Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) - Chronische KHK: Dritte Auflage veröffentlicht

Logo des ärztlichen Zentrums für QualitätAb jetzt steht die dritte Auflage der NVL Chronische KHK zum kostenlosen Download bereit.

Ziel der NVL ist es zu beschreiben, wie eine bestmögliche, sektorenübergreifende Versorgung von Patienten mit chronischer koronarer Herzkrankheit erfolgen sollte. Für die dritte Auflage wurde das Kapitel Revaskularisationstherapie komplett überarbeitet. Dieses Kapitel gibt evidenzbasierte Empfehlungen, unter welchen Voraussetzungen eine Revaskularisationstherapie indiziert sein kann und mit welchen Therapieverfahren die festgelegten Therapieziele erreicht werden sollten. In den Empfehlungen 12-1, 12-3 und 12-4 wird zum ersten Mal in einer NVL die Verwendung von Entscheidungshilfen für Patienten empfohlen. Die Entscheidungshilfen wurden parallel entwickelt und stehen ebenfalls zum kostenlosen Download bereit.
Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mit der Durchführung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin beauftragt. Zu ausgewählten Krankheitsbildern arbeiten Experten verschiedener Organisationen zusammen, um im Rahmen der strukturierten Versorgung chronisch kranker Menschen die angemessene und evidenzbasierte Patientenversorgung darzustellen.

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Zahl der Organspender stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

Logo der Deutschen Stiftung OrgantransplantationIm Jahr 2014 gab es bundesweit 864 Organspender, damit ist die Spenderzahl nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (876). In den Jahren 2013 und 2012 war die Spenderzahl noch um 16,3 Prozent bzw. 12,8 Prozent eingebrochen. Somit kamen im letzten Jahr in Deutschland 10,7 Spender auf eine Million Einwohner (2013: 10,9). Die Summe der in Deutschland gespendeten Organe blieb ebenfalls weitgehend konstant, sie verringerte sich im Vorjahresvergleich um 46 auf 2.989. Insgesamt wurden im Jahr 2014 in Deutschland 3.169 Organe aus dem Eurotransplant-Verbund transplantiert, im Vorjahr waren es 3.248.

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Deutsche Stiftung Organtransplantation konzentriert sich auf Kernprozesse und Qualität im Entnahmeprozess

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Durch eine gute, transparente und klar strukturierte Arbeit wollen wir dazu beitragen, dass das Vertrauen in das Transplantationssystem wieder gestärkt wird, erklärt der Medizinische Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Dr. Axel Rahmel, anlässlich des 10. DSO-Jahreskongresses in Frankfurt. Die DSO hat ihre aktuellen Aufgaben klar definiert: Konzentration auf die Kernprozesse innerhalb der Organspende und eine umfassende Qualitätssicherung aller Abläufe. Hierin sieht der DSO-Vorstand den zentralen Beitrag, den die Koordinierungsstelle für die Weiterentwicklung der Transplantationsmedizin leistet. Dabei sei die DSO sowohl dem Verstorbenen verpflichtet, der seine Organe spenden möchte, als auch dem Empfänger gegenüber in der Verantwortung, das Organ mit größter Sorgfalt und in bester Qualität für eine Transplantation zur Verfügung zu stellen.

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Ausschreibung: Uta und Jürgen Breunig-Forschungspreis 2015 der Deutschen Herzstiftung e.V.

Logo Deutsche Herzstiftung

Bewerbungsschluss: 26. Januar 2015

Die Deutsche Herzstiftung vergibt gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin im Jahr 2015 wieder den Uta und Jürgen Breunig-Forschungspreis, dotiert mit 6.000 Euro. Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Gebiet der Arteriosklerose mit Fokus auf der „Koronaren Herzkrankheit“. Die Ar- beit darf einen Gesamtumfang von 20 Seiten nicht überschreiten und in dieser Form noch nicht veröffentlicht worden sein. Dem Text ist eine Zusammenfassung in deutscher Sprache voranzustellen. Teilnahmeberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben.

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Morbus Ormond verständlich und kompakt

Morbus Ormond Informationsblatt

Das neue Informationsblatt steht jetzt kostenlos zum Ausdrucken bereit

Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum „Morbus Ormond“ über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Der Morbus Ormond ist eine entzündliche Erkrankung, bei der sich Bindegewebe im hinteren Bauchraum übermäßig vermehrt. Die Ursache hierfür ist oft unklar. Etwa 1 bis 2 von 200.000 Menschen sind an Morbus Ormond erkrankt. Durch die Ausbreitung des Bindegewebes können Blutgefäße, Nerven oder Organe eingeengt werden. Nierenschäden sind eine typische Komplikation. Beschwerden tre- ten meist erst auf, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Viele Betroffene verspüren Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

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