Umsetzung der Transfusionsmedizin-Richtlinie in Sachsen-Anhalt

Durch die „Richtlinie zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten“ der Bundesärztekammer vom November 2005 sind die Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Transfusionsmedizin festgelegt.

Für das Jahr 2015 müssen bis zum 15.03.2016 alle Einrichtungen (Krankenhäuser, Labore, Praxen), die ≥ 50 Erythrozytenkonzentrate und/oder Plasmaderivate für Hämostasestörungen oder aber < 50 Erythrozytenkonzentrate / Jahr, jedoch nicht ausschließlich durch den ärztlichen Leiter und /oder bei mehr als 1 Patienten gleichzeitig verabreichen, einen vom entsprechend qualifizierten Qualitätsbeauftragten unterschriebenen Bericht über die Ergebnisse seiner Überprüfungen bei der zuständigen Ärztekammer einreichen. Das hierfür ausschließlich zu verwendende erforderliche Formular wird Ihnen von der Abteilung Qualitätssicherung rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Der Bericht ist zeitgleich an den Träger der Einrichtung zu senden.

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Bundesverdienstkreuz für ehrgeiziges Engagement in der Allgemeinmedizin

Eine hallesche Ärztin trotzt dem Hausärzteschwund

Zum Beginn des Jahres 2014 schlug die Präsidentin der Ärztekammer, Frau Dr. med. Simone Heinemann-Meerz, Herrn Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff die Allgemeinmedizinerin Frau Dr. med. Anna-Elisabeth Hintzsche für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes vor.

Dieser Vorschlag hat Gehör gefunden und so war es am 21. Januar 2016 in der Staatskanzlei in Magdeburg soweit, dass Frau Dr. Hintzsche für ihr jahrelanges Bemühen um neue Hausärzte mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Dieses wird für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen.

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Ärzteversorgung Sachsen-Anhalt

Beschlüsse der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt vom 07.11.2015

Am 07.11.2015 fand die Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt statt. Wir informieren zusammengefasst über die Ergebnisse zum Tagesordnungspunkt „Ärzteversorgung Sachsen-Anhalt“

1. Geschäftsbericht 2014
Nach den Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes werden nachstehend die wesentlichen Daten des Geschäftsberichtes 2014 veröffentlicht. Der Geschäftsbericht des Versorgungswerkes zum 31.12.2014 ist von der Kammerversammlung bestätigt worden.

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Sachsen-Anhalt fehlen Allgemeinmediziner

Am 16.09.2015 hatte das Land Sachsen-Anhalt deshalb die Gründung einer Allianz für Allgemeinmedizin angeregt.

Unterzeichner der Allianz sind neben dem Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Arbeit und Soziales, das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft, das Kultusministerium und das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung, die Landesverbände der Krankenkassen, die Krankenhausgesellschaft, der Hausärzteverband, die Universitäten des Landes mit ihren Medizinischen Fakultäten und den Klinika u. a.

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Neujahrsempfang und Pressekonferenz der Heilberufe Sachsen-Anhalt

am 13. Januar 2016: Heilberufe setzen auf Vereinheitlichung der Leistungsangebote für Flüchtlinge

Zum Beginn des neuen Jahres haben die Heilberufe Sachsen-Anhalt auf Ihrem Neujahrsempfang und Ihrer Pressekonferenz, die in diesem Jahr unter der Federführung der Apothekerkammer Sachsen-Anhalt und des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt ausgerichtet wurden, die Flüchtlingsproblematik und deren Folgen für die Heilberufe hervorgehoben.

In der gemeinsamen Pressemitteilung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Apotheker unter dem Titel „Leistungsangebote für Flüchtlinge und Asylsuchende landesweit vereinheitlichen“ forderten sie eine einheitliche und weitgehend unbürokratische medizinische Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern im gesamten Bundesland, die insbesondere durch die landesweit einheitliche Einführung einer Gesundheitskarte erreicht werden kann. Zudem ist im Sinne der Flüchtlinge eine schnelle und einheitliche Behandlungs- und Kostenerstattungsregelung erforderlich.

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