Mitteilungen aus der Kammer

  • Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt +

    Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben Telefonische Sprechzeiten der Abteilung Weiterbildung: Mo. bis Do. 10 Weiterlesen...
  • Klinisches Krebsregister Sachsen-Anhalt +

    Qualitätskonferenzen – ein Instrument der onkologischen Versorgung Durch das Krebsfrüherkennungs- und Registergesetz (KFRG) vom 03.04.2013 wurde die Grundlage für den bundesweiten Ausbau Klinischer Krebsregister geschaffen. Das Klinische Krebsregister sorgt für eine Weiterlesen...
  • 120. Deutscher Ärztetag in Freiburg vom 23. bis 26. Mai 2017 +

    Eröffnungsveranstaltung Der Ärztetag wurde gemeinsam mit 1000 Delegierten und Gästen im Konzerthaus Freiburg eröffnet. In den Worten der Redner, wie dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, spiegelte sich der anstehende Bundeswahlkampf deutlich Weiterlesen...
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Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQ)

Die Einstiegsqualifizierung ist auf die Vermittlung und Vertiefung von Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit ausgerichtet. Die zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten bereiten die Jugendlichen auf die Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten vor.

Die Förderung der Einstiegsqualifizierung wurde 2007 als Arbeitgeberleistung gesetzlich verankert. Soweit die Jugendlichen zu Beginn der Förderung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können folgende Interessenten gefördert werden:

  • Ausbildungsplatzbewerber, die nach den bundesweiten Nachvermittlungsaktionen keinen Ausbildungsplatz erhalten haben.
  • Jugendliche, die noch nicht in vollem Maße über die erforderliche Ausbildungsbefähigung verfügen.

Der Vertrag über die Einstiegsqualifizierung muss mindestens sechs Monate betragen und darf 12 Monate nicht überschreiten. Diese Qualifizierung sollte in einem regulären Ausbildungsvertrag münden. Eine Anrechnung auf die Dauer einer nachfolgenden Berufsausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten kann nicht erfolgen. Bei Interesse empfiehlt die Ärztekammer folgende Vorgehensweise:

  1. Vermittlungsauftrag bei der Arbeitsagentur stellen
  2. Arbeitsagentur vermittelt geeignete Praktikanten
  3. Abschluss des Vertrages „Einstiegsqualifizierung“ (Hinweis: Die Unterlagen sind über die Ärztekammer erhältlich.)
  4. Antrag auf Leistungen zur Förderung bei der Arbeitsagentur stellen.


Abschlussprüfung Sommer 2015 – Freisprechung

Die diesjährige Freisprechung findet am Mittwoch, 08.07.2015, um 15.00 Uhr, in der Ärztekammer Sachsen-Anhalt statt.

Die Einladung für die Freisprechung erhielten die Prüfungsteilnehmer und Lehrer am Tag der schriftlichen Abschlussprüfung und die Mitglieder der Prüfungsausschüsse am Tag der praktischen Prüfung.

Vermittlung von Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten

Die Ärztekammer führt ein Verzeichnis von Arbeit suchenden Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten. Bei Bedarf senden wir Ihnen diese Liste zu und Sie wählen die/den entsprechende/n Mitarbeiter/in selbst aus. Eine Vermittlung durch die Ärztekammer erfolgt nicht.

Die Mitarbeiterinnen des Referates Kerstin Uterwedde (Tel. 0391/6054-7900) und Nicolle Straube (Tel. 0391/6054-7920) beraten Sie gern.

Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten (MFA) – Informationen für ausbildende Arztpraxen

Ausbildungsplan und überbetriebliche Ausbildung

Die Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Medizinischen Fachangestellten schreibt vor, welche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten während der Berufsausbildung mindestens vermittelt werden müssen. Der Ausbildungsrahmenplan in sachlicher und zeitlicher Gliederung wird durch den betrieblichen Ausbildungsplan untersetzt und bildet die Grundlage für die Ausbildung in der Praxis. Durch den Berufsbildungsausschuss der Ärztekammer wurde am 05.09.2007 beschlossen, dass Auszubildenden, in deren Ausbildungspraxis nicht alle Ausbildungsinhalte vermittelt werden können, eine überbetriebliche Ausbildung in einer Facharztpraxis der Gebiete

  • Allgemeinmedizin oder
  • Innere Medizin oder
  • Chirurgie oder
  • Praktischer Arzt

ermöglicht werden muss.

Ausbildungsnachweis

Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis zu führen. Der ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung. Im monatlichen Fachbericht soll eine Verknüpfung zwischen den in der Berufsschule erworbenen theoretischen Kenntnissen und den Tätigkeiten in der Praxis hergestellt werden. Neu – ab dem Ausbildungsjahr Sommer 2015 – sind im Ausbildungsnachweisheft die Themen für die Fachberichte und die Fehlzeitenliste enthalten. Fehlzeiten, die in der Berufsschule bzw. Ausbildungspraxis auftreten, sind monatlich einzutragen und von dem/r Klassenlehrer/in bzw. Ausbilder/in zu unterzeichnen. Die nun einheitlich vorgegebenen Themen für den Fachbericht sind monatlich aufgeführt und mit einem Verweis zum Ausbildungsrahmenplan versehen. Diese Neuerungen wurden in der Sitzung des Berufsbildungsausschusses der Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 18.03.2015 beschlossen und gelten ab dem Ausbildungsjahr Sommer 2015.

Jugendarbeitsschutz

Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben eintritt, darf nur beschäftigt werden (§ 32 JArbSchG), wenn

  • er innerhalb der letzten 14 Monate von einem Arzt untersucht worden ist  (Erstuntersuchung),
  • dem Arbeitgeber eine von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorliegt.

Ein Jahr nach Aufnahme der Berufsausbildung hat sich die ausbildende Ärztin/der ausbildende Arzt die Bescheinigung eines Arztes über die erste Nachuntersuchung vorlegen zu lassen (§ 33 JArbSchG). Eine Kopie dieser Bescheinigung ist der Ärztekammer zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres zuzuleiten.