§ 29 Berufsordnung: Kollegiale Zusammenarbeit

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Ärzte haben sich untereinander kollegial zu verhalten. Die Verpflichtung des Arztes, in einem Gutachten, auch soweit es die Behandlungsweise eines anderen Arztes betrifft, nach bestem Wissen seine ärztliche Überzeugung auszusprechen, bleibt unberührt. Unsachliche Kritik an der Behandlungsweise oder dem beruflichen Wissen eines Arztes sowie herabsetzende Äußerungen über dessen Person sind berufswidrig.

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4. Sitzung der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

in der VI. Wahlperiode (2011-2016) am 03. November 2012

In der 4. Sitzung der Kammerversammlung am 03. November 2012, die wieder in der Landesge­schäftsstelle der Ärzte­kam­mer Sachsen-Anhalt in Magdeburg stattfand, ging die Präsidentin, Dr. Simone Heinemann-Meerz, in ihrem Eingangs­vortrag zunächst auf die Negativ-Schlag­zeilen der letzten Monate und Wochen ein. Diese umfassten sowohl fehler­hafte Verhaltensweisen ein­zelner Ärztinnen und Ärzte als auch Diskussionen über angemessene Hygienestandards in deutschen Kliniken, verursacht durch das Aufkommen von Darmkeimen. In diesem Zusammenhang verwies sie auf das besondere Interesse der Medien an negativen Schlagzeilen, obgleich auch Positiv-Beispiele aus der Ärzteschaft immer mehr Eingang in die Medien finden.

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