Deutscher Herzbericht: Sterblichkeit durch Herzerkrankungen angestiegen

Regionale Unterschiede in der Sterblichkeit an Herzkrankheiten bestehen fort – Mehr Frauen als Männer sterben an Herzerkrankungen – „Gesundheitspolitik muss mehr in Prävention investieren“

Die Zahl der Sterbefälle durch Herzerkrankungen insgesamt hat leicht zugenommen. Wie in den Vorjahren sterben bei Betrachtung der Herzkrankheiten in der Summe deutlich mehr Frauen als Männer, wie der neue Deutsche Herzbericht 2017 (https://www.herzstiftung.de/herzbericht) dokumentiert. Einen dominierenden Einfluss auf die Sterblichkeit in allen Bundesländern haben die Koronare Herzkrankheit (KHK), die Grunderkrankung des Herzinfarkts, mit 128.230 Sterbefällen im Jahr 2015 (2014: 121.166) und die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) mit 47.414 Sterbefällen 2015 (2014: 44.551).

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Verständlich und kompakt: Kurzinformationen für Patienten

Auf zwei Seiten informieren die Kurzinformationen für Patienten (KiP) einfach und allgemein verständlich über Erkrankungen oder andere wichtige Gesundheitsthemen. Alle Informationen beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen. Sie erscheinen als doppelseitiges PDF-Dokument zum kostenlosen Downloaden und Ausdrucken.

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) erstellt die verlässlichen und qualitätsgesicherten Informationen. Sie sollen Patientinnen und Patienten und deren Angehörige unterstützen, Entscheidungen bei Gesundheitsfragen eigenständig und kompetent zu treffen. Das Besondere an den Informationsmaterialien: Sie beruhen auf aktuellen und geprüften wissenschaftlichen Aussagen. Außerdem entwickelt das ÄZQ alle Materialien gemeinsam mit ärztlichen Experten und Patientenvertretern aus verschiedenen Selbsthilfeorganisationen. So wird sichergestellt, dass die Patienteninformationen fachlich korrekt und zugleich auf die Bedürfnisse von Betroffenen abgestimmt sind. Im Fokus stehen dabei praktische Hilfestellungen und Informationen zum Selbstmanagement. Des Weiteren weisen die KiP auf Anlaufstellen und Beratungsmöglichkeiten hin. Ein frei zugängliches Methodenpapier zeigt alle Entwicklungsschritte einer Information und Interessenkonflikte der beteiligten Personen auf.

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Sprachführer ohne Dolmetscher: MedGuide Allgemeinmedizin

Ausgabe u. a. in Tigrinya für Patienten aus Eritrea erschienen

MedGuide Allgemeinmedizin

Handlungsfähig bleiben auch ohne Dolmetscher: Für Arzt und medizinisches Personal bietet sich mit dem MedGuide eine umfassende Kommunikationshilfe. In den Sprachführern sind aussagekräftige Illustrationen auch für „nicht-lesende“ Patienten enthalten – diese wurden bereits mit einem Preis für interkulturelle Kommunikation ausgezeichnet.

Der blaue MedGuide mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin ist für Patienten aus Eritrea nun auch in Tigrinya zusammen mit Kurdisch (Kurmandschi) für € 19,90 verfügbar. Die medizinischen Übersetzungen sind durch professionelle Agenturen gewährleistet und werden durch Stiftungen unterstützt. Der MedGuide ist ebenso in Deutsch-Hocharabisch-Farsi und Deutsch-Türkisch-Russisch verfügbar.

Direktbestellung: www.edition-medguide.de oder bei dem Projektverantwortlichen Michael Schwarz persönlich: 04841/770 99 94.

| Pi MedGuide

Cover: © Edition MedGuide

Achtung: Stärkung der Prävention und Rehabilitation durch den Gesetzgeber – Haben Sie das schon gewusst?

Seit 2017 sind die Leistungen zur Prävention, Kinder- und Jugendlichenrehabilitation und Nachsorge der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtleistungen, keine Ermessensleistungen. Präventionsleistungen der Deutschen Rentenversicherung stehen künftig Versicherten offen, bei denen erste gesundheitliche Beeinträchtigungen die ausgeübte Beschäftigung gefährden. Auch in der Kinder- und Jugendrehabilitation hat sich einiges verbessert.Hier besteht nun unabhängig vom Alter des Kindes ein Anspruch auf Mitaufnahme einer Begleitperson, wenn dies für die Durchführung oder den Erfolg der Leistung notwendig ist. Außerdem dürfen diese Leistungen jetzt auch ambulant erbracht werden und dauern mindestens vier Wochen. Ebenso findet der Wiederholungszeitraum von vier Jahren bei der Kinder- und Jugendrehabilitation keine Anwendung mehr. Auch die Nachsorge im Anschluss an medizinische Rehabilitationsleistungen ist jetzt, sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen, eine Pflichtleistung der Deutschen Rentenversicherung. Ziel ist und bleibt der nachhaltige Transfer des in der Rehabilitation Gelernten in Alltag und Beruf bzw. Schule.

Wenn Sie oder Ihre Patienten es genauer wissen wollen, besuchen Sie einfach folgende speziell für behandelnde Ärzte eingerichtete Internetseite der Deutschen Rentenversicherung: www.rehainfo-aerzte.de
Viele Informationen bietet auch die Internetpräsenz der Landesärztekammer Sachsen-Anhalt unter www.aeksa.de.

Korrespondenzanschrift:
Frau Birgit Schmidtke
Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland
Georg-Schumann-Str. 146, 04159 Leipzig
Telefon: 0341 550-47621, Telefax: 0341 550-9247621
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neue Kurzinformation erschienen: Idiopathisches Parkinson-Syndrom

Verständlich und kompakt – das neue Informationsblatt von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und Bundesärztekammer steht jetzt kostenlos zum Ausdrucken bereit

Die Parkinson-Krankheit zählt zu den häufigen Erkrankungen des Nervensystems. Etwa 220.000 Menschen leben mit dieser Krankheit in Deutschland. Sie äußert sich durch eine zunehmende Einschränkung der Bewegungen: Sie werden langsamer und kleiner und das Greifen fällt schwerer. Hände und Füße zittern vor allem in Ruhe. Das Gesicht wird ausdrucksloser und Schlucken sowie Sprechen fallen schwerer. Viele weitere Anzeichen können hinzukommen.

Die neue Kurzinformation „Parkinson-Krankheit – wenn sich Bewegungen verändern“ informiert neben den Krankheitszeichen über die Entstehung des idiopathischen Parkinson-Syndroms sowie über Behandlungsmöglichkeiten. Auch praktische Tipps im Umgang mit der Erkrankung erhält der Leser, zum Beispiel zu Krankengymnastik, Hilfen bei beruflichen oder rechtlichen Schwierigkeiten oder beim Führen von Kraftfahrzeugen. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer. Das ÄZQ erstellt dafür doppelseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zum kostenlosen Ausdrucken und Verteilen bereit stehen.

Die Kurzinformation „Idiopathisches Parkinson-Syndrom“ sowie Informationen zu über 70 weiteren Themen können Sie abrufen unter:
Kurzinformation für Patienten „Idiopathisches Parkinson-Syndrom“:
http://www.patienten-information.de/kurzinformationen/nerven-und-gehirn/parkinson

Methodik und Quellen:
http://www.patienten-information.de/kurzinformationen/quellen-und-methodik/parkinson

Kurzinformationen für Patienten auf Patienten-Information.de:
http://www.patienten-information.de/kurzinformationen

| Pi und Foto: äzq

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