Gerinnungshemmende Standardtherapie nach herzchirurgischen und interventionellen Eingriffen

Korrespondierende Autoren: S. Frantz, H. Treede (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Aus der Taskforce Kardiologie und Herzchirurgie: R. Braun-Dullaeus, M. Fadel, S. Frantz, T. Giesler, H. Hausmann,
S. Heinemann-Meerz, G. Hoh, I. Kutschka, J. Mollling, U. Nellessen, A. Schlitt, A. Schmeißer, H. Schmidt, H. Treede, M. Willbring

Durch neue Entwicklungen im Bereich antithrombozytärer und antikoagulatorischer Substanzen und durch Neuentwicklung einer Vielzahl von Implantaten im kardiovaskulären Bereich ist der Einsatz gerinnungshemmender Substanzen komplex und für Außenstehende nahezu unüberschaubar geworden. Mangels Studien in vielen Bereichen der Kardiologie und Herzchirurgie haben sich Standards herausgebildet, die jede Klinik auf der Basis einer gut begründeten Expertenmeinung für sich selbst entwickelt hat. Das macht den Umgang mit solchen Patienten nach Entlassung für die weiterbehandelnden Ärzte z. T. schwierig, ins-besondere wenn sich die Therapieregime substantiell unterscheiden. Wir haben deshalb eine Taskforce gebildet, die hier für Sachsen-Anhalt einheitlich Standards definieren soll.

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Parlamentarische Begegnung der Ärzte im Haus der Heilberufe

Reger Austausch zwischen Politik und Ärzteschaft

Begleitet durch sommerliches Wetter, richteten am 31. August die Ärztekammer Sachsen-Anhalt und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA) ihre parlamentarische Begegnung „Grillen bei Doctor Eisenbarth“ aus. So bot sich bereits zum dritten Mal die Gelegenheit zum Meinungsaustausch in geselliger Runde.
Die Präsidentin der Ärztekammer, Dr. Simone Heinemann-Meerz, und der Vorsitzende des Vorstandes der KVSA, Dr. Burkhard John, begrüßten zahlreiche Gäste. Darunter u. a. Bundes- und Landtagsabgeordnete, Vertreter aus anderen Kammern für Heilberufe, der Krankenkassen sowie weiterer ärztlicher Organisationen und Verbände.
„Diese parlamentarische Begegnung steht dieses Mal ganz im Zeichen von Neuanfang und Kontinuität“, betonte die Präsidentin zu Beginn ihres Grußwortes. Wir haben eine neue Landesregierung und wir haben eine neue Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration. Zudem haben wir eine neu gewählte Kammerversammlung mit einer wiedergewählten Kammerpräsidentin und einen neuen Vizepräsidenten. Kontinuität bedeutet für uns eine weitere vertrauensvolle und sachorientierte Zusammenarbeit – basierend auf Faktentreue und intellektueller Redlichkeit – und ein unbürokratisches Herangehen an zu lösende Aufgaben, gemeinsam mit unseren Partnern.

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Ärztliche Weiterbildung in Sachsen-Anhalt

Monatlich möchten wir an dieser Stelle die Ärztinnen und Ärzte benennen, die erfolgreich ihre Facharztprüfung an der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben.

Telefonische Sprechzeiten der Abteilung Weiterbildung: Mo. bis Do. 10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr

Im Monat August konnten wir folgende Ärztinnen und Ärzte zum Erwerb des Facharztes beglückwünschen:

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Vertrauensstelle Transplantationsmedizin

Ein Interview mit Prof. Dr. jur. Ruth Rissing-van Saan

Im Jahr 2012 wurde in der Bundesärztekammer eine unabhängige Vertrauensstelle Transplantationsmedizin eingerichtet. Dort werden Hinweise auf Unregelmäßigkeit bzw. Informationen im Bereich der Organspende und der Organtransplantation entgegengenommen. Die Leitung wurde Frau Prof. Dr. jur. Ruth Rissing-van Saan anvertraut. Mit der Chefredakteurin des Ärzteblatts Sachsen-Anhalt, Dr. med. Simone Heinemann-Meerz, sprach Sie über ihre dortige Arbeit.

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Transplantationsmedizin – Vertrauen schaffen durch Transparenz

Am Mittwoch, dem 29.06.2016, fand eine Veranstaltung zu dem sehr aktuellen Thema: „Vertrauen schaffen durch Transparenz in der Transplantationsmedizin“ in der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle statt. Zum Auftakt sprach die Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt. In ihrer Rede verdeutlichte sie, dass sehr viel getan wurde bzw. getan wird, um das verloren gegangene Vertrauen der Menschen in die Transplantation und in die Organspende wieder zurückzugewinnen. Sie hob hervor, dass Sachsen-Anhalt das erste Bundesland ist, in dem es seit kurzem die Zusatzbezeichnung „Transplantationsmedizin“ für Ärzte gibt. Sie betonte: „Diese Zusatz-Weiterbildung stellt eine weitere wichtige Qualitäts- und Qualifikationssicherung für unsere Ärzte und damit auch für die Patienten dar.“

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