Qualitätsberichte der Transplantationszentren für das Jahr 2016 veröffentlicht

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat die Daten der externen vergleichenden Qualitätssicherung aller Transplantationszentren auf ihrer Homepage www.dso.de veröffentlicht. Die Berichte ergänzen die Tätigkeitsberichte für das Jahr 2016. Patienten können sich anhand der Qualitätsberichte darüber informieren, welche Ergebnisse die jeweiligen Transplantationszentren bei der Organübertragung erreicht haben. Bundesweit dürfen rund 50 Kliniken Spenderorgane übertragen.

Die DSO bietet neben den Berichten für die verschiedenen Transplantationszentren auch bundesweite Berichte für jedes Organ auf ihrer Homepage an. Dies erleichtert es zusätzlich, die Ergebnisse der einzelnen Kliniken zu ver­­gleichen.

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Entscheidungshilfen zur Revaskularisationstherapie

liegen jetzt auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch vor

In Deutschland zählt die koronare Herzkrankheit (KHK) zu den Volkskrankheiten. KHK und Herzinfarkt gehören zu den häufigsten Todesur­sachen. Aber mit einer guten Behandlung können Betroffene eine ähnliche Lebensqualität haben wie Gesunde. Die Behandlung verfolgt zwei Ziele: Beschwerden lindern und gefährlichen Folgen wie Herzinfarkt vorbeugen. Eine gesunde Lebensweise und Medikamente sind feste Bestandteile der Behandlung einer KHK. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen lassen die Beschwerden aber trotz der Medikamente nicht nach. Dann können Stents oder eine Bypass-Operation in Frage kommen. Um zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu entscheiden, wird eine Herzkatheter-Untersuchung empfohlen.

Die drei Entscheidungshilfen „Brauche ich eine Herzkatheter-Untersuchung?“ (https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/herz-und-gefaesse/khk-4aufl-vers1-eh1), „Stents einsetzen oder erst mal abwarten?“ (https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/herz-und-gefaesse/khk-4aufl-vers1-eh2) und „Verengte Herzkranzgefäße: Stent oder Bypass?“ (https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/herz-und-gefaesse/khk-4aufl-vers1-eh3) sollen das Arzt-Patienten-Gespräch unterstützen.

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Jahresbilanz der DRF Luftrettung in Deutschland

Rot-weiße Lebensretter aus der Luft täglich rund 100-mal im Einsatz

Die häufigsten Alarmierungsgründe zu Notfalleinsätzen der DRF-Luftrettung
Die häufigsten Alarmierungsgründe zu Notfalleinsätzen der DRF-Luftrettung

Bundesweit wurden die Besatzungen der DRF Luftrettung im vergangenen Jahr insgesamt 36.283-mal alarmiert, um schwer verletzten oder kranken Menschen schnelle notärztliche Hilfe zu bringen oder sie zur Behandlung in spezialisierte Zentren zu fliegen (2016: 35.846).

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BÄK und KBV legen Informationen für niedergelassene Ärzte vor


EU-Datenschutzgrundverordnung

Die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union gilt vom 25. Mai 2018 an. Zusammen mit dem im Juli 2017 neu gefassten Bundesdatenschutzgesetz erfolgte eine grundlegende Neuordnung des Datenschutzrechts in Deutschland. Diese datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind auch für Ärztinnen und Ärzte relevant. Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben deshalb ihre Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis aktualisiert und ergänzt.

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Im Namen unserer Patienten!

DGU-Präsident Prof. Fornara fordert Systemkorrekturen bei der Organspende

Um die deutsche Transplantationsmedizin ist es schlecht bestellt: Mit nur 9,7 postmortalen Organspenden pro einer Million Einwohner belegt Deutschland im Vergleich der Mitgliedsländer von Eurotransplant die Schlussposition. Europäische Länder wie Großbritannien, Frankreich und Italien, die nicht Mitglied bei Eurotransplant sind, verzeichnen etwa drei Mal so viele Spender wie Deutschland. „International rangieren wir mit unserem vermeintlich besten Gesundheitssystem der Welt nur auf Platz 30 hinter dem Iran und vor Rumänien“, stellt Professor Dr. Paolo Fornara ernüchternd fest. Als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) repräsentiert er ein transplantierendes Fachgebiet. Die bundesweit gerade einmal 797 Organspenden von 2017 signalisieren für Prof. Fornara den freien Fall der deutschen Transplantationsmedizin. Für diese niedrigste Anzahl seit 20 Jahren sieht er verschiedene Ursachen und fordert tiefgreifende Veränderungen.

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