Ärzte in sozialen Medien (Teil 1)

Worauf Ärzte und Medizinstudenten bei der Nutzung sozialer Medien achten sollten

Die Nutzung sozialer Medien ist für viele Millionen Menschen weltweit selbstverständlich geworden – so auch für Ärzte, Medizinstudenten und Patienten.
Interaktive, gemeinschaftliche Internet-Plattformen wie soziale Netzwerke, Wikis, Chaträume und Blogs machen passive Internetnutzer zu aktiven Teilnehmern. Sie bieten Möglichkeiten für Zusammenkünfte, zum Teilen und Verbreiten persönlicher Informationen unter Freunden, Verwandten, Kollegen usw. einschließlich gesundheitsbezogener Informationen. So verwenden beispielsweise Patienten diese neuen Möglichkeiten, um Erfahrungen miteinander zu teilen oder auch um medizinischen Rat einzuholen. Von ärztlicher Seite lassen sich soziale Medien auch für gesundheitliche Aufklärung oder für Informationen zur öffentlichen Werbung nutzen, sowie für die ärztliche Ausbildung, Weiter- und Fortbildung und für die Forschung. Soziale Medien werden auch bei der direkten oder indirekten berufsbezogenen Werbung eingesetzt.

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Herzversagen bei Kindern mit nur einer funktionsfähigen Herzkammer:

Logo DGPKLogo Deutsche HerzstiftungWelche sind die genauen Ursachen?

Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der angeborenen Herzfehler mit Gerd Killian-Projektförderung ausgezeichnet

Kinder, die mit nur einer funktionsfähigen Herzkammer auf die Welt kommen – einem sog. funktionell univentrikulären Herzen – benötigen in den ersten Lebensjahren mehrere aufeinanderfolgende Herzoperationen, die insgesamt als Fontan-Operation bezeichnet werden. Das Ergebnis dieser Operationen ist eine Fontan-Zirkulation: Die verbleibende Herzkammer pumpt dabei das sauerstoffreiche Blut aktiv durch den Körperkreislauf. Da keine zweite funktionierende Herzkammer vorhanden ist, die das sauerstoffarme Blut durch die Lungen pumpt, erfolgt die Durchblutung der Lungen passiv. Eine Fontan-Operation stellt keine Korrektur und damit Heilung dieser Herzfehler, sondern eine Linderung (Palliation) dar. Bei manchen Kindern mit Fontan-Zirkulation kommt es zum Herzversagen, einem sogenannten Failing, dessen Ursachen noch weitgehend unklar und somit Gegenstand aktueller Forschung sind.

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Flyer von DIMDI und Destatis: Todesursachen richtig angeben

Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information Logo Statistisches Bundesamt LogoDas Ausfüllen von Totenscheinen bereitet manchmal Kopfzerbrechen. Wie man dennoch Fehler einfach vermeiden kann, zeigt jetzt der neu aufgelegte Flyer „Todesursachen in der Todesbescheinigung“. Er ist kostenfrei im DIMDI  (Deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information) Webshop oder als Datei zum Download erhältlich.

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Die Borreliose – Erkennung und Behandlung heute

Logo Arzneiverordnung in der Praxis(Artikel im Original erschienen in: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft [Hrsg.]: Arzneiverordnung in der Praxis,
Bd. 41, Ausg. 1, Januar 2014, S. 4 – 6)

Die Lyme-Borreliose, benannt nach dem Örtchen Lyme in Connecticut, wo 1975 ein auffallender Cluster von rheumatologischen Erkrankungen Anlass zur Entdeckung der Krankheitsentität war, wird heute meist nur „Borreliose“ genannt. Weltweit gibt es zwar eine ganze Reihe anderer Borreliosen, im Alltag spielen diese aber kaum eine Rolle. Die hier besprochene Lyme-Borreliose wird von mehreren, sehr ähnlichen Borrelienarten verursacht, wir sprechen von Borrelia burgdorferi „sensu lato“.

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