Mitteilungen aus der Kammer

  • Neujahrsempfang der Heilberufler: Zukunft der Versorgung des Landes muss gesichert sein +

    Die Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Apotheker Sachsen-Anhalts haben am 11. Januar 2017 auf ihrem traditionellen Neujahrsempfang und ihrem Pressegespräch den steigenden Versorgungsbedarf einer alternden Gesellschaft und deren Auswirkungen auf die Weiterlesen...
  • Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt +

    Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben. Telefonische Sprechzeiten der Abteilung Weiterbildung: Mo. bis Do. 10 Weiterlesen...
  • Mindestlohn ist auf 8,84 Euro gestiegen +

    Am 28. Juni 2016 hatte die Mindestlohnkommission beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn ab 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde anzuheben. Seit Einführung des bundesweiten Mindestlohnes 2015 Weiterlesen...
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MFA sollen betriebliche Altersvorsorge in Anspruch nehmen.

(Artikel im Original erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 111, Heft 46, 14. November 2014, S. A 1988)

Ende des Jahres 2014 läuft für Medizinische Fachangestellte (MFA) der Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss zu den vermögenswirksamen Leistungen (VL) aus.
Für neu abgeschlossene VL-Verträge sieht der geltende Tarifvertrag keinen Zuschuss mehr vor. Stattdessen können nun höhere Zuschüsse des Arbeitgebers zu einer betrieblichen Altersvorsorge in Anspruch genommen werden.
Die Tarifparteien versprechen sich von dieser Umlenkung von Gehaltsbestandteilen einen erkennbaren Steuerungseffekt zugunsten der Alterssicherung. Ohne Bezuschussung eines VL-Vertrags erhöht sich der Arbeitgeberbeitrag zu einer betrieblichen Altersrente für eine Vollzeitangestellte auf
66 Euro. So fließen im Vergleich zur bisherigen Regelung jährlich 432 Euro mehr in die Altersvorsorge ein. Steuert die MFA von ihrem Bruttogehalt noch einen freiwilligen Beitrag bei, erhält sie laut Tarifvertrag noch einen Zuschuss des Arbeitgebers in Höhe von 20 Prozent, mindestens aber zehn Euro monatlich. Jede nach Tarif bezahlte MFA hat das Recht, die im Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung und Entgeltumwandlung vereinbarten Arbeitgeberbeiträge einzufordern. TG