Indikationserweiterungen in der Cochlea-Implantat Versorgung

Fallbeispiele aus der Klinik

Seit über 20 Jahren werden an der Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in Magdeburg Cochlea-Implantationen durchgeführt. Damit wurde es den Patienten möglich gemacht, wieder einen Höreindruck zu erlangen. Wurden jedoch vor 20 Jahren nur komplett ertaubte Personen implantiert, so können heute auch Patienten versorgt werden, bei denen ein Restgehör vorhanden ist, ein ausreichendes Sprachverstehen aber auch mit Hörgeräten nicht mehr erreicht wird. Es geht dabei nicht mehr nur darum, diesen Patienten das Wahrnehmen von Geräuschen zu ermöglichen, damit sie sich im Alltag orientieren können. Ziel ist es heute, dass Cochlea-Implantat versorgte Patienten ein Sprachverstehen erreichen, das ihnen eine annährend normale Kommunikation im Alltag und auch über das Telefon ermöglicht und damit zu einer deutlich verbesserten Hör- und Lebensqualität führt.
In den letzten Jahren ist es zu einer stetigen Erweiterung der Indikation für eine Cochlea-Implantation gekommen. Die Indikation wird dabei in Zusammenschau aller Befunde und in Absprache mit allen beteiligten Personen durch den Operateur gestellt, wenn durch ein Cochlea-Implantat ein besseres Sprachverstehen als mit der bestmöglichen Hörgeräteversorgung zu erreichen ist. Personen, die mit ihrem Hörgerät im Freiburger Sprachtest ein Einsilberverstehen von weniger als 40-50 % bei 65 dB erreichen, können in unserer Klinik mit einem Cochlea-Implantat versorgt werden, da hiermit ein besseres Sprachverstehen zu erwarten ist.

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Thema: Rationale und sichere Arzneimitteltherapie

Vierteilige Serie im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt (Teil 3)

Aufgaben der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

Nebenwirkungen von Arzneimitteln: Meldung an die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Erfassung in einer Datenbank und Bewertung

Bei dem folgenden Beitrag handelt es sich um einen weitgehend unveränderten Nachdruck aus dem Ärzteblatt Thüringen 2013, Heft 12, 24. Jahrgang, S. 670ff.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ist eine der für Arzneimittelsicherheit zuständigen Institutionen in Deutschland. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW), die den Ärztinnen und Ärzten aus ihrer Behandlungstätigkeit bekannt werden, sollen der AkdÄ gemeldet werden. Dort werden diese sogenannten Spontanmeldungen systematisch erfasst, bewertet und – ohne Angaben zu den meldenden Ärzten – an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) weitergeleitet. Im Folgenden stellen wir das Spontanmeldesystem in Deutschland vor, informieren über Meldeverpflichtungen und Meldewege, und zeigen die Rolle der AkdÄ bei der Bearbeitung und Bewertung der Meldungen von UAW.

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Ministerien aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zeichnen Kliniken aus

Logo Deutsche Stiftung OrgantransplantationGemeinsam wieder mehr Organspenden erreichen

Das Saale-Unstrut Klinikum Naumburg (Klinikum Burgenlandkreis GmbH) in Sachsen-Anhalt, die Lausitzer Seenland Klinikum GmbH in Sachsen und das SRH Wald-Klinikum Gera in Thüringen wurden im Mai dieses Jahres geehrt, weil sich Ärzte und Pflegende in den drei Kliniken in besonderer Weise für die Organspende eingesetzt haben.

Der Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff, die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Christine Clauß, sowie die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert ehrten die Krankenhäuser gemeinsam mit der Geschäftsführenden Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) Region Ost, Dr. med. Christa Wachsmuth, in einem feierlichen Festakt.

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Herzwochen 2014: Aus dem Takt – Herzrhythmusstörungen

Logo Deutsche HerzstiftungBundesweite Informationskampagne der Deutschen Herzstiftung im November

Die Deutsche Herzstiftung hat Herzrhythmusstörungen zum Thema der Herzwochen 2014 gewählt, die unter dem Motto „Aus dem Takt – Herzrhythmusstörungen“ stehen und bundesweit vom 1. bis zum 30. November 2014 stattfinden werden.

Viele Menschen sind von Herzrhythmusstörungen betroffen. Es besteht eine große Unsicherheit darüber, ob diese harmlos oder gefährlich sind und wie sie behandelt werden können. Allein an Vorhofflimmern, der häufigsten Form von Herzrhythmusstörungen, leiden in Deutschland nach Angaben des Kompetenznetzes Vorhofflimmern fast 1,8 Millionen Menschen. „Viele dieser Patienten stehen unter einem erheblichen Leidensdruck.

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