Richtig. Wichtig. Lebenswichtig. BZgA verzeichnet gestiegenes Interesse am Organspendeausweis

Unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ setzte der bundesweite Tag der Organspende am 6. Juni 2020 ein Zeichen für die Bedeutung der persönlichen Entscheidung. Der überwiegende Teil der Bevölkerung steht dem Thema Organ- und Gewebespende zunehmend positiv gegenüber, wie eine bundesweite Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus 2018 zeigt. Das Interesse spiegelt sich auch in der gestiegenen Anzahl der über die BZgA-Internetseite www.organspende-info.de in den ersten Monaten dieses Jahres bestellten und heruntergeladenen Organspendeausweise wider.

Prof. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Die Diskussion um die gesetzlichen Regelungen zu Beginn dieses Jahres hat das Thema Organspende wieder verstärkt in den Blickpunkt gerückt. Von Januar bis April wurden bei der BZgA deutlich mehr Organspendeausweise bestellt und heruntergeladen als im Vorjahreszeitraum. Dieses hohe Interesse am Organspendeausweis und die zunehmend positive Einstellung zur Organ- und Gewebespende sind sehr erfreuliche Entwicklungen. Die BZgA fördert und unterstützt die Entscheidungsfindung mit dem breiten Informationsangebot der Kampagne „Organspende – die Entscheidung zählt!“

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Ausschreibung „Hufeland-Preis 2020“

Das Kuratorium der Stiftung „Hufeland-Preis“ fordert hiermit alle Ärzte/innen und Zahnärzte/innen öffentlich auf, sich um den „Hufeland- Preis 2020“ zu bewerben. Der seit 1959 ausgeschriebene und mit 20.000 Euro dotierte „Hufeland-Preis“ ist der renommierteste Preis auf dem Gebiet der Präventivmedizin.

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Aktualisierte Patienteninformationen: Gesundheitsthemen im Internet und Restless-Legs-Syndrom

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat zwei Kurzinformationen auf den neuesten Stand gebracht.
Die Texte beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden nach einer strengen Methodik erstellt. Ärzte, Pflegekräfte und andere Fachleute können die überarbeiteten Kurzinformationen kostenlos herunterladen, ausdrucken und an Interessierte weitergeben. Grundlage dieser Infoblätter sind aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen von Fachleuten.

Verlässliche Gesundheitsthemen im Internet
Im Internet findet man eine Fülle an Gesundheitsseiten. Das Wissen aus dem Internet kann helfen, sich auf einen Arztbesuch vorzubereiten und Fragen zu stellen. Doch nicht alles aus dem Netz ist ausgewogen und studienbasiert. Auch gibt es immer mehr Falschmeldungen. Dieses Informationsblatt zeigt auf, woran man gute Gesundheitsinformationen erkennen kann. Außerdem finden Patientinnen und Patienten eine Liste mit Webseiten, die unabhängig und aktuell informieren.

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Alkoholkonsum früh ansprechen - Neuer BZgA-Leitfaden unterstützt Ärztinnen und Ärzte

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer einen neuen Leitfaden zum Thema Alkoholkonsum entwickelt. Der Leitfaden unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, Gespräche zum Thema Alkohol mit Patientinnen und Patienten so zu führen, dass diese sich gut beraten fühlen. Unter dem Titel „Alkoholkonsum bei Patientinnen und Patienten ansprechen. Ärztliches Manual zur Prävention und Behandlung von riskantem, schädlichem und abhängigem Konsum“ ist der Leitfaden ab sofort kostenfrei bei der BZgA bestellbar.

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Aktualisierte Gesundheitsinformationen zur Masern-Impfung

Verständlich und kompakt – die beiden Informationsblätter von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung stehen kostenlos zum Ausdrucken bereit.

Auf zwei Seiten vermitteln die Kurzinformationen „Masern-Impfung bei Kindern – was Sie wissen sollten“ und „Masern – brauche ich eine Nachhol-Impfung?“ wichtige Fakten und praktische Tipps zum Thema Masern und Impfschutz. Seit März 2020 gilt eine Impfpflicht für Kita- und Schulkinder sowie für Menschen, die in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen arbeiten.

Masern sind eine hochansteckende Virus-Erkrankung. Eine gezielte Behandlung dagegen gibt es nicht, nur Beschwerden können gelindert werden. Ernste Folge-Erkrankungen wie etwa Lungen- oder Gehirnentzündung können besonders bei Kleinkindern, aber auch bei Erwachsenen auftreten. Schätzungen zufolge stirbt etwa 1 von 1 000 Erkrankten an den Masern und deren Folgen.

Es gibt einen wirksamen Schutz vor Masern: eine Impfung, die in Deutschland seit über 30 Jahren angewendet wird. Fachleute empfehlen Kindern zwei Impfungen im Alter von 11 bis 23 Lebensmonaten.

Aktuelle Masernausbrüche haben gezeigt, dass vor allem Jugendliche und junge Erwachsene nicht ausreichend geschützt sind. Daher empfehlen Fachleute Jugendlichen, versäumte Imp-fungen nachzuholen. Erwachsenen, die nach 1970 geboren wurden, wird eine einmalige Masern-Impfung empfohlen, wenn sie bisher nicht oder nur einmal geimpft wurden oder unsicher über einen ausreichenden Schutz sind.

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