Ass. jur. Tobias Brehme
Ass. jur. Tobias Brehme

„Die Herausgeber wünschen sich, dass dies eine Zeitschrift wird, die über den Rahmen eines Mitteilungsblattes hinausgeht.“

Dieser Satz stammt aus dem ersten Ärzteblatt Sachsen-Anhalt, welches am 8. Oktober 1990 erschienen ist. Gleichzeitig könnte dieser Satz auch heute, nach 25 Jahren, noch als Erklärung für die aktuellen Ärzteblätter stehen. Dennoch haben sich Zeit, Themen und das das Ärzteblatt betreffende Umfeld verändert. Das Ärzteblatt Sachsen-Anhalt selbst hat sich in Form und Inhalt weiterentwickelt.

Das erste Heft entstand in der Verantwortung von Dr. Henning Friebel als Chefredakteur. Diese Aufgabe nahm er 21 Jahre wahr. Zudem wirkte seit dem ersten Ärzteblatt ein Redaktionsausschuss bei der Erstellung der Zeitschrift mit. Dem ersten Redaktionsbeirat gehörten Dr. Dr. Reinhard Nehring, Dipl.-Med. Michael Gerber und Prof. Walter Brandstädter an. Zu diesem zählen heute – neben der Chefredakteurin Dr. Simone Heinemann-Meerz – auch Dr. Hans-Peter Bosselmann, Dr. Ilja Karl, Dr. Wolf-Rainer Krause, Prof. Frank Meyer, Dr. Rüdiger Schöning und immer noch Prof. Brandstädter. Der Inhalt der ersten Ärzteblätter war bestimmt von gesetzlichen und politischen Neuerungen, die das neue Gesundheitssystem und die neue Ärztekammer und deren Aufgaben mit sich brachte. Schnell wuchs der Umfang des Heftes. Dies führte etwa zu einem Inhaltsverzeichnis bereits im zweiten Heft oder zu einer Untergliederung in Rubriken ab dem September-Heft 1991. Das Layout des Heftes blieb über viele Jahre vertraut.

Erstes Ärzteblatt Sachsen-AnhaltAm 05.11.2011 benannte die Kammerversammlung Dr. Simone Heinemann-Meerz zur Chefredakteurin des Ärzteblattes. Nach einer durchgeführten Leserumfrage im darauffolgenden Jahr wurde das Layout des Heftes grundlegend überarbeitet. Zudem erschien mit dem Heft 7-8 das erste Doppelheft. Ab dem Jahr 2013 wurden nicht nur zwei Doppelhefte eingeführt. Das Heft erschien zudem erstmals im neuen Gewand. Neben der Veränderung des Ärzteblattes, veränderte sich auch die Pressearbeit insgesamt. Wie in den ersten Zeilen beschrieben, ging die Arbeit seit dem ersten Heft über die der Erstellung eines amtlichen Mitteilungsblattes hinaus. Diese Grundhaltung spiegelte sich dabei nicht nur in den unterschiedlichen Themen innerhalb des Ärzteblattes wider. Es änderten sich zudem die Informationswege innerhalb der letzten 25 Jahre. Daher wurde im Jahr 2000 das Angebot um eine Internetseite der Ärztekammer unter www.aeksa.de erweitert. Sieben Jahre später erhielt auch das Ärzteblatt eine eigenständige Internetseite. Neben der Nutzung der gedruckten Ausgabe, bestand nunmehr die Möglichkeit in einem Archiv auf vergangene Ausgaben zurückzugreifen oder das Ärzteblatt am PC anschaulich durchzublättern und als Datei herunterzuladen.

Das Ärzteblatt Sachsen-Anhalt war zu keiner Zeit nur ein amtliches Mitteilungsblatt. Es hat sich stetig weiterentwickelt. Die Pressearbeit insgesamt ist sehr vielfältig geworden. Es werden fast alle Medienanfragen bedient, was zumeist ein schnelles und ausgewogenes Reagieren erfordert. Dabei sind die Printmedien sehr umfangreich vertreten, aber auch Radio und Fernsehen. Die Ärztekammer ist ein gern gesehener Gesprächspartner geworden und das wird auch so bleiben.

Ass. jur. Tobias Brehme
Pressesprecher