DSO-Jahresbilanz 2021: Organspendezahlen bleiben weiterhin stabil

Zahlen auch im zweiten Jahr der Coronavirus-Pandemie nahezu unverändert 

Im vergangenen Jahr haben 933 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. Laut Deutscher Stiftung Organtransplantation (DSO) entspricht das 11,2 Spendern pro Million Einwohner. Im Vergleich zu 2020 (913 Organspender: 11,0 Spender pro Million Einwohner) ist die Zahl der Spender damit leicht um 2,2 Prozent gestiegen.

Gleichzeitig ging die Zahl der hierzulande postmortal entnommenen Organe mit 2.905 im Vergleich zum Jahr 2020 (2.941) jedoch um 1,2 Prozent zurück.

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Corona verschärft Krise am Äquator – Uganda schwer getroffen

Schulkinder in Mutolere (Uganda) kurz vor dem Corona-Lockdown auf dem Weg zum Unterricht
Schulkinder in Mutolere (Uganda) kurz vor dem Corona-Lockdown auf dem Weg zum Unterricht

Dr. med. Christine Ganzert

Anfang Januar 2022 begann nach 83(!) Wochen Corona-Pause die Schule für ugandische Kinder.1 Wohl kein anderes Land dieser Erde kann diese Unterbrechungszeit überbieten. Die traurige Wahrheit: nach Schätzungen des Kinderhilfswerkes der UNICEF wird jedes 3. Kind Ugandas nicht mehr in den Schulunterricht zurückkehren.Viele Schüler:innen haben ihre Schulunterlagen weggeworfen. Hunger und Armut zwangen sie zu alternativen Arbeiten, um ihre Familie zu ernähren. Aktuell prägen 5-Jährige in „Straßengeschäften“ das Alltagsbild in ugandischen Kleinstädten.

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Jahresbilanz 2021 der DRF-Gruppe

Mit 38.076 Einsätzen verzeichnet die DRF Luftrettung einen Einsatzzuwachs von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Mit 38.076 Einsätzen verzeichnet die DRF Luftrettung einen Einsatzzuwachs von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Luftrettung auch in der Corona-Pandemie gefragt: 38.076 Einsätze 

Die schnelle Hilfe aus der Luft wird gebraucht, in der Corona-Pandemie mehr denn je. Dies belegen die heute von der DRF Luftrettung veröffentlichten Einsatzzahlen des vergangenen Jahres. Insgesamt wurden die Hubschrauber und Flugzeuge der rot-weißen Flotte 38.076-mal alarmiert und verzeichnen damit einen Einsatzzuwachs von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (36.586 Einsätze).

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Ausschreibung: Wissenschaftspreis der Josef-Freitag-Stiftung 2022

Bewerbungsschluss: 20. Januar 2022

Die Deutsche Herzstiftung vergibt gemeinsam mit dem DGK-Zentrum für kardiologische Versorgungsforschung (DGK-ZfkVF) erstmalig im Jahr 2022 den Wissenschaftspreis der Josef-Freitag-Stiftung.

Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro und kann wie folgt geteilt werden. Der Erstplatzierte erhält 6.000 Euro, der Zweitplatzierte 3.000 Euro und der Drittplatzierte 1.000 Euro. Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Versorgungsforschung von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen. Teilnahmeberechtigt sind in Deutschland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Die Arbeit darf einen Gesamtumfang von 20 Seiten nicht überschreiten. Sie kann bereits veröffentlicht sein, jedoch nicht früher als in dem der Ausschreibung vorangegangenen Jahr. Titel und Zusammenfassung in deutscher Sprache sind den eingereichten Arbeiten grundsätzlich voranzustellen. Die Arbeit sollte sich nicht im Bewerbungsverfahren für einen anderen Wissenschaftspreis befinden.

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