Wissens- und Impflücken vor der Influenzasaison 2015/2016

Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts (RKI), der Arbeitsgemeinschaft Influenza, des Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Auklärung (BZgA)

Ältere und chronisch Kranke haben neben Schwangeren ein höheres Risiko, dass eine Influenza-Erkrankung schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden können. In der vergangenen Grippesaison war die Altersgruppe über 60 Jahren besonders von schweren Krankheitsverläufen betroffen, das zeigt der neue Influenzasaisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch-Instituts (RKI), der jährlich im September, vor Beginn des optimalen Impfzeitraums Oktober bis November, veröffentlicht wird. Die Zahl der Arztbesuche während der Grippewelle, die über das erwartete Maß (ohne Influenza) hinausgingen, wird auf 6,2 Millionen geschätzt. Die geschätzte Anzahl der grippebedingten zusätzlichen Krankenhauseinweisungen beträgt rund 31.000. Diese Werte liegen nur wenig unter den Werten der schweren Influenzasaison 2012/2013. In der kommenden Wintersaison wird die Arbeitsgemeinschaft Influenza wieder wöchentlich über die Grippesituation in Deutschland berichten.

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Halbjahresbilanz der DRF Luftrettung in Deutschland: Rot-weiße Hubschrauber täglich rund 100-mal im Einsatz

Sie sind jeden Tag im Einsatz, um Menschen lebensrettende Hilfe zu bringen: Die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der DRF Luftrettung. Im ersten Halbjahr 2015 leisteten sie von bundesweit 28 Stationen aus insgesamt 18.413 Rettungseinsätze, 87 mehr als im Vorjahreszeitraum.

In der Brust wird es eng, ein rasender Schmerz, die Luft bleibt weg: Herzinfarkt! Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 300.000 Menschen die lebensgefährliche Herzerkrankung. Je schneller diese Patienten notärztlich versorgt und in spezialisierte Kliniken geflogen werden, desto größer sind ihre Überlebenschancen. 15 Prozent der von der DRF Luftrettung 2015 versorgten Patienten waren von Herzinfarkten oder Schlaganfällen betroffen.

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Neu: „Wissensreihe Männergesundheit“ informiert zu Bluthochdruck, Burnout, Diabetes, Herzinfarkt und Übergewicht

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Stiftung Männergesundheit

Studien zur Männergesundheit zeigen, dass sich Männer vielfach nicht ausreichend um ihre Gesundheit kümmern. Sie gehen seltener zum Arzt als Frauen. Auch führen sie ein teilweise risikoreicheres Leben, trinken mehr Alkohol, ernähren sich ungesünder und nehmen seltener an gesundheitsfördernden Angeboten teil.

Um die Sensibilität von Männern für ihre Gesundheit zu erhöhen und ihr Präventionsbewusstsein zu stärken, setzen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Stiftung Männergesundheit auf Wissensvermittlung mit fünf gemeinsamen Themenheften der „Wissensreihe Männergesundheit“.

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Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt sind Thema der Herzwochen 2015

Logo der Deutschen HerzstiftungBundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung startet im November: Vier Wochen lang über 1.200 Herz-Seminare, Vorträge, Telefon- und Onlineaktionen zur häufigsten Herzerkrankung

Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts und die häufigste Herzerkrankung mit Millionen Betroffenen in Deutschland. Jährlich sterben über 128.000 Menschen an der KHK, darunter mehr als 55.000 am Herzinfarkt. Viele der lebensbedrohlichen Verläufe der KHK ließen sich durch rechtzeitige Erkennung und Behandlung vermeiden. Deshalb hat die Deutsche Herzstiftung die KHK zum Thema der Herzwochen 2015 gewählt, die unter dem Motto „Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ stehen und bundesweit vom 1. bis 30. November 2015 stattfinden werden. Tipp: Wer nichts zu den Herzwochen verpassen will, kann unter www.herzstiftung.de/newsletter den kostenfreien regelmäßigen Herzstiftungs-Newsletter abonnieren, der neben Tipps zu Herzerkrankungen wichtige Infos zu den Herzwochen enthält.
Ab Mitte Oktober sind Veranstaltungstermine telefonisch unter 069 955128-333 zu erfragen oder unter www.herzstiftung.de/herzwochen.html abrufbar. Insgesamt finden über 1.200 Veranstaltungen in den Herzwochen statt.

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Verleihung der Ernst-von-Bergmann-Plakette an Herrn Prof. Dr. med. Ulrich Schwabe, Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

Verleihung der Ernst-von-Bergmann-Plakette an Herrn Prof. Dr. med. Ulrich Schwabe, Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)Vorab online veröffentlicht unter: Arzneiverordnung in der Praxis/Band 42/21. Juli 2015

Seit 1981 ist Prof. Schwabe Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (seit 1994 ordentliches Mitglied der AkdÄ), für deren Belange er sich kontinuierlich auf verschiedenen Gebieten engagiert.

Der Pharmakologe Prof. Schwabe ist sowohl Experte in der experimentellen Grundlagenforschung als auch in anwendungsbezogener Forschung zur Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Arzneitherapie.

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