Bulletin zur Arzneimittelsicherheit: Ausgabe 1/2014 erschienen

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft informiert

Das „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit – Informationen aus BfArM und PEI“ erscheint viermal im Jahr und informiert aus beiden Bundesoberbehörden über aktuelle Aspekte der Risikobewertung von Arzneimitteln.

Themen der Ausgabe vom März 2014 sind u. a.:

  • Risiken der Chinintherapie bei nächtlichen Wadenkrämpfen
  • Strontiumranelathaltige Arzneimittel: CHMP empfiehlt weitere Indikationseinschränkung
  • Cetuximab (Erbitux®) und das potenzielle Risiko anaphylaktischer Reaktionen durch präexistierende IgE
  • Daten zur Pharmakovigilanz von Impfstoffen aus dem Jahr 2012
  • Kausalitätsbewertung von Impfnebenwirkungen – neue Kriterien der WHO
  • Die Struktur der Abteilung Forschung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte

Das aktuelle Bulletin und alle bisherigen Ausgaben finden Sie unter folgendem Link:
http://www.pei.de/bulletin-sicherheit

Text: AkdÄ

Hinweise zur Behandlung von Patienten ohne Krankenversicherung

Offiziell leben in Deutschland 200.000 Menschen ohne Krankenversicherung. Tatsächlich geht man von bis zu 600.000 Menschen aus. Zumeist handelt es sich um Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus. Im Rahmen einer Behandlung bestehen bei Ärzten oft Unsicherheiten. Wie muss oder darf ich diese Patienten behandeln? Die häufigsten Fragen hierzu haben wir für Sie zusammengestellt und beantwortet.

Darf ich Menschen, die sich illegal in Deutschland aufhalten, behandeln?
Ärzte haben die Pflicht, medizinische Hilfe zu leisten. Da diese Verpflichtung nicht vor illegal in Deutschland lebenden Personen haltmacht, machen Sie sich nicht strafbar, wenn Sie Patienten behandeln, von denen Sie wissen oder vermuten, dass diese sich illegal in Deutschland aufhalten.

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Frühkindliche Karies

Logo Zahnärztekammer Sachsen-AnhaltIn den zurückliegenden Wochen ist in den Medien viel von frühkindlicher Karies die Rede gewesen. Die Frage stellt sich: Warum gerade jetzt – ist das etwas Neues?

Relativ neu ist der Begriff, der sich offenbar durchgesetzt hat, alternativ auch als Early Childhood Caries (ECC) verwendet wird und der das vielen gebräuchliche Wort „Nuckelflaschenkaries“ abzulösen scheint. Die frühkindliche Karies mit ihren extremen Erscheinungsbildern von kariös völlig zerstörten Milchzähnen schon im dritten und vierten Lebensjahr, von denen nur noch braune Reste übrig sind, wird seit Jahren bei einem Anteil von – regional unterschiedlich – 8 bis 15 Prozent der Kinder beobachtet, und dieser Anteil ist besorgniserregend stabil. Vielfach sind Kinder aus sozial benachteiligten Familien betroffen, aber durchaus nicht nur: Quer durch alle Schichten gibt es Eltern, die es besonders gut machen wollen, aber einfach nicht ausreichend informiert sind und somit das Gegenteil ihres Wollens erreichen.

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3. Dresdner Medizinrechtssymposium

Logo Dresden International UniversityLogo Förderverein Medizinrecht„Kompass in stürmischen Zeiten“

am 23./24. Mai 2014 im Festsaal der Sächsischen Landesärztekammer
Schützenhöhe 16, 01099 Dresden

Fortbildungsseminar:
10 Zeitstunden nach § 15 FAO
16 Fortbildungspunkte für Ärzte

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern, Universität Leipzig,
Wissenschaftlicher Leiter, Master „Medizinrecht, LL.M. (DIU)“,
Mitherausgeber Laufs/Kern: „Handbuch des Arztrechts“

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Thema: Rationale und sichere Arzneimitteltherapie

Vierteilige Serie im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt (Teil 1)

Aufgaben der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

In dieser und den folgenden drei Ausgaben des Ärzteblattes Sachsen-Anhalt erhalten Sie unter dem Thema „Rationale und sichere Arzneimitteltherapie – Aufgaben der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)“ eine vielschichtige Übersicht über die Aufgaben der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

In der vorliegenden Ausgabe (Teil 1) wird Ihnen einführend eine Übersicht über die Aufgaben der AkdÄ von den Autoren Dr. Katrin Bräutigam (Geschäftsführerin der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft) sowie Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig (Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft) dargelegt.
Die „Beteiligung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft an der ‚frühen Nutzenbewertung‘“ wird von den Autoren Dipl.-Oecotroph. Claudia Schlegel und Dr. Siegbert Walter (beide AkdÄ) im 2. Teil dieser Serie erläutert.
Im 3. Teil wird die Thematik „Nebenwirkungen von Arzneimitteln: Meldung an die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Erfassung in einer Datenbank und Bewertung“ von den Autoren Dr. Elisabeth Bronder und Dr. Thomas Stammschulte (beide AkdÄ) besprochen.
Die „Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in der Arzneimitteltherapie (AMTS) – der Aktionsplan AMTS (2008 – 2009)“ werden im letzten Teil dieser Serie von dem Autor Dr. Amin-Farid Aly (AkdÄ) ausgeführt.

Bei dem folgenden Beitrag handelt es sich um einen weitgehend unveränderten Nachdruck aus dem Ärzteblatt Thüringen 2013, Heft 12, 24. Jahrgang, S. 663 ff.

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