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Kammerwahlen vom 1. bis 31. März 2011
Vorstellung der Kandidaten zur Wahl und ihrer berufspolititschen Ziele
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Dr. med. Lothar Albrecht, Gardelegen FA für Diagnostische Radiologie Altmark-Klinikum gGmbH KH Gardelegen, Oberarzt
Liebe Kollegen, ich kandidiere bei der diesjährigen Ärztekammerwahl zum ersten Mal. AlsMitarbeiter des Altmarkklinikums ist es mir wichtig, die Interessen von Krankenhausärzten inder Ärztekammer Sachsen-Anhalt transparent zu machen und diese den niedergelassenen Kollegenzu vermitteln. In einer Region wie der Altmark wäre eine erfolgreiche ärztliche Arbeit an denPatienten ohne die ausgezeichnete Kooperation beider Gruppen nicht möglich, sondern zumScheitern verurteilt. Ich bin mir sicher, hier konstruktiv mitarbeiten zu können. BesondereBedeutung wird in meinen Augen in Zukunft die Sicherstellung und Ausbildung des ärztlichenNachwuchses in unseren regionalen Krankenhäusern bekommen, da eine Zuwanderung von Fachärztenaus Ballungsgebieten eher unwahrscheinlich ist. Dafür möchte ich mich in der Ärztekammer imBesonderen einsetzen. Ich baue daher auf Ihre Stimme!
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Dr. med. Jörg Böhme, Stendal FA für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung Vorstandsmitglied der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Vertreterversammlung der KV Sachsen-Anhalt
Seine berufspolitischen Ziele: Verbesserung der Ausbildungsbedingungen in Praxis und Klinik Sicherung der wohnortnahen haus- und fachärztlichen Versorgung
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Dr. med. Gabriele Genseke, Gardelegen FÄ für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Vertreterversammlung der KV Sachsen-Anhalt |
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Prof. Dr. med. habil. Paul Janowitz, Burg FA für Innere Medizin MEDIGREIF Kreiskrankenhaus Burg GmbH, Chefarzt
Berufspolititsche Ziele:
- den Stellenwert der Krankenhäuser und der stationären Versorgung verbessern
- Verbesserung der Weiterbildung und die Finanzierung der Weiterbildung
- Sensibilisierung der politischen Systeme auf die zukünftige medizinische Entwicklung
- flache Hierarchie in den Krankenhäusern; Vereinbarkeit Beruf und Familie; Krankenhaus als Dauerarbeitsplatz
- Krankenkassen und MDK als Partner etablieren
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Dr. med. Ilja Karl, Arendsee
Seine berufspolitischen Ziele:
- Schweigepflicht und Schweigerecht sind grundlegende Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Arzt-Patienten- Beziehung. Deshalb gilt es, die elektronische Gesundheitskarte zu verhindern.
- Um einer weiteren Bürokratisierung des Arztberufes entgegenzuwirken, dürfen die ambulanten Kodierrichtlinien nicht umgesetzt werden.
- Die Ärztekammer muss ein größeres Gewicht bei der Gestaltung des Gesundheitswesens bekommen.
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Prof. Dr. med. habil. Jörn Kekow, Vogelsang FA für Innere Medizin Fachkrankenhaus Vogelsang, Chefarzt |
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Dr. med. Georg Lange, Wolmirstedt FA für Chirurgie in eigener Niederlassung |
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Dr. med. Martin Lehmann, Burg
Seine berufspolititschen Ziele:
- Mitwirkung bei der Entwicklung der beruflichen Aus-und Weiterentwicklung der Kammerangehörigen
- Mitwirkung bei der Gestaltung von sinnvollen Instrumenten zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen
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Dr. med. Paer Lemme, Burg FA für Chirurgie in eigener Niederlassung |
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Dr. med. Ulrich Neumann, Wolmirstedt FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in eigener Niederlassung
Seine berufspolitischen Ziele:
- Erhalt und Stärkung der freiberuflichen Tätigkeit als Arzt
- Abbau der Bürokratie im Gesundheitswesen
- Erhalt der wohnortnahen fachärztlichen Versorgung
- Stärkung ärztlicher Kooperationsgemeinschaften im niedergelassenen Sektor
- Mehr Unterstützung durch die Ärztekammer für deren ärztliche Mitglieder bei unterschiedlichen berufsbedingten Problemen Stärkung und Inschutznahme ihrer Mitglieder!
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Dr. med. Stefan Roth, Salzwedel FA für Innere Medizin Altmark-Klinikum gGmbH KH Salzwedel, Chefarzt
Ich möchte mich für die Attraktivität des Arbeitsplatzes Krankenhaus einsetzen, mich für die Verbesserung und Finanzierung der Aus- und Weiterbildung engagieren sowie die Belange der Krankenhausärzte vertreten.
Seine berufspolitischen Ziele:
- Eintritt für die berufspolitischen Ziele des Marburger Bundes
- Stärkung des „stationären Sektors“ in der Ärztekammer
- Wirken für ein Minimieren administrativer Aufgabenerfüllungen der Ärzte
- kritische Begleitung weiterer „Gesundheitsreform-Vorhaben“ durch die Politik
- Engagement für eine sinnvolle, faire Mittel-Verteilung „im Gesundheitswesen“
- Unterstützung neuer Wege und Methoden ärztlich-kollegialen Zusammenwirkens
- Mitwirkung bei der Entwicklung und Überprüfung neuer Arbeitszeit-Modelle
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MR Dipl.-Med. Hans-Michael Schweinert, Haldensleben Praktischer Arzt, AMEOS Krankenhausgesellschaft Börde mbH Haldensleben
optimierung der ärztlichen Weiterbildung und Fortbildung, sowie die Verbesserung der Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Medizin.
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Dr. med. Hans-Peter Sperling, Stendal FA für Kinder- und Jugendmedizin, Johanniter KH Genthin-Stendal gGmbH, Chefarzt |
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Dr. med. Kathrin Stuhec, Klötze FÄ für Innere Medizin in eigener Niederlassung
Ich trete für Arbeitsbedingungen in Klinik und Praxis ein, die gleichermaßen gute Arbeit und ein Leben neben der Arbeit ermöglichen. Ärztliche Verantwortung muss Vorrang vor ökonomischen Interessen haben. Ärztlicher Sachverstand muss Taktgeber in der Gesundheitspolitik sein. Überflüssige Bürokratie im Gesundheitswesen muss reduziert werden. Selbstverwaltung muss Selbstverwaltung bleiben und darf nicht zur Auftragsverwaltung pervertieren.
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Dr. med. Jens Tylkoski, Burg FA für Chirurgie MEDIGREIF Kreiskrankenhaus Burg GmbH, Oberarzt
In den vergangenen Jahren waren die Krankenhausärzte in der Ärztekammer von der Anzahl her unterrepräsentiert, hier ein ausgewogenes Verhältnis herzustellen, begründet die Bewerbung. Mein primäres Ziel ist die Interessenvertretung der im Krankenhaus tätigen Ärzte in der Ärztekammer und die Verbesserung der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen, auch hinsichtlich einer in Zukunft notwendigen engeren Verzahnung des ambulanten und stationären Sektors des Gesundheitswesens. Ein weiteres Ziel ist die aktive Mitgestaltung der Entwicklung in der Unfallchirurgie und Orthopädie, im Speziellen die Integration der einstmals getrennten Fachgebiete zu Einem. Besonders am Herzen liegt mir die Ausbildung junger Ärzte und die Schaffung von Rahmenbedingungen, welche die Kollegen in unserem Bundesland ihre Zukunft sehen lassen.
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Dr. med. Heinrich-Joachim von Moltke, Burg FA für Innere Medizin MEDIGREIF Kreiskrankenhaus Burg GmbH, Oberarzt
Drei Themen liegen mir besonders am Herzen:
- Schutz der Ärzte gegen Bevormundung durch Wirtschaft und Verwaltung
- Verlagerung der Diskussion um die Ressourcenverteilung aus dem Patienten-Arzt Verhältnis in Politik und Gesellschaft
- Rückführung des Qualitätsmanagement auf praxistaugliche und ergebnissichere Verfahren
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Prof. Dr. med. habil. Winfried Wagemann, Haldensleben FA für Chirugie und FA für Kinderchirurgie Ruhestand, ehem. Chefarzt Otto-v.-Guericke Universität Magdeburg/ Med. Fakultät Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt |
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Dr. med. Stephan David, Wittenberg FA für Orthopädie und Unfallchirurgie Paul Gerhardt Diakonie Krankenhaus und Pflege GmbH, Chefarzt
Seine berufspolitischen Ziele:
Interessenvertreter der Klinikärzte des Landkreises Wittenberg Verbesserung des Kontaktes zu den niedergelassenen Kollegen
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Dr. med. Tom Giesler, Coswig FA für Innere Medizin/Kardiologie MediClin Herzzentrum Coswig, Chefarzt
Seine berufspolitischen Ziele:
Förderung der Weiterbildung des ärztlichen Nachwuchses Weiterentwicklung der Kooperationsmöglichkeiten ambulant/stationär Sicherung einer leistungsgerechten Vergütung Sicherung der Anwendbarkeit neuester wissenschaftlich fundierter Diagnostik -und Therapieverfahren
Seine berufspolitischen Ziele:
Förderung der Weiterbildung des ärztlichen Nachwuchses Weiterentwicklung der Kooperationsmöglichkeiten ambulant/stationär Sicherung einer leistungsgerechten Vergütung Sicherung der Anwendbarkeit neuester wissenschaftlich fundierter Diagnostik -und Therapieverfahren
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Dr. med. Peter-Hendrik Herrmann, Zahna FA für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung
Als Lehrarzt setze ich mich besonders dafür ein, dass junge Kollegen wieder gern als Hausarzt arbeiten.
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Dr. med. Gerhard Hoh, Lutherstadt Wittenberg FA für Innere Medizin in eigener Niederlassung
Seine berufspolitischen Ziele
- Umsetzung praxisrelevanter Behandlungspfade
- Bürokratieabbau
- Mit Patienten gemeinsam gegen staatliche und private Konzernbildung
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Dr. med. Marlies Sauer-Birk, Dessau-Roßlau FÄ für Innere Medizin Angestellte Ärztin beim MDK Sachsen-Anhalt
Ihre berufspolitischen Ziele:
Ich vertrete die angestellten Ärzte und insbesondere die Gutachter der Medizinischen Dienste. Die Unabhängigkeit des Medizinischen Dienstes und seine Weiterentwicklung bei allen künftigen Gesundheitsreformen ist mir sehr wichtig. Der Marburger Bund muss als gleichwertiger Tarifpartner erhalten bleiben. In Führungspositionen von Ärzteorganisationen müssen mehr Frauen gelangen.
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Prof. Dr. med. Hermann Seeber, Dessau-Roßlau FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Ruhestand, ehem. Chefarzt Städtisches Klinikum Dessau Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Vorsitzender der Geschäftsstelle Dessau
Meine Interessensgebiete der berufspolitischen Arbeit fokussieren sich auf die finanzpolitischen Aufgaben der Kammer, die Unterstützung der Ausschussarbeit für Weiterbildung, die Tätigkeiten in der Geschäftsstelle Dessau sowie die Durchführung von fachübergreifenden Fortbildungsveranstaltungen für alle Ärzte im GeschäftsÂstellenÂbereich. Ganz besonders liegt mir die Betreuung der ärztlichen Senioren am Herzen sowie die enge Zusammenarbeit der niedergelassenen Kollegen mit den Krankenhausärzten unter Einbeziehung der Weiterbildung der angehenden Hausärzte.
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Dipl.-Med. Holger Thurow, Dessau-Roßlau FA für Orthopädie in eigener Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Seine berufspolitischen Ziele:
Erleichterung des ärztlichen Arbeitsalltags durch Entbürokratisierung Verbesserung der innerärztlichen Zusammenarbeit durch Interessenausgleich auf Augenhöhe zwischen den Gruppierungen
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PD Dr. med. Klaus Wentzel, Bad Schmiedeberg FA für Orthopädie Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg-Kur-GmbH, Chefarzt
Es besteht die dringende Notwenigkeit, die ärztliche Fort- und Weiterbildung zu fördern und zu verbessern.
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Dr. med. Peter Wolf, Dessau-Roßlau FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in eigener Niederlassung Vorstandsmitglied der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Die Ärztekammer ist die Standesvertretung aller Ärzte, die je nachdem, ob sie freiberuflich oder angestellt, leitend tätig oder sich in der Weiterbildung befinden, berechtigte unterschiedliche Interessen haben. Ich möchte durch meine Mitarbeit in der Ärztekammer für einen fairen Ausgleich der Interessen durch bürokratieabbauende, pragmatische und praxisnahe Entscheidungen für ein kollegiales Miteinander eintreten.
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Dr. med. Petra Bubel, Lutherstadt Eisleben FÄ für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in eigener Niederlassung Mitglied der Vertreterversammlung der KV Sachsen-Anhalt
Ihre berufspolitischen Ziele:
- Schutz der Freiberuflichkeit des Arztberufes Kampf für Therapiefreiheit
- Stärkung der Attraktivität des Arztberufes und damit Nachwuchsförderung
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Dr. med. Thomas Drescher, Hettstedt FA für Innere Medizin in eigener Niederlassung
Berufspolitische Ziele:
Wiederherstellung und Erhalt ärztlichen Handelns in uneingeschränkter freier Berufsausübung Abbau von wachsender berufspolitischer Restriktion, Bürokratie und Einschränkung eigentlicher medizinischer Berufsausübung Uneingeschränkte Wiederherstellung des Primats fachlich - medizinisch notwendiger Handlung über finanzökonomisch scheinbare Sachzwänge im Sinn einer Dominanz hoher medizinischer Diagnostik- und Behandlungsqualität Mitgestaltung und Entwicklung von integrativen Strukturen der Gesundheitswiederherstellung; -Erhaltung und -Förderung zur Schaffung eines zukünftigen Gesundheitswesens, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und die alle Beteiligten ausschließlich auf der Basis ihrer fachlichen Kompetenz, frei von Konkurrenz um finanzielle Ressourcen oder Zuwendungen handeln lässt Schaffung von Versorgungsstrukturen, die ausschließlich eine patienten- und morbiditätsdeterminierte ärztliche Handlungsweise erfordern und zulassen bei hinreichender Zahl tätiger Ärzte, die einen adäquaten Patientenumgang zulässt - Abschaffung von Honorarstrukturen, die sich vordergründig an quantitativen Parametern orientieren Gleichberechtigtes Miteinander im Wirken aller medizinischen Fachdisziplinen bei der Lösung sowohl der vor uns stehenden medizinischen, als auch berufspolitischen Aufgaben. Verhinderung jedweden Ressort- und selektivem Denken. Erhalt der „Inneren Medizin“ im notwendigen Zusammenspiel ihrer Subdisziplinen als geschlossenes und unteilbares Fachgebiet Gegen die weitere Zersplitterung der Ärzteschaft und der Gesundheitsfürsorge durch Selektivverträge und der damit verbundenen Wichtung von Krankheits- und Patientenbetreuungsprozessen in unterschiedlicher Bedeutsamkeit Gegen eine Priorisierung der Patientenbetreuung und für die Führung einer solchen Debatte in aller Öffentlichkeit unter Einbeziehung vor allem der hiervon Betroffenen Jedwede Form von aktiver Sterbehilfe ist kein Bestanteil ärztlicher Handlung - Humane Sterbebegleitung und Palliativmedizin müssen ausreichender Bestandteil von Aus - und Fortbildung sein
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Dr. med. Bernd Klinge, Sangerhausen FA für Chirurgie/Viszeralchirurgie HELIOS Klinik Sangerhausen, Chefarzt
Seine berufspolitischen Ziele:
Vertretung der Interessen der Krankenhausärzte (Arbeitszeit, Weiterbildung, Vergütung) Vertretung der Interessen des VLK (Verband der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e. V.) Vertretung der Interessen von Ärztinnen und Ärzten als Angestellte privater Klinikträger
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Dr. med. Michael Köpernik, Leuna FA für Orthopädie in eigener Niederlassung
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Dipl.-Med. Brundhild Krug, Teutschenthal Praktische Ärztin in eigener Niederlassung
Ihre berufspolitischen Ziele:
Verbesserung der Zusammenarbeit von Haus-, Fach- und Klinikärzten Verbesserung der Voraussetzungen für künftige Haus- und Fachärzte, um eine „Abwanderung“ zu vermeiden
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Dr. med. Ulrich Kuminek, Hettstedt FA für Orthopädie und Unfallchirurgie in eigener Niederlassung
Die Ärzteschaft wird sich weiterhin eindeutig gegenüber der Politik positionieren müssen. Es besteht eine Unzufriedenheit der Ärzte mit den Bedingungen ihrer Berufsausübung. Es geht um bessere Arbeitsbedingungen in Klinik und Praxis, unerträgliche Bürokratie, um Kontrollen, um sich ständig ändernde Vorschriften, aber auch um eine angemessene Bezahlung und vor allem um mehr Zeit bei der Betreuung unserer Patienten. Die Probleme, die eine zunehmend alternde Gesellschaft hervorbringen wird, bedarf neuer Lösungsansätze. Vieles muss auf dem Prüfstand, die Aus- und Weiterbildung, die sozialen Sicherungssysteme, das Medizinsystem insgesamt und vieles mehr. Ich möchte mich gerne als niedergelassener Arzt in die Diskussion um Strategien einbringen, die uns in eine gemeinsame und soziale ausgewogene Zukunft führen.
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Dr. med. Thomas Langer, Lutherstadt Eisleben FA für Innere Medizin/Nephrologie in eigener Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Vorsitzender der Geschäftsstelle Halle
Nach 20 Jahren in der Klinik, der Erfahrung aus allen Ebenen der medizinischen Hierarchie und inzwischen mehr als 5 Jahren in eigener Niederlassung meine ich, als integrativer Vertreter aller Fachgruppen innerhalb der Ärzteschaft wirken zu können. Eine starke und unabhängige Ärztekammer ist für uns wichtig. Ich bitte Sie alle, sich hierfür zu engagieren.
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Dipl.-Med. Dörte Meisel, Wettin FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in eigener Niederlassung Vorstandsmitglied der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Vertreterversammlung der KV Sachsen-Anhalt
Ihre berufspolitischen Ziele:
Sicherung der Unabhängigkeit und Wahrung der ethischen Grundsätze der Ärzteschaft konstruktive und gleichberechtigte Mitarbeit bei der Gestaltung der Gesundheitspolitik Stärkung der innerärztlichen Zusammenarbeit Verbesserung der Kommunikation und Information innerhalb der Ärzteschaft Aufhebung innerärztlicher Trennungslinien
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Dr. med. Bernd-Thorsten Müller, Seegebiet Mansfelder Land FA für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung
Sein berufspolitisches Ziel:
Stärkung der hausärztlichen Aus- und Weiterbildung
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Dr. med. Jörn Röhler, Zeitz FA für Innere Medizin/Kardiologie Georgis-Agricola Klinikum Zeitz, Oberarzt
Meine Bereitschaft zur Kandidatur für die Ärztekammer Sachsen-Anhalt für die Liste des MB erkläre ich mit der Notwendigkeit umfassender Veränderungen in der Berufspolitik der LÄK. Im Vergleich zu Verlautbarungen anderer LÄK ist die Außendarstellung der Region Sachsen- Anhalt sehr zurückhaltend. Probleme des Ärztemangels werden aus meiner Sicht nur unzureichend angegangen, die Weiterbildungsordnung ist aus meiner Sicht eine Personalbeschaffungsmaßnahme für die Großkliniken, da die WB-Ermächtigungen für die Chefärzte in der Peripherie zu kurz gehalten werden. Die bedingungslose Unterstützung der ambulanten Kodierrichtlinien durch die KVSA vermehrt weiter die jetzt schon überbordende Bürokratie. Die Rückführung der ausufernden Maßnahmen der Qualitätssicherung wären ein weiterer Streitpunkt einer ev. Arbeit, der die Klinikärzte und KV-Ärzte mit Schreibarbeit belastet. DMP-Programme lehne ich ebenso ab wie die Implementierung der elektronischen Gesundheitskarte. Sollte der MB-Landesverband mit meinen Auffassungen keine Probleme haben, wäre ich zu einer Kandidatur bereit – denn „An allem Unfug der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern“ E. Kästner
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Dr. med. Axel Schobeß, Merseburg FA für Kinder- und Jugendmedizin Carl-von Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Chefarzt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Durch zunehmend ökonomiegeprägte Vorgaben der Politik wird unsere ärztliche Berufsausübung erschwert, wobei sich bei einigen Kollegen ein Gefühl der Ohnmacht dieser Entwicklung gegenüber entwickelt. Ich bin jedoch der Meinung, dass wir über die Ärztekammer Einfluss auf Rahmenbedingungen unserer ärztlichen Tätigkeit nehmen können. Wichtig ist mir als klinisch tätiger Pädiater insbesondere eine Einflussnahme auf die Qualität der ärztlichen Weiterbildung, Entwicklung von Perspektiven der ärztlichen Berufsausbildung und ein Bürokratieabbau.
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Dr. med. Petra Wasner FÄ für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung |
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Dr. med. Frank Ahrend, Schönebeck FA für Innere Medizin in eigener Niederlassung
Seine berufspolitischen Ziele:
fachärztlich internistische Tätigkeit (Gastroenterologie, Kardiologie) weiter auf hohem Standard Intensivierung sowohl fachärztlicher als auch hausärztlicher Kooperationen medizinische Grundbetreuung bleibt Domäne der vertragsärztlichen Tätigkeit
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Dipl.-Med. Stefan Andrusch, Halberstadt FA für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Vertreterversammlung der KV Sachsen-Anhalt
Meine Hauptziele sehe ich in der weiteren Verbesserung der Weiterbildungsbedingungen zum Facharzt für AllgemeinÂmedizin und der Entgegenwirkung der Abwanderung ärztlicher und zukünftig ärztlicher Kollegen aus Sachsen-Anhalt.
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Dr. med. Henning Böhme, Wernigerode FA für Kinder- und Jugendmedizin Harz-Klinikum Wernigerode-Blankenburg GmbH, Oberarzt
Im Rahmen einer Ärztekammertätigkeit würde ich mich insbesondere für die Interessen der angestellten Ärzte in den nichtuniversitären Krankenhäusern einsetzen. Des weiteren gilt mein besonderes Augenmerk der flächendeckenden stationären sowie ambulanten pädiatrischen Versorgung in Sachsen-Anhalt.
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Dr. med. Christian Eggemann, Wernigerode FA für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in eigener Niederlassung
Seine berufspolitischen Ziele:
Nachwuchsförderung Stärkung der Unabhängigkeit und Freiberuflichkeit des Arztberufes
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Dr. med. Martin Frost, Köthen FA für Innere Medizin Krankenhaus Köthen GmbH, Chefarzt
Ich möchte mich dafür einsetzen, den Klinikärzten in der Delegiertenversammlung mehr Gewicht zu verleihen. Ich sehe in der Kammerarbeit die Möglichkeit, selbstständig Ziele für Fort- und Weiterbildung zu organisieren. Ich möchte mit Hilfe des Marburger Bundes und des Bundes Deutscher Internisten Einfluss auf die Inhalte der ärztlichen Weiterbildung sowie die Haushaltsführung nehmen. Ich bin für die Entbürokratisierung der WBO und gegen eine unverhältnismäßige Ökonomisierung des Gesundheitswesens.
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Dr. med. Wolf-Rainer Krause, Blankenburg FA für Psychiatrie und Psychotherapie Harz-Klinikum Wernigerode-Blankenburg GmbH, Chefarzt
Einsatz für:
leistungsgerechte Vergütung und Anerkennung ärztlicher Tätigkeit Optimierung der Weiterbildung Abbau der Bürokratie tragfähige Vernetzung stationärer und ambulanter Medizin Ehrung unserer ärztlichen Lehrer und älteren Kollegen
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Lutz Müller, Staßfurt FA für Diagnostische Radiologie in eigener Niederlassung
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Dr. med. Hendrik Pilz, Bernburg FA für Anästhesiologie Klinkum Bernburg GmbH, Chefarzt
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Henrik Straub, Derenburg FA für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung
Seine berufspolitischen Ziele:
Ausbau der ärztlichen Qualitätszirkel als effektive Form der Weiterbildung und ärztliche Kommunikation praxisorientierte Optimierung der Aus- und Weiterbildungsinhalte für Medizinische Fachangestellte / Arzthelferinnen Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und niedergelassenen Fachärzten sowie zwischen niedergelassenen Ärzten und im Krankenhaus tätigen Ärzten
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Dipl.-Med. Mroawan Amoury, Halle (Saale) FA für Innere Medizin Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät, Oberarzt
Sein berufspolitisches Ziel:
mehr Engagement für die Notfallmedizin
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Dr. med. Walter Asperger, Halle (Saale) FA für Chirurgie Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Chefarzt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Seit Anfang der 90er Jahre arbeite ich aktiv in Gremien der Ärztekammer Sachsen-Anhalt mit. Dabei engagiere ich mich besonders in Fragen der Aus- und Weiterbildung sowie der Qualitätssicherung. So ist es mir auch ein wichtiges Anliegen, vor allem hier in Halle, die Koordination der Ausbildung der Allgemeinmediziner persönlich zu unterstützen. Da ich glaube, diese Aufgaben sowie auch die Zusammenarbeit zwischen stationär und ambulant tätigen Kollegen als Mitglied der Kammerversammlung noch besser erfüllen und verwirklichen zu können, stelle ich mich erneut der Wahl und bitte Sie um Ihre Unterstützung.
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Dr. med. Michael Büdke, Halle (Saale) FA für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung Vorstandsmitglied der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Warum ich zur Kamerwahl kandidiere, was ich in der Kammerversammlung will:
Nur unzufrieden zu sein mit der Situation unseres Berufsstandes reicht mir nicht aus. Ich will wenigstens versuchen, etwas zu verbessern. Verbessern muss nicht heißen, das hundertste Neue zu erfinden; es kann auch heißen, Bewährtes zu erhalten. Wenn wir als Ärzte nicht in gegenseitiger Achtung beruflich kooperieren und in der Gesellschaft nicht mit einer Stimme sprechen, sondern uns aus Eitelkeit, Fachdünkel,Ressortdenken und Geldgier selbst schwächen, werden wir bald völlig fremdbestimmt arbeiten müssen. Das wäre weder für unsere Patienten noch für uns gut. Wir sollten die Regeln unserer Berufsausübung, die wir uns in Jahrhunderten erarbeitet haben, einhalten, fortentwickeln und selbst durchsetzten. Die Bevölkerung, also unsere potentiellen Patientinnen und Patienten, soll sehen, dass wir dazu fähig sind und unabhängig von der gerade regierenden Partei gute Medizin anbieten wollen und können. Ich selbst will weiterhin in der Kammerversammlung diese Grundsätze vertreten, den Zusammenhalt fördern und an der Entwicklung guter Kompromisse aus der Vielfalt der Beiträge mitwirken. Solide Fortbildung und die Befreiung ärztlicher Arbeit von der inzwischen unerträglichen aufgezwungenen Bürokratie sind mir besonders wichtig.
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Prof. Dr. med. Michael Buerke, Halle (Saale) FA für Innere Medizin/Kardiologie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät, Oberarzt
Sein berufspolitisches Ziel:
Verbesserung der Ausbildung
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Dr. med. Grit Darmochwal, Halle (Saale) FÄ für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Eine Hauptaufgabe der Kammerversammlung ist die qualifizierte Ausbildung unserer Kollegen. Ich finde es wichtig, dass wir die Inhalte der Weiter- und Fortbildung selbst mitbestimmen und die Selbstverwaltung nicht in andere Hände geben. Mein Bemühen ist es, ein kollegiales Verhältnis zwischen stationär und ambulant tätigen Kollegen anzustreben.
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Dr. med. Ph. D. Matthias Dollinger, Halle (Saale) FA für Innere Medizin und Gastroenterologie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät, Oberarzt
Als Angehöriger der Universität liegt mir insbesondere die Aus- und Weiterbildung junger Ärzte am Herzen.
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Prof. Dr. med. Ralph Grabitz, Halle (Saale) FA für Kinder- und Jugendmedizin Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät, Chefarzt
Die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur in Sachsen-Anhalt, der Mangel an Fachärzten im stationären wie ambulanten Bereich sowie der Mangel an allgemeinärztlich tätigen Kollegen werden die Herausforderungen der kommenden Wahlperioden abbilden. Diese Probleme betreffen Universitätsklinika, Häuser der unterschiedlichen Versorgungsstufen, MVZ, Gemeinschafts- und Einzelpraxen. Wird eine zunehmende Verzahnung ambulant/stationär und eine Regionalisierung der (fach) ärztlichen Versorgung erreicht, sollte dies auch eine angemessene Vergütung der ärztlichen Leistungen ermöglichen. Diese schwierigen Bedingungen gelten insbesondere in der Kinder- und Jugendmedizin, hier muss durch das Zusammenwirken hausärztlich, fachärztlich, ambulant und stationär eine auch in der Fläche qualitativ hoch stehende Kinderheilkunde in Prävention und Therapie angeboten werden. Die Ausbildung und Rekrutierung von Fachärzten für Allgemeinmedizin in Sachsen-Anhalt muss durch ein Zusammenwirken der bereits niedergelassenen Allgemeinmediziner (Lehrpraxen) und medizinischen Fakultäten des Landes durch Einrichtung von „Ausbildungsklassen Allgemeinmedizin“ bereits während des klinischen Studiums begonnen werden.
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Dr. med. Simone Heinemann-Meerz, Halle (Saale) FÄ für Innere Medizin/Kardiologie in eigener Niederlassung Vizepräsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Vorstandsmitglied der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Die Ärztekammer vertritt ALLE Kollegen – niedergelassen oder angestellt. Die sich bietenden Möglichkeiten der ärztlichen Selbstverwaltung müssen jedoch noch viel mehr ins Bewusstsein der Ärzte gerückt werden. Nur so können wir in eigener Verantwortung alles dafür tun, um einer zunehmenden Fremdbestimmung entgegen zutreten. Ich möchte gegen das weitere Auseinanderdividieren der Ärzte eintreten unbequem sein und den Konflikt nicht scheuen mit einer Stimme für alle sprechen die innerärztliche Kommunikation verbessern und möglichst viele Kollegen in diese Arbeit einbeziehen. Alles Handeln muss sich letztendlich am Wohl unserer Patienten orientieren. Das wird nur möglich sein, wenn die Ärzte unter zumutbaren Bedingungen arbeiten können. Dazu gehören aus meiner Sicht verantwortbare Arbeitzeiten, ein erträgliches Maß an Verwaltungsaufwand und eine angemessene Honorierung. Die Attraktivität des Arztberufes ist immer noch verbesserungsbedürftig.
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Dr. med. Manfred Herrmann, Halle (Saale) FA für Chirurgie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät, Oberarzt |
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Dr. med. Anna-Elisabeth Hintzsche, Halle (Saale) FÄ für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Im Jahr 2011 stelle ich mich noch einmal zur Wahl in die Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt. Dem Gedanken der berufsständigen Selbstverwaltung verpflichtet, orientiere ich mich am Gemeinwohl der Bevölkerung und am Gesamtinteresse der Ärzteschaft. Insbesondere ist mein Ziel die Förderung der Weiterbildung auf der Grundlage der Wahrnehmung der Bedürfnisse der nachwachsenden Ärztegeneration.
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Prof. Dr. med. habil. Manfred Kleiber, Halle (Saale) FA für Rechtsmedizin Ruhestand, ehem. Institutsleiter Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät
Nach 45 Jahren Berufstätigkeit als Rechtsmediziner in der Mittlerfunktion zwischen Ärztestand und Rechtspflege, beruflicher Erfahrung sowohl im Gesundheitssystem der DDR, als auch der alten Bundesrepublik Deutschland und schließlich im wieder vereinigten Deutschland, möchte ich mein Fachwissen in den Dienst der ärztlichen Kollegen – ob in der Niederlassung, den Krankenhäusern oder den beiden Universitätsklinika – stellen.
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Dr. med. Sven Laule, Halle (Saale) FA für Anästhesiologie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät,
Oberarzt Ärzte in ihre Aus-, Weiter- und Fortbildung zu fördern, ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung und Verbesserung der medizinischen Versorgung. Die Patientenversorgung soll in guter Qualität gewährleistet werden. Ich halte eine kollegiale Kooperation aller ärztlichen Gruppierungen für wichtig, um eine konsequente Interessenvertretung einer geschlossenen Ärzteschaft in der LÄK durchzusetzen.
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Dr. med. Lutz Lindemann-Sperfeld, Halle (Saale) FA für Orthopädie und Unfallchirurgie Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau gGmbH, Chefarzt Vorstandsmitglied der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Als Vorstandsmitglied habe ich mich in der letzten Legislaturperiode dafür eingesetzt, sowohl die Interessen der Krankenhausärzte als auch die der niedergelassenen Kollegen zu vertreten. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es unabdingbar, unsere Kräfte zu bündeln und uns nicht von Politikern, Kassen oder anderen Interessengruppen auseinander dividieren zu lassen. Nur die Geschlossenheit der Ärzteschaft führt dazu, dass wir von der Politik auch gehört werden. Es ist mir sehr wichtig, mich auch insbesondere für die Interessen der jungen Ärzte und Berufsanfänger einzusetzen, um ihnen zu zeigen, wie schön unser Beruf ist und dass es sich in jeglicher Hinsicht lohnt, diesen auch auszuüben. Außerdem möchte ich auch weiterhin meine Erfahrungen in den Belangen der Fort- und Weiterbildung einbringen.
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Dr. med. Kornelia Markau, Halle (Saale) FÄ für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Vertreterversammlung der KV Sachsen-Anhalt
Als Hausärztin in eigener Praxis bemühe ich mich, in der Vertreterversammlung der Ärztekammer die Interessen unseres Fachgebietes und die der anderen FA-Kollegen aktiv zu vertreten, dazu zählen u. a. Weiterbildungsordnungen, berufspolitische Aspekte, Honorarfragen, Rentenangelegenheiten. Darüber hinaus bemühe ich mich um ein kollegiales Verhältnis zu den Klinikärzten, da wir nur gemeinsam erfolgreich wirken können.
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Dr. med. Silke Markau, Halle (Saale) FÄ für Innere Medizin/Nephrologie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät, Oberärztin
Ich bin seit vielen Jahren als (leitende) Oberärztin am Universitätsklinikum tätig. Die berufspolitischen Interessen der klinisch tätigen Krankenhaus-Ärzte, sowohl in der Ausbildung zum Facharzt als auch in der späteren Tätigkeit als Fach- und Oberärzte sind mir besonders wichtig. Die effektivere und gleichzeitig für jeden einzelnen Arzt attraktivere Gestaltung des klinischen Alltags im Krankenhaus unter den Bedingungen zunehmenden Leistungs- und Kostendrucks bei fehlender Steigerung der ärztlichen Stellenzahlen verdient deutlich mehr Beachtung.
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Dr. med. Nick Merkel, Halle (Saale) FA für Kinder- und Jugendmedizin Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät, Oberarzt
Die Bedrohung des Kinderarztberufes mit seinem breiten fachspezifischen Spektrum nimmt auf Grund stetig sinkender Geburtenzahlen, unbesetzter Praxen in der Fläche, Schließung von Kinderkliniken sowie Behandlung von Kindern durch Erwachsenenmediziner durch wirtschaftliche Zwänge in Klinik und Praxis, bedrohliche Züge an. Im Falle einer Wahl möchte ich mich intensiv um einen Dialog mit Kollegen aller Fachbereiche für eine flächendeckend qualitativ hochwertige Kindermedizin bemühen. Ein Ansatz wäre die Integration kinderarztarmer Regionen unseres Landes im Rahmen von Versorgungsverbünden in die versorgungsstarken Regionen. Ob der benannten demographischen Entwicklung in Sachsen-Anhalt führt nur dieses dazu, jedem Kind in unserem Land eine ihm gerechte Medizin zukommen zu lassen sowie ein hohes Aus- und Weiterbildungsniveau für angehende, praktizierende und klinisch tätige Kinderärzte zu sichern.
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Dr. med. Tobias Jens Müller, Halle (Saale) FA für Neurologie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät, Oberarzt
Seine berufspolitischen Ziele:
Verbesserung der Kooperation der akademischen Lehrkrankenhäuser mit den Universitätsklinika Qualitätssicherung in der ärztlichen Fort- und Weiterbildung Verbesserung der Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen alternative Konzepte der medizinischen Versorgung in strukturschwachen Gebieten
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Dr. med. Runa Panzner, Halle (Saale) FÄ für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung Als Weiterbildungsbefugte im Fach Allgemeinmedizin möchte ich mich im Rahmen der Ärztekammer speziell für die Belange des Nachwuchses und die Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin einsetzen.
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PD Dr. med. habil. Ludwig Patzer, Halle (Saale) FA für Kinder- und Jugendmedizin Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle, Chefarzt
Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Ich möchte dazu beitragen, in einem schwieriger werdenden Umfeld gute Rahmenbedingungen für eine optimale ambulante und stationäre Kinderheilkunde zu schaffen bzw. zu erhalten.
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Dr. med. Alexander Schütte, Merseburg FA für Urologie Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH, Chefarzt
Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Als gewähltes Mitglied der Kammerversammlung möchte ich mich für eine enge Verzahnung des ambulanten und stationären Sektors einsetzen. Nur so können wir dauerhaft eine optimale Patientenversorgung und eine umfassende Ausbildung junger Assistenzärztinnen und -ärzte gewährleisten. Selbstverständlich müssen bei der sektorübergreifenden Zusammenarbeit die jeweiligen berufspolitischen Interessen berücksichtigt werden.
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Dipl.-Med. Petra Sischka, Halle (Saale) FÄ für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Die Haus- und Allgemeinarztpraxis ist für erkrankte Bürger der erste, wichtigste, schnellste und ökonomischste Eingang ins moderne Gesundheitssystem des 21. Jahrhunderts. Sie bildet nach erfolgreicher Heilung wiederum den Ausgang ins gesunde und stets mehr präventive Alltagsleben. Als Haus- und Allgemeinärztin stehe ich daher für die ganzheitliche und fachlich hochkompetente Familienbetreuung vom Kleinkind bis hin zum Hochbetagten. Wir Haus- und Allgemeinärzte sind die Generalisten innerhalb der Ärzteschaft! Diese hausärztliche Grundversorgung und allgemeinärztliche Betreuung der Bevölkerung gilt es, in Sachsen-Anhalt zu sichern und auszubauen. Ich werde mich daher auch weiterhin für eine gute und kontinuierliche Gewinnung, Aus- und Weiterbildung des hausärztlichen Nachwuchses engagieren. Im Besonderen gilt dies für die qualitative und quantitative Stärkung des Ausbildungsganges zum erfolgreichen Facharzt für Allgemeinmedizin in unserem Land.
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Dr. med. Dietrich Stoevesandt, Halle (Saale) FA für Diagnostische Radiologie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät, Assistenzarzt
Seine berufspolitischen Ziele:
Verbesserung in der Weiterbildungsordnung verstärkte Interessenvertretung der Klinikärzte
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Dr. med. Hans-Heinrich Wolf, Halle (Saale) FA für Innere Medizin/Onkologie Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Med. Fakultät, Oberarzt
Seine berufspolitischen Ziele:
Weiterentwicklung einer übergreifenden Patientenversorgung, getragen durch die ärztlichen Kollegen in der Niederlassung und im stationären Bereich gerne werde ich mich engagieren in der Weiterentwicklung der Weiterbildungsinhalte
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Dr. med. Matthias Bernstein, Magdeburg FA für Neurologie und Psychiatrie in eigener Niederlassung
Setzt sich ein: für den Erhalt bzw. die Stärkung der ambulanten, fachärztlichen Versorgung auf dem Boden der gemeinsamen Selbstverwaltung
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Dr. med. Hans-Peter Bosselmann, Magdeburg FA für Innere Medizin Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät, Oberarzt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Ich möchte mich für ein einheitliches Vertreten aller Interessen der Ärzte engagieren, weil wir nur gemeinsam Ziele erreichen können. Ich möchte für eine umfassende Ausbildung, besonders der jungen Ärzte, eintreten und die Verantwortung großer Ausbildungseinrichtungen für die Fort- und Weiterbildung gerade in Sachsen-Anhalt, betonen. Zwischen stationären und ambulanten Behandlungseinrichtungen muss ein gleitender Übergang in beiden Richtungen erreicht werden. Ich möchte dafür eintreten, dass das Ärzteblatt Sachsen-Anhalt weiter als wichtiges Organ der Ärztekammer erhalten bleibt.
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Dr. med. Hans-Georg Damert, Magdeburg FA für Plastische und Ästhetische Chirurgie Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät, Oberarzt
Mein Wunsch und mein Ziel ist es, die berufspolitischen Interessen der Klinikärzte in der Ärztekammer zu vertreten. Durch die derzeit mangelnde Repräsentation von Klinikärzten in der Kammer, werden deren Interessen kaum vertreten. Ich hoffe, dass die in Kliniken tätigen Ärzte zahlreich von der Möglichkeit der Wahl gebrauch machen - denn es geht um unsere gemeinsamen Interessen!
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PD Dr. med. habil. Uwe Ebmeyer, Magdeburg FA für Anästhesiologie Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät, Oberarzt
Den Kammermitgliedern unseres Landes stehen in den kommenden Jahren umfangreiche Veränderungen in allen Bereichen der ärztlichen Tätigkeit bevor. Ein Gebiet, auf dem ich mich als Klinikarzt seit vielen Jahren praktisch und berufspolitisch engagiere und in welchem nach meiner Auffassung diese Veränderungen in besonderer Weise spürbar werden, ist die akutmedizinische Erst-/Versorgung von Patienten außerhalb von Praxisräumen, Notfallambulanzen und Krankenhäusern. Die Notfallversorgung ist ein in der Bevölkerung besonders beachteter Indikator für die Leistungsfähigkeit und das (Nicht-?) Funktionieren des Gesundheitssystems. Die Bewältigung der anstehenden Aufgaben erfordert das gemeinsame Handeln aller Ärzte unabhängig von ihrem primären Tätigkeitsgebiet.
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Dr. med. Peter Eichelmann, Magdeburg FA für Chirurgie Ruhestand Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Vorsitzender der Geschäftsstelle Magdeburg
In der neuen Legislaturperiode der Kammerversammlung möchte ich mich weiterhin für die Fortentwicklung und Neustrukturierung der Weiterbildung einsetzen, speziell unter dem Gesichtspunkt des medizinischen Fortschritts, der einen Niederschlag in der Weiterbildungsordnung finden muss. Gleichzeitig möchte ich Ansprechpartner für Probleme des beruflichen Alltags, insbesondere auch in der Arzthaftpflichtproblematik, in der Ärztekammer sein.
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Dr. med. Henning Friebel, Magdeburg FA für Innere Medizin Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät, pers. Referent Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Vorstandsmitglied der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Meine Auffassung für eine Tätigkeit in der ärztlichen Selbstverwaltung/ Berufspolitik gründet sich mit hoher Priorität auf die Erhaltung und Bewahrung einer hohen ethisch- moralischen Verantwortung der gesamten Ärzteschaft für die Gesellschaft. auf die Wiederherstellung der Akzeptanz, dass der ärztliche Beruf, ohne Zwang und Nötigung durch etablierte Institutionen, ausgeübt werden muss. auf die Notwendigkeit, Strukturen im Gesundheitswesen so zu gestalten, dass sie den Bedingungen des 21. Jahrhunderts entsprechen. auf die Forderung, dass die Ergebnisse medizinischer Wissenschaft, nach sorgsamer kritischer Prüfung, durch solide fort-und weitergebildete Ärzte allen Patienten zur Verfügung stehen müssen. auf eine pragmatische Gestaltungsfreiheit einer ärztlichen Selbstverwaltung unter Beachtung der Kompatibilität zu anderen Bundesländern. auf die Erfordernis einer gerechten Vergütung in allen Bereichen ärztlicher Tätigkeit in Deutschland.
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Prof. Dr. med. habil. Jürgen Gedschold, Magdeburg FA für Kinder- und Jugendmedizin Ruhestand Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Ich möchte weiterhin in der Kammerversammlung mitarbeiten und mithelfen, dass:
- praxisnahe interdisziplinäre Fortbildung auch in Zukunft für alle Kolleginnen und Kollegen ohne bürokratische Hürden erreichbar bleibt, das macht die Einbeziehung neuer Methoden (e-learning) unbedingt notwendig
- die Diskussion zu ethischen Problemen ärztlichen Handelns intensiviert wird
- die ärztliche Selbstverwaltung die Herausforderungen des demographischen Wandelns in Sachsen-Anhalt annimmt und nach Lösungswegen sucht, um auch zukünftig die ärztliche Versorgung von Kindern und Betagten sicher zustellen
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Dr. med. Gudrun Günther, Magdeburg FÄ für Kinder- und Jugendmedizin Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät, Oberärztin
Ihre berufspolitischen Ziele:
effiziente, umfassende Weiterbildung des ärztlichen Nachwuchses flächendeckende Kinder- und Jugendärztliche Versorgung durch Kinder- und Jugendärzte ggf. unter Entwicklung intelligenter, neuer Versorgungsstrukturen sowie Berücksichtigung der demografischen Entwicklung effiziente, kollegiale Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen und Krankenhausärzten
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Dr. med. Gitta Kudela, Magdeburg FÄ für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung Vorstandsmitglied der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt Mitglied der Vertreterversammlung der KV Sachsen-Anhalt
Eine stabile innerärztliche Ordnung ist die Grundlage, um die Interessen der Gesamtärzteschaft gegenüber der Politik vertreten zu können. Dazu brauchen wir eine gute kollegiale Zusammenarbeit, sowohl ambulant-stationär als auch hausärztlich-fachärztlich, durch die die Versorgungsstrukturen der Zukunft gestaltet werden können, um die älter und morbider werdende Bevölkerung in Sachsen-Anhalt versorgen zu können. Für diese Aufgabe, für die Nachwuchsförderung und den längst fälligen und immer wieder angemahnten Bürokratie-Abbau, will ich meine ganze Kraft einsetzen.
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Dr. med. Wolfgang Lessel, Magdeburg FA für Urologie in eigener Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Schwerpunkt:
Verbesserung der fachlichen, aber auch kollegialen Zusammenarbeit zwischen ambulant tätigen Haus- und Fachärzten auf der einen Seite und den stationär tätigen Kollegen auf der anderen Seite. Damit kann die medizinische Qualität bei der Versorgung unserer Patienten gesichert und verbessert werden, bei gleichzeitiger Minimierung des Aufwandes an diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen (Vermeidung von Doppeluntersuchungen, Verminderung des Bürokratieaufwandes, Verbesserung des „Arztbildes“ in der Gesellschaft mit klarer Positionierung auch gegenüber den Krankenkassen und der Politik). Förderung unseres medizinischen Nachwuchses, besonders mit verbesserten Ausbildungsbedingungen und Optimierung auch einer fachübergreifenden Fort- und Weiterbildung mit der Integration aller Kollegen. Einbeziehung des mittleren medizinischen Personals besonders bei der Weiterbildung.
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Dr. med. Kristin Machner, Magdeburg FÄ für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung
Seit dem Jahr 1992 bin ich im ärztlichen Beruf tätig und habe im klinischen und später ambulanten Bereich meine internistische und allgemeinmedizinische Facharztausbildung abgeschlossen. Seit 2004 arbeite ich in einer hausärztlichen Praxis in eigener Niederlassung. Diese Tätigkeit bereitet mir viel Freude, trotz der nicht unerheblichen täglichen Belastungen. Mir ist schnell bewusst geworden, dass man für seinen Idealismus und Enthusiasmus kämpfen muss. Unser Arbeitsalltag wird geprägt von zunehmender Bürokratie und Reglementierung mit drohenden Regressen für medizinisch korrekte Behandlung unserer Patienten. Aus meiner Sicht ist es jedoch notwendig, nicht nur die Missstände zu kritisieren, sondern auch an der Lösung mit zu arbeiten. Das möchte ich mit meinem Engagement in der Ärztekammer und ärztlichen Selbstverwaltung tun.
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Dr. med. Roland Minda, Magdeburg FA für Chirurgie/Neurochirurgie in eigener Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Stabilisierung und Verbesserung der Zusammenarbeit von Hausärzten / Fachärzten unabhängig von ihrem Tätigkeitsprofil (angestellt/niedergelassen) mit dem Ziel der gemeinsamen Tätigkeit, für die jungen Leute, unsere Kinder, um den Arztberuf wieder erstrebenswert zu machen, damit die nachfolgende Generation aber auch wir glücklich sind und dem folgend unsere Patienten ohne Einschränkung auf hohem Niveau gut versorgt werden können.
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Dr. med. Friedrich-Wilhelm Onnasch, Magdeburg FA für Allgemeinmedizin Angesteller Arzt in einer Niederlassung Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Ich möchte meine langjährige Erfahrung aus der allgemeinmedizinischen Praxis, insbesondere für eine hochwertige, aber auch umsetzbare Weiterbildung junger Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen. Weiterhin werde ich mich für eine Verschlankung von Verwaltungsstrukturen und Vorschriften einsetzen.
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PD Dr. med. habil. Christine Schneemilch, Magdeburg FÄ für Anästhesiologie Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Med. Fakultät, Oberärztin
Ihre berufspolitischen Ziele: Steigerung der Attraktivität des Medizinstudiums für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie im stationären und ambulanten Sektor Schaffung familienfreundlicher Arbeitsplätze Reduktion nichtärztlicher organisatorischer Aufgaben und administrativer Tätigkeiten Verbesserung der Kommunikation zwischen stationären und ambulanten Sektor
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Dr. med. Wieland Klaus Schulze, Haldensleben FA für Innere Medizin Sana-Ohre-Klinikum, Chefarzt
Die größte Herausforderung wird sein, sich aktiv dem Problem des zunehmenden Ärztemangels zu stellen und vorhandenen Strukturen der medizinischen Versorgung neu zu überdenken. Hierzu ist eine gezielte Förderung innovativer Lösungsansätze notwendig.
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Dr. med. Jörg Tonn, Magdeburg FA für Allgemeinmedizin in eigener Niederlassung
Als Vertreter der Hausärzte in Sachsen-Anhalt möchte ich mich für die weitere Förderung des ärztlichen Nachwuchses engagieren. Insbesondere Ärztinnen brauchen in der Facharztweiterbildung gezielte Unterstützung. Kampf der überbordenden Bürokratie!
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Dr. med. Thomas Wiebe, Magdeburg FA für Innere Medizin in eigener Niederlassung
Seine berufspolitischen Ziele:
Verbesserung der Zusammenarbeit und Verzahnung von ambulanter + stationärer Versorgung Verbesserung der ärztlichen Nachwuchsgewinnung Verbesserung und Umsetzung der Musterweiterbildungsordnung für Internisten und deren Subspezialisierungen
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PD Dr. med. Falk Robert Wiedemann, Magdeburg FA für Neurologie NRZ Magdeburg, Oberarzt
Ich will in der Ärztekammer Sachsen-Anhalt für eine Verbesserung der ärztlichen Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern des Landes eintreten, indem ich für folgende Ziele eintrete: Die Weiterbildung von Assistenzärzten muss zielorientierter, transparenter und abrechenbar sein, um in Sachsen-Anhalt attraktive Arbeitsbedingungen für junge Ärzte zu schaffen. Dazu wäre es vorstellbar, dass die Weiterbildungsbefugten ihre Weiterbildung gegenüber der Ärztekammer abrechnen. Die Erlangung von Fortbildungspunkten sollte so unkompliziert wie möglich gestaltet werden. Die Prüfungsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt sollte erweitert werden, so dass die Rechte des Prüflings durch eine verbesserte Protokollführung gestärkt werden. Mir ist wichtig, dass die Arbeit von Stationsärzten/innen von nichtärztlichen Tätigkeiten und überbordender Bürokratie befreit wird, wozu sich die Ärztekammer als Vertretung der Berufsinteressen der Ärzte vermehrt einsetzen sollte.
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