Thema: Rationale und sichere Arzneimitteltherapie

Vierteilige Serie im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt (Teil 2)

Beteiligung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft an der „frühen Nutzenbewertung“

Bei dem folgenden Beitrag handelt es sich um einen weitgehend unveränderten Nachdruck aus dem Ärzteblatt Thüringen 2013, Heft 12, 24. Jahrgang, S. 667 ff.

In den letzten Jahren sind die Arzneimittelausgaben in Deutschland enorm gestiegen. Das hat den Gesetzgeber zum Handeln veranlasst: Am 1. Januar 2011 ist das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) in Kraft getreten. Mit dem darin enthaltenen § 35a SGB V „Bewertung des Nutzens von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen“ endet das Privileg der freien Preisbildung für patentgeschützte neue Arzneimittel. Im Rahmen der „frühen Nutzenbewertung“ wird der Preis eines neuen Arzneimittels nun erstmals auf Grundlage seines Zusatznutzens festgelegt.

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Interdisziplinäre Fachseminare und Workshops zur Dokumentation von Folter nach dem Istanbul-Protokoll – Sommer 2014

Mit der Zunahme von Konflikten auf der ganzen Welt steigt auch die Zahl der Menschen, die in Europa Schutz vor politischer, ethnischer oder religiöser Verfolgung, vor Bürgerkrieg und Elend suchen. Untersuchungen zufolge sind 30-40 Prozent der Flüchtlinge und Asylsuchenden Überlebende von Folter oder anderen schweren Menschenrechtsverletzungen, die sie entweder in ihrer Heimat oder auf dem langen Fluchtweg nach Europa erleiden mussten.

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Leitungswechsel am Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin

Logo Ärztliches Zentrum für QualitätNach 19 Jahren verabschiedet sich Prof. Dr. Dr. Günter Ollenschläger zum 31.3.2014 aus seiner Funktion als Leiter des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) in den Ruhestand.

Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung hatten das Institut 1995 als gemeinsames Kompetenzzentrum für Qualität und Wissenstransfer im Gesundheitswesen gegründet.

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Ärzte in sozialen Medien (Teil 3) - Worauf Ärzte und Medizinstudenten bei der Nutzung sozialer Medien achten sollten

V.    Datenschutz und Datensicherheit

…welche Informationen werden wem preisgegeben?...

Fallbeispiel 7:

In einem sozialen Netzwerk können Patienten auf der Seite einer Dermatologenpraxis Nachrichten wie bspw. Bewertungen der Praxis hinterlassen. Nach ein paar Wochen werden Patienten, die dort eine Nachricht hinterlassen haben, von einem Hersteller einer Akne-Salbe mit Freundschaftsanfragen kontaktiert. Einzelne dieser Patienten werfen nun dem Arzt vor, dass die Verantwortung für die unerwünschte Kontaktaufnahme des Pharma-Unternehmens bei der Arztpraxis läge.

Wenn sensible Inhalte wie beispielsweise Fotos und sonstige persönliche Beiträge in soziale Medien eingestellt werden, verliert der Einstellende weitgehend die Kontrolle über die Verbreitung und Verwendung dieser Daten.
Bei der Nutzung sozialer Medien im beruflichen Umfeld, wie im Fallbeispiel 7 exemplarisch dargestellt, sollten folgende Fragen abgewogen werden:

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Bulletin zur Arzneimittelsicherheit: Ausgabe 1/2014 erschienen

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft informiert

Das „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit – Informationen aus BfArM und PEI“ erscheint viermal im Jahr und informiert aus beiden Bundesoberbehörden über aktuelle Aspekte der Risikobewertung von Arzneimitteln.

Themen der Ausgabe vom März 2014 sind u. a.:

  • Risiken der Chinintherapie bei nächtlichen Wadenkrämpfen
  • Strontiumranelathaltige Arzneimittel: CHMP empfiehlt weitere Indikationseinschränkung
  • Cetuximab (Erbitux®) und das potenzielle Risiko anaphylaktischer Reaktionen durch präexistierende IgE
  • Daten zur Pharmakovigilanz von Impfstoffen aus dem Jahr 2012
  • Kausalitätsbewertung von Impfnebenwirkungen – neue Kriterien der WHO
  • Die Struktur der Abteilung Forschung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte

Das aktuelle Bulletin und alle bisherigen Ausgaben finden Sie unter folgendem Link:
http://www.pei.de/bulletin-sicherheit

Text: AkdÄ