BÄK stellt Liste zu Schwangerschaftsabbrüchen bereit

Welche Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser und Einrichtungen führen in Deutschland Schwangerschaftsabbrüche durch? Bei der Beantwortung dieser Frage hilft seit Ende Juni eine Liste, die die Bundesärztekammer (BÄK) auf ihrer Internetseite zur Verfügung stellt. Diese Liste wird auch von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.familienplanung.de veröffentlicht und gemeinsam monatlich aktualisiert.

Die Liste ist Teil eines Kompromisses zwischen Union und SPD zum Umgang mit der Information über Schwangerschaftsabbrüche. Im Februar hatte der Deutsche Bundestag beschlossen, das im 219a Strafgesetzbuch verankerte Werbeverbot zu entschärfen. Ärzte, Krankenhäuser und Einrichtungen dürfen nun sachlich darüber informieren, dass sie Abtreibungen vornehmen. Das Werbeverbot bleibt grundsätzlich bestehen.

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Vibrionen (Non-Cholera) in salzhaltigen Badegewässern nachgewiesen

Meldung vom 12. Juli 2019

Das Gesundheitsamt der Stadt Halle hat in den Angersdorfer Teichen einen Umweltkeim (Vibrionen) im Wasser nachgewiesen. Grund sind die hohen Temperaturen der zurückliegenden Wochen. Damit besteht ein, wenn auch sehr geringes, Gesundheitsrisiko insbesondere für abwehrgeschwächte Personen, für Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen oder mit offenen und schlecht heilenden Wunden. Ihnen wird vom Baden in diesem See abgeraten. Vibrionen sind Bakterien, die natürlicherweise in salzhaltigen Gewässern, in Küsten- als auch Binnengewässern, u. a. in Nord- und Ostsee sowie im Mittelmeer vorkommen können. Steigen die Wassertemperaturen im Sommer über 20°C an und beträgt der Salzgehalt mehr als 0,5 Prozent, kann es zu einer starken Vermehrung der Vibrionen kommen. Dabei handelt es sich NICHT um den Erreger der Cholera.

Weitere Informationen finden Sie in der Informationsbroschüre zu Nicht-Cholera-Vibrionen in Deutschland des Robert-Koch-Instituts: https://t1p.de/ncv

Medizinische Kinderschutz-Hotline

Für Angehörige der Heilberufe besteht die Möglichkeit der telefonischen Beratung bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Missbrauch.

Vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde dazu am Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Freiburg eine „Medizinische Kinderschutzhotline“ als rund um die Uhr erreichbares, bundesweites, telefonisches Angebot eingerichtet. Sie erreichen die „Medizinische Kinderschutzhotline“ unter 0800/19 210 00

Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt

Telefonische Sprechzeiten der Abteilung Weiterbildung: Mo. bis Do. 10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr

Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben.

Im Monat Mai konnten wir folgende Ärztinnen und Ärzte zum Erwerb des Facharztes beglückwünschen:

Facharzt für Allgemeinmedizin
Nicol Abdelhadi, Halle (Saale)
Dott./Dr. Alessandra d'Alessandro, Magdeburg
Marchela Hantov, Wernigerode
Dr. med. Thomas Koch, Halle (Saale)
Dr. med. Peter Mosinski, Merseburg
Dr. med. Marianne Zier, Naumburg (Saale)

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Nächste Kammerversammlung

Die nächste Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt findet am Samstag, 19. Oktober 2019, 9.00 Uhr c.t. im Haus der Heilberufe in Magdeburg statt.