Mitteilung zur Gebührenanpassung aus den Ärztlichen Stellen Röntgen/ Nuklearmedizin/Strahlentherapie

Entsprechend der Gesetzgebung sichern die Ärztlichen Stellen nach Röntgenverordnung und nach Strahlenschutzverordnung seit Jahren in Sachsen-Anhalt die Einhaltung der Qualitätsstandards im Strahlenschutz für unsere Patienten. Die Prüfungsinhalte und Prüfungsumfänge sind im Wesentlichen durch die Richtlinie „Qualitätssicherung durch ärztliche und zahnärztliche Stellen“ bestimmt. Diese Richtlinie wurde im Juni 2015 umfangreich novelliert. Im Ergebnis dieser Überarbeitung haben sich die Prüfungsumfänge sowohl für die Prüfungen der Patientenunterlagen, als auch der technischen Parameter merklich erhöht. Mit Novellierung der o. g. Richtlinie und mit der Herausgabe der aktualisierten Diagnostischen Referenzwerte für die Röntgendiagnostik im Juni 2016 wurde den neuen erweiterten Möglichkeiten in der Anwendung der medizinischen Radiologie Rechnung getragen und weitere Verfahren bzw. Differenzierungen in den diagnostischen und interventionellen Verfahren in die regelmäßige Prüfung einbezogen.

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Unterfinanzierung und Investitionsstau der Universitätskliniken abbauen

Im Gespräch mit Landtagsabgeordneten

Die langjährige Unterfinanzierung der beiden Universitätskliniken Magdeburg und Halle führt zum erheblichen Investitionsstau an beiden Standorten. Im Ergebnis droht sogar das Abwandern qualifizierter Fachärzte, da die Arbeitsbedingungen für Lehre und Forschung nicht mehr adäquat einer innovativen Einrichtung sind. Das Land Sachsen-Anhalt hat als Eigentümer der beiden Universitätskliniken hier zu Lasten der medizinischen Versorgung gespart.

Um die prekäre Situation der beiden Standorte zu verdeutlichen, lud die Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 21. November 2016 zu einem Arbeitstreffen von Universitätsleitungen, den Dekanen der Medizinischen Fakultäten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit sachsen-anhaltischen Parlamentariern. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Prof. Uwe Ebmeyer, wurde in einer offensiv konstruktiven Runde die prekäre Situation der beiden Einrichtungen verdeutlicht. Der Einladung folgten Politiker der Regierungsfraktionen von SPD und CDU sowie von der Opposition Die Linke.
Im Ergebnis des Abends wurde verabredet, dass alle drängendsten Probleme in einer Liste zusammengefasst werden und diese zur weiteren Diskussion den Landtagsabgeordneten überreicht wird.

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3000 Krokusse und ein Baum

Logo Ärztekammer Sachsen-AnhaltÄrztekammer Sachsen-Anhalt unterstützt Organspende auf besondere Weise

Transplantationsmedizin und Organspende sind Themen, die die Ärztekammer Sachsen-Anhalt gern positiv begleitet. „Das Werben um die Organspende ist immens wichtig. Gerade in jüngster Zeit gehen die Zahlen der Spendenbereitschaft zurück. Daher müssen wir umso mehr versuchen, über das Thema Organspende zu informieren und aufzuklären. Wichtig ist, dass sich jeder zu Lebzeiten Gedanken macht, ob er ein potenzieller Organspender sein möchte oder nicht und dies dann auch in einem Organspendeausweis dokumentiert.“ Mit diesen Worten wirbt Kammerpräsidentin Dr. Simone Heinemann-Meerz für die Bereitschaft, sich aktiv mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen.

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Umsetzung der Richtlinie Transfusionsmedizin in Sachsen-Anhalt

Durch die „Richtlinie zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten“ der Bundesärztekammer vom November 2005 sind die Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Transfusionsmedizin festgelegt.

Für das Jahr 2016 müssen bis zum 01.03.2017 alle Einrichtungen (Krankenhäuser, Labore, Praxen), die ≥ 50 Erythrozytenkonzentrate und/oder Plasmaderivate für Hämostasestörungen oder aber < 50 Erythrozytenkonzentrate/Jahr, jedoch nicht ausschließlich durch den ärztlichen Leiter und /oder bei mehr als 1 Patienten gleichzeitig verabreichen, einen vom entsprechend qualifizierten Qualitätsbeauftragten unterschriebenen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen bei der zuständigen Ärztekammer einreichen. Das hierfür ausschließlich zu verwendende erforderliche Formular wird Ihnen von der Abteilung Qualitätssicherung rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Der Bericht ist zeitgleich an den Träger der Einrichtung zu senden.

Zusätzlich muss der Qualitätsbeauftragte Hämotherapie neben seiner Approbation und einer 3-jährigen ärztlichen Tätigkeit seine Qualifikation (Teilnahme am 40-Stunden-Kurs „Qualitätsbeauftragter Hämotherapie“ oder Erfüllung der Voraussetzungen für die Zusatzweiterbildung „Ärztliches Qualitätsmanagement“) gegenüber der Ärztekammer durch Einreichen des entsprechenden Nachweises belegen.

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Referat „Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten (MFA)“ informiert

Abschlussprüfung Sommer 2017

Die Abschlussprüfung der Auszubildenden mit Ausbildungsbeginn 2014 findet zu folgenden Terminen statt:

Schriftliche Prüfung: Samstag, 13.05.2017, 8.00 Uhr
Praktische Prüfung: in der Zeit vom 12.06.2017 bis 24.06.2017

Der genaue Termin der praktischen Prüfung wird den Auszubildenden am Tag der schriftlichen Prüfung mitgeteilt. Die praktische Prüfung umfasst 70 Minuten. In dieser Zeit absolviert der Prüfling eine komplexe Prüfungsaufgabe (55 Minuten) und ein anschließendes Fachgespräch (15 Minuten). Um die Einteilung für die Prüfung vornehmen zu können, muss die Anmeldung der Auszubildenden zur Abschlussprüfung bis spätestens zum 28.02.2017 erfolgen.

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