(v. l.): Ass. jur. K. Holst, N. Tiepelmann, Prof. U. Ebmeyer, M. Müller, T. Dörrer, C. Hiller, Prof. E. Strauch (Foto: ÄKSA)
(v. l.): Ass. jur. K. Holst, N. Tiepelmann, Prof. U. Ebmeyer, M. Müller, T. Dörrer, C. Hiller, Prof. E. Strauch (Foto: ÄKSA)

Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die eigenständig die beruflichen Angelegenheiten der Ärztinnen und Ärzte regelt und gestaltet. Sie arbeitet eng mit Behörden und anderen Institutionen zusammen und fungiert als wichtige Anlaufstelle rund um das Thema Gesundheitspolitik.

Die Organe der Ärztekammer Sachsen-Anhalt sind gemäß § 7 Abs. 1 des Gesetzes über die Kammern für Heilberufe Sachsen-Anhalt (KGHB-LSA) die Kammerversammlung und Vorstand, wobei die Kammerversammlung das satzungsgebende Organ ist. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte. Dieser hat die Beratungen der Kammerversammlung vorzubereiten und die von ihr gefassten Beschlüsse durchzuführen (§ 17 Abs. 2 KGHB-LSA). Er ist in allen Angelegenheiten zuständig, die nicht ausdrücklich der Kammerversammlung zugewiesen sind.

Der Vorstand als ehrenamtliches Gremium bedient sich gemäß § 7 Abs. 4 Satz 1 der Hauptsatzung einer Geschäftsführung. Die Geschäftsführung sorgt nach Maßgabe der Beschlüsse des Vorstandes für die Erledigung der laufenden Geschäfte (§ 7 Abs. 4 Satz 2 KGHB-LSA) und stimmt sich im Rahmen einer wöchentlichen Präsidiumssitzung mit dem Präsidenten, Prof. Dr. med. habil. Uwe Ebmeyer, und dem Vizepräsidenten, Thomas Dörrer, ab. Hier laufen die Fäden der Kammerarbeit zusammen. Hauptgeschäftsführer ist Prof. Dr. med. Edgar Strauch. Die Stellvertretung wird von der Leiterin der Rechtsabteilung, Ass. jur. Kathleen Holst, wahrgenommen. Die von der Kammerversammlung und dem Vorstand gefassten Beschlüsse werden von der Geschäftsführung in die Verwaltung der Kammer übertragen und umgesetzt.  Hierzu finden im 14-tägigen Rhythmus Besprechungen mit den Abteilungsleitern statt. Ziel ist es, Hand in Hand die anstehenden Aufgaben zu bearbeiten, dabei auftretende Probleme frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten, damit den Mitgliedern zügig der erwartbare Service geboten werden kann.

Für die Erledigung der vielfältigen Aufgaben auf zentraler Ebene wird die Geschäftsführung von drei Mitarbeiterinnen unterstützt. Zum Kernteam gehören Nicole Tiepelmann – Assistentin der Geschäftsführung, Maxi Müller – Büroleitung des Präsidenten und Conny Hiller – Büroleitung der Hauptgeschäftsführung. Die Verantwortung der Gremienarbeit des Vorstandes und der Kammerversammlung sind dort verankert, ebenso wie das Projektmanagement, die Informationsbeschaffung und -bearbeitung, die Koordinierung der organisatorischen Abläufe der Verwaltung, der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten, das Beschaffungsmanagement sowie die Instandhaltung der Räumlichkeiten und der Büroausstattung der Ärztekammer. Weitere administrative Aufgaben, wie bspw. die Terminkoordination des Präsidenten, des Vizepräsidenten und der Hauptgeschäftsführung auf Landes- und Bundesebene sowie die jährliche Erstellung des Tätigkeitsberichts werden dort abgedeckt.

Einen nicht unwesentlichen Bestandteil der Arbeitsaufgaben stellt das Veranstaltungsmanagement dar. Dazu gehören insbesondere die Sitzungen der Kammerversammlung und des Vorstandes. In der letzten Wahlperiode fanden insgesamt 12 Sitzungen der Kammerversammlung, 54 Vorstandssitzungen und eine Klausurtagung des Vorstandes statt. Die Organisation umfasst neben der Terminkoordination die Vor- und Nachbereitung wie die Erstellung und der Versand von Tagesordnung und Beschlussvorlagen oder die Protokollierung der Sitzungen. Des Weiteren werden die organisatorischen Abstimmungen für den Neujahrsempfang und den Parlamentarischen Abend „Grillen bei Doctor Eisenbarth“ sowie die Organisation der Teilnahme der Delegierten am Deutschen Ärztetag wahrgenommen.

Die enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen und der Geschäftsführung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt stellt das Maximum an Service für unsere Mitglieder dar und bedarf des Hand-in-Hand-Arbeitens, um immer wieder neue Herausforderungen zu stemmen.

In den kommenden Ausgaben des Ärzteblattes wird die Vorstellungsserie der Abteilungen der Ärztekammer fortgesetzt.