Fortbildung für Arzthelfer "Ambulante Onkologie" Fotos: ÄKSAFortbildung für Arzthelferinnen „Ambulante Onkologie“

Ambulante Behandlung hat, wann immer möglich, Vorrang vor stationärer Therapie. Damit wird auch die ambulante Onkologie immer wichtiger. Untrennbar verbunden mit diesem Anspruch ist auch ein hohes Qualifikationsniveau der Arzthelferinnen in den Praxen. In diesem Zusammenhang hat bereits vor vielen Jahren die Bundesärztekammer ein entsprechendes Curriculum für Arzthelferinnen entwickelt.

Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt hat in Sachsen-Anhalt dieses 120-Stunden-Curriculum speziell für urologisch tätige Arzthelferinnen von 2012-2014 durchgeführt. Die Seminare wurden thematisch gegliedert und fanden berufsübergreifend statt. Inhaltlich wurden u. a. die Grundlagen der Onkologie und Chemotherapie sowie der Tumor- und Strahlentherapie, ferner Aufgaben der Psychoonkologie, der Gesprächsführung und der Palliativmedizin behandelt. Die Dozenten aus dem ärztlichen und pflegerischen Bereich stellen eine fachlich fundierte und praxisrelevante Ausbildung sicher. Mit Unterstützung von Frau Dr. Blümel (Magdeburg) und Herrn Dr. Lessel (Magdeburg), wissenschaftliche Leiter des Kurses, konnten die ersten 15 Teilnehmer am 14. Juni 2014 das Curriculum erfolgreich abschließen. Sie werden demnächst das Abschlusszertifikat erhalten. Der zweite Teil der Seminargruppe (14 Teilnehmer) wird voraussichtlich Ende des Jahres das Kurssystem nach erfolgreich bestandener Prüfung abschließen.

Für 2016 ist von der Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung ein neues Kurssystem geplant.

Dr. Wolfgang Lessel
Peter Jonzeck