Mindestlohn ist auf 8,84 Euro gestiegen

Am 28. Juni 2016 hatte die Mindestlohnkommission beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn ab 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde anzuheben. Seit Einführung des bundesweiten Mindestlohnes 2015 handelt es sich hierbei um die erste Anpassung, deren Höhe voraussichtlich von nun an alle zwei Jahre neu festgelegt wird. Bei der Entscheidungsfindung wird sich dann nachlaufend an der Tarifentwicklung orientiert.

Das Gesetz gilt für Arbeitnehmer und Praktikanten. Das Gesetz sieht jedoch weiterhin Ausnahmen vor. Ausgenommen sind beispielsweise Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten nach Wiederaufnahme einer Arbeitsstelle, Auszubildende und Pflichtpraktikanten im Rahmen einer Ausbildung oder eines Studiums, sowie Teilnehmer an freiwilligen Orientierungspraktika mit einer Dauer von weniger als 3 Monaten.

Arbeitgeber sollten die neue Regelung bei den Angestellten in ihrer Praxis beachten. Vor allem müssen die Verträge der sogenannten Mini-Jobber überprüft werden, denn durch die Mindestlohnanhebung stehen künftig jeden Monat etwa zwei Arbeitsstunden weniger zur Verfügung, bis die Einkommens-Obergrenze von 450 Euro erreicht ist. Die monatliche Arbeitszeit müsste dann gegebenenfalls den Veränderungen angepasst werden.

Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt

Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben.

Telefonische Sprechzeiten der Abteilung Weiterbildung: Mo. bis Do. 10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr

Im Monat Dezember konnten wir folgende Ärztinnen und Ärzte zum Erwerb des Facharztes beglückwünschen:

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Mitteilung zur Gebührenanpassung aus den Ärztlichen Stellen Röntgen/ Nuklearmedizin/Strahlentherapie

Entsprechend der Gesetzgebung sichern die Ärztlichen Stellen nach Röntgenverordnung und nach Strahlenschutzverordnung seit Jahren in Sachsen-Anhalt die Einhaltung der Qualitätsstandards im Strahlenschutz für unsere Patienten. Die Prüfungsinhalte und Prüfungsumfänge sind im Wesentlichen durch die Richtlinie „Qualitätssicherung durch ärztliche und zahnärztliche Stellen“ bestimmt. Diese Richtlinie wurde im Juni 2015 umfangreich novelliert. Im Ergebnis dieser Überarbeitung haben sich die Prüfungsumfänge sowohl für die Prüfungen der Patientenunterlagen, als auch der technischen Parameter merklich erhöht. Mit Novellierung der o. g. Richtlinie und mit der Herausgabe der aktualisierten Diagnostischen Referenzwerte für die Röntgendiagnostik im Juni 2016 wurde den neuen erweiterten Möglichkeiten in der Anwendung der medizinischen Radiologie Rechnung getragen und weitere Verfahren bzw. Differenzierungen in den diagnostischen und interventionellen Verfahren in die regelmäßige Prüfung einbezogen.

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Unterfinanzierung und Investitionsstau der Universitätskliniken abbauen

Im Gespräch mit Landtagsabgeordneten

Die langjährige Unterfinanzierung der beiden Universitätskliniken Magdeburg und Halle führt zum erheblichen Investitionsstau an beiden Standorten. Im Ergebnis droht sogar das Abwandern qualifizierter Fachärzte, da die Arbeitsbedingungen für Lehre und Forschung nicht mehr adäquat einer innovativen Einrichtung sind. Das Land Sachsen-Anhalt hat als Eigentümer der beiden Universitätskliniken hier zu Lasten der medizinischen Versorgung gespart.

Um die prekäre Situation der beiden Standorte zu verdeutlichen, lud die Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 21. November 2016 zu einem Arbeitstreffen von Universitätsleitungen, den Dekanen der Medizinischen Fakultäten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit sachsen-anhaltischen Parlamentariern. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Prof. Uwe Ebmeyer, wurde in einer offensiv konstruktiven Runde die prekäre Situation der beiden Einrichtungen verdeutlicht. Der Einladung folgten Politiker der Regierungsfraktionen von SPD und CDU sowie von der Opposition Die Linke.
Im Ergebnis des Abends wurde verabredet, dass alle drängendsten Probleme in einer Liste zusammengefasst werden und diese zur weiteren Diskussion den Landtagsabgeordneten überreicht wird.

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3000 Krokusse und ein Baum

Logo Ärztekammer Sachsen-AnhaltÄrztekammer Sachsen-Anhalt unterstützt Organspende auf besondere Weise

Transplantationsmedizin und Organspende sind Themen, die die Ärztekammer Sachsen-Anhalt gern positiv begleitet. „Das Werben um die Organspende ist immens wichtig. Gerade in jüngster Zeit gehen die Zahlen der Spendenbereitschaft zurück. Daher müssen wir umso mehr versuchen, über das Thema Organspende zu informieren und aufzuklären. Wichtig ist, dass sich jeder zu Lebzeiten Gedanken macht, ob er ein potenzieller Organspender sein möchte oder nicht und dies dann auch in einem Organspendeausweis dokumentiert.“ Mit diesen Worten wirbt Kammerpräsidentin Dr. Simone Heinemann-Meerz für die Bereitschaft, sich aktiv mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen.

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