Ambulantes Operieren 2015

Der Katalog „Ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe gemäß § 115b SGB V“ (AOP-Katalog) wurde zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband angepasst und für 2015 vereinbart.

Ab 19. Januar 2015 ist dieser Katalog wirksam. Folgende Änderungen wurden übernommen: Anpassung von Deckblatt und Präambel, OPS-Überleitung von Version 2014 auf Version 2015 und Anmerkungen zum AOP-Katalog 2015. Die Anpassung des Anhangs 2 des EBM an den OPS 2015 tritt zum 1. April 2015 in Kraft.
Unter www.kbv.de oder www.dkgev.de stehen die Dateien und die Details zu den neuen Regelungen zum Download bereit.

Bulletin zur Arzneimittelsicherheit Ausgabe 4/2014 erschienen

Logo der Arzneimittelkommission der deutschen ÄrzteschaftDas "Bulletin zur Arzneimittelsicherheit – Informationen aus BfArM und PEI" erscheint viermal im Jahr und informiert aus beiden Bundesoberbehörden über aktuelle Aspekte der Risikobewertung von Arzneimitteln.

Themen der Ausgabe vom Dezember 2014 sind u. a.:

  • Amphetaminhaltige Anorektika
  • Lithium und Folgen der Langzeittherapie
  • Verdacht auf Übertragung von Q-Fieber durch Frischzellentherapie
  • Sicherheit von Impfungen während der Schwangerschaft
  • Pharmakovigilanz bei Älteren – Herausforderungen der Kausalitätsbewertung anhand von Fallbeispielen aus der Nebenwirkungsdatenbank des BfArM
  • Sicherheit der Gentherapie mit ins zelluläre Erbgut integrierenden Vektoren: Risikoeinschätzung durch den Invitro-Immortalisierungsassay


Das aktuelle Bulletin und alle bisherigen Ausgaben finden Sie unter folgendem Link:
http://www.pei.de/bulletin-sicherheit

Text: AkdÄ
Cover: BfArM/PEI

Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) - Chronische KHK: Dritte Auflage veröffentlicht

Logo des ärztlichen Zentrums für QualitätAb jetzt steht die dritte Auflage der NVL Chronische KHK zum kostenlosen Download bereit.

Ziel der NVL ist es zu beschreiben, wie eine bestmögliche, sektorenübergreifende Versorgung von Patienten mit chronischer koronarer Herzkrankheit erfolgen sollte. Für die dritte Auflage wurde das Kapitel Revaskularisationstherapie komplett überarbeitet. Dieses Kapitel gibt evidenzbasierte Empfehlungen, unter welchen Voraussetzungen eine Revaskularisationstherapie indiziert sein kann und mit welchen Therapieverfahren die festgelegten Therapieziele erreicht werden sollten. In den Empfehlungen 12-1, 12-3 und 12-4 wird zum ersten Mal in einer NVL die Verwendung von Entscheidungshilfen für Patienten empfohlen. Die Entscheidungshilfen wurden parallel entwickelt und stehen ebenfalls zum kostenlosen Download bereit.
Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mit der Durchführung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin beauftragt. Zu ausgewählten Krankheitsbildern arbeiten Experten verschiedener Organisationen zusammen, um im Rahmen der strukturierten Versorgung chronisch kranker Menschen die angemessene und evidenzbasierte Patientenversorgung darzustellen.

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Zahl der Organspender stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

Logo der Deutschen Stiftung OrgantransplantationIm Jahr 2014 gab es bundesweit 864 Organspender, damit ist die Spenderzahl nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (876). In den Jahren 2013 und 2012 war die Spenderzahl noch um 16,3 Prozent bzw. 12,8 Prozent eingebrochen. Somit kamen im letzten Jahr in Deutschland 10,7 Spender auf eine Million Einwohner (2013: 10,9). Die Summe der in Deutschland gespendeten Organe blieb ebenfalls weitgehend konstant, sie verringerte sich im Vorjahresvergleich um 46 auf 2.989. Insgesamt wurden im Jahr 2014 in Deutschland 3.169 Organe aus dem Eurotransplant-Verbund transplantiert, im Vorjahr waren es 3.248.

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Deutsche Stiftung Organtransplantation konzentriert sich auf Kernprozesse und Qualität im Entnahmeprozess

Logo Deutsche Stiftung Organstransplantation

Durch eine gute, transparente und klar strukturierte Arbeit wollen wir dazu beitragen, dass das Vertrauen in das Transplantationssystem wieder gestärkt wird, erklärt der Medizinische Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Dr. Axel Rahmel, anlässlich des 10. DSO-Jahreskongresses in Frankfurt. Die DSO hat ihre aktuellen Aufgaben klar definiert: Konzentration auf die Kernprozesse innerhalb der Organspende und eine umfassende Qualitätssicherung aller Abläufe. Hierin sieht der DSO-Vorstand den zentralen Beitrag, den die Koordinierungsstelle für die Weiterentwicklung der Transplantationsmedizin leistet. Dabei sei die DSO sowohl dem Verstorbenen verpflichtet, der seine Organe spenden möchte, als auch dem Empfänger gegenüber in der Verantwortung, das Organ mit größter Sorgfalt und in bester Qualität für eine Transplantation zur Verfügung zu stellen.

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