Herzwochen 2014: Aus dem Takt – Herzrhythmusstörungen

Logo Deutsche HerzstiftungBundesweite Informationskampagne der Deutschen Herzstiftung im November

Die Deutsche Herzstiftung hat Herzrhythmusstörungen zum Thema der Herzwochen 2014 gewählt, die unter dem Motto „Aus dem Takt – Herzrhythmusstörungen“ stehen und bundesweit vom 1. bis zum 30. November 2014 stattfinden werden.

Viele Menschen sind von Herzrhythmusstörungen betroffen. Es besteht eine große Unsicherheit darüber, ob diese harmlos oder gefährlich sind und wie sie behandelt werden können. Allein an Vorhofflimmern, der häufigsten Form von Herzrhythmusstörungen, leiden in Deutschland nach Angaben des Kompetenznetzes Vorhofflimmern fast 1,8 Millionen Menschen. „Viele dieser Patienten stehen unter einem erheblichen Leidensdruck.

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Neue Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit aus KiGGS

Logo KiggsLogo Robert-Koch-InstitutDas Robert Koch-Institut hat umfangreiche Ergebnisse der ersten Folgeerhebung (KiGGS Welle 1) der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) veröffentlicht. Die Ergebnisse der von 2009 bis 2012 durchgeführten Studie und die Trends seit dem erstenLogo Bundesministerium für Gesundheit Survey 2003 bis 2006 sind in der Juli-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts erschienen. Ein Hintergrundpapier bündelt die Kernaussagen zur Gesundheit der 0- bis 17-Jährigen. Der Vergleich der Daten aus beiden Erhebungen erlaubt Feststellungen zur Entwicklung der Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen. Zu den positiven Entwicklungen zählt, dass die Raucherquote bei den 11- bis 17-Jährigen von 20,4 auf 12 % fast halbiert wurde. Auch sind die U-Untersuchungen (U3 bis U9) zur Früherkennung und Vorsorge von Erkrankungen häufiger in Anspruch genommen worden. Leicht zugenommen hat dagegen die Häufigkeit von Asthma bronchiale und Heuschnupfen.

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Schwarzer Hautkrebs – neue Informationen für Patienten

Logo Ärztliches Zentrum für Qualität in der MedizinVerständlich und kompakt – das Informationsblatt von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung steht jetzt kostenlos zum Ausdrucken bereit

Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation „Schwarzer Hautkrebs – meist gut zu behandeln“ über Krankheitsverlauf, Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten. Betroffene und Interessierte finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung.
Man unterscheidet hellen und schwarzen Hautkrebs. Der helle Hautkrebs ist häufig, aber nur sehr selten bedrohlich. Der schwarze Hautkrebs dagegen ist seltener, aber gefährlicher. Er wird Melanom genannt und geht auf entartete Pigmentzellen zurück. Das sind Hautzellen, die dafür sorgen, dass die Haut sich dunkel verfärbt. Unbehandelt kann ein Melanom zum Tode führen. Frühzeitig behandelt, ist es aber meist heilbar. Im Jahr 2010 wurden in Deutschland bei etwa 19.000 Menschen Melanome festgestellt. Die meisten werden rechtzeitig entdeckt: Sechs von sieben Melanompatienten überleben den Krebs.

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Gesundheits- und Sozialpolitik: Der G-BA stellt sich vor

Mit seiner neuen Broschüre „Entscheidungen zum Nutzen von Patienten und Versicherten“ gibt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Einblick in seine Arbeit.
Die leuchtend orange A5-Publikation vermittelt Ärzten, Patienten und interessierten Bürgern kompaktes Grundwissen zu diesem wichtigen gesundheitspolitischen Player. Anhand exemplarischer Patientengeschichten stellt die Broschüre ausgewählte Entscheidungen des G-BA vor. Zu allen Beispielen geben Kästen vertiefende Informationen zu den dahinter stehenden Aufgaben des G-BA. Der G-BA entscheidet über das Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenversicherung, trifft Basisregelungen zur Bedarfsplanung und spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Qualitätssicherungs- und Qualitätsmanagementmaßnahmen. Seine Entscheidungen trifft das Gremium auf Basis des aktuellen Forschungsstandes. Getragen wird es von der KBV, der KZBV, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem GKV-Spitzenverband. An allen Beratungen sind auch Patientenvertreter beteiligt.

Die Broschüre steht unter http://www.g-ba.de (Kapitel Institution/Service/Publikationen) zum Download bereit und kann auch in Druckversion bestellt werden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Text und Cover: G-BA

Heimisch oder importiert – vektorübertragene Krankheiten waren Thema des Weltgesundheitstages 2014

Logo Robert-Koch-InstitutKrankheiten, die durch Vektoren wie Zecken und Stechmücken übertragen werden, waren Thema des Weltgesundheitstages 2014 am 7. April. Sie spielen auch in Deutschland eine wichtige Rolle. Daher werden sie im RKI, dem nationalen Public-Health-Institut, kontinuierlich überwacht und erforscht, in enger Zusammenarbeit insbesondere mit dem Bernhard-Nocht-Institut (Tropenkrankheiten) und dem Friedrich-Loeffler-Institut (Tiergesundheit). Nehmen die Fallzahlen in Deutschland zu? Entstehen durch den Klimawandel neue Risiken? Zum Weltgesundheitstag erscheint vorab eine von RKI-Epidemiologen erstellte Übersicht zu vektorübertragenen Infektionserregern. Der Beitrag von Christina Frank und Kollegen ist Teil des Anfang Mai erschienenen Schwerpunktthemas Gesundheitsschädlinge im Bundesgesundheitsblatt.

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