bedeutung einigermaßen festgelegt; Bilder bleiben dagegen diesbezüglich offen.
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Günter Baust
Karl-Ludwig Schober
und die hallesche Herz-Lungen-Maschine
Karl-Ludwig Schober, bekanntester Herzchirurg der DDR, entwickelte und baute mit seinem Team über alle widrigen Umstände hinweg eine Herz-Lungen-Maschine. Die DDR-Realität in den 50er- und 60er-Jahren: Planzwänge, Mangelwirtschaft auch im medizinischen Bereich, Restriktionen.
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