Ständige Impfkommission

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Neue Empfehlungen veröffentlicht

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre neuen Impfempfehlungen im Epidemiologischen Bulletin Ausgabe 34/2014 veröffentlicht. Wichtigste Änderung ist die Herabsetzung des Impfalters für die Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV). Ab sofort sollen Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren (statt bisher 12 bis 17 Jahren) die HPV-Impfung bekommen.

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Thema: Rationale und sichere Arzneimitteltherapie

Vierteilige Serie im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt (Teil 4)

Aufgaben der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in der Arzneimitteltherapie (AMTS) – der Aktionsplan AMTS (2008–2014)

Bei dem folgenden Beitrag handelt es sich um einen weitgehend unveränderten Nachdruck aus dem Ärzteblatt Thüringen 2013, Heft 12, 24. Jahrgang, S. 673 ff.

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Groß in Mode: Der Traum vom Eigenheim

Logo Deutsche Apotheker- und ÄrztebankDer milde Winter 2013 hat die deutsche Bauwirtschaft beflügelt. Den Angaben des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie zufolge stiegen die Umsätze im vergangenen Jahr um mehr als drei Prozent. Und auch zum Jahresbeginn freute sich die Branche über steigende Auftragseingänge. Aber nicht nur die klimatischen Bedingungen sind günstig: Die Zinsen für Kauf oder Bau einer Immobilie sind so niedrig wie nie zuvor. Ingo König, Leiter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in der Filiale Magdeburg, erklärt im Gespräch mit dem Ärzteblatt Sachsen-Anhalt, welche Überlegungen bei der Planung des Eigenheims nicht fehlen sollen und welche Besonderheiten für Heilberufler eine Rolle spielen.

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Das geriatrische Assessment in der Praxis

Grundlage für Diagnostik, Therapieplanung, Therapieüberwachung, Therapieverlaufskontrolle und als Instrument zur Qualitätssicherung

Artikel im Original erschienen in: Heggenberger, Reiner H. (Hrsg): Geriatrie-Report – Forschung und Praxis in der Altersmedizin 02-2014, S. 5ff.

Entsprechend der demografischen Entwicklung wird der Anteil der hochbetagten und pflegefallgefährdeten Patienten in den nächsten Jahren zunehmen. Deshalb ist das Bundesland Sachsen-Anhalt besonders betroffen. Mit der Einführung des Facharztes für Innere Medizin und Geriatrie wurde dieser Entwicklung in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin bereits Rechnung getragen.

Die demografischen Erfordernisse werden die sozialen Unterstützungssysteme herausfordern, insbesondere die niedergelassenen Ärzte, insbesondere Hausärzte sowie die anderen Gesundheitsberufe.   

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Indikationserweiterungen in der Cochlea-Implantat Versorgung

Fallbeispiele aus der Klinik

Seit über 20 Jahren werden an der Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in Magdeburg Cochlea-Implantationen durchgeführt. Damit wurde es den Patienten möglich gemacht, wieder einen Höreindruck zu erlangen. Wurden jedoch vor 20 Jahren nur komplett ertaubte Personen implantiert, so können heute auch Patienten versorgt werden, bei denen ein Restgehör vorhanden ist, ein ausreichendes Sprachverstehen aber auch mit Hörgeräten nicht mehr erreicht wird. Es geht dabei nicht mehr nur darum, diesen Patienten das Wahrnehmen von Geräuschen zu ermöglichen, damit sie sich im Alltag orientieren können. Ziel ist es heute, dass Cochlea-Implantat versorgte Patienten ein Sprachverstehen erreichen, das ihnen eine annährend normale Kommunikation im Alltag und auch über das Telefon ermöglicht und damit zu einer deutlich verbesserten Hör- und Lebensqualität führt.
In den letzten Jahren ist es zu einer stetigen Erweiterung der Indikation für eine Cochlea-Implantation gekommen. Die Indikation wird dabei in Zusammenschau aller Befunde und in Absprache mit allen beteiligten Personen durch den Operateur gestellt, wenn durch ein Cochlea-Implantat ein besseres Sprachverstehen als mit der bestmöglichen Hörgeräteversorgung zu erreichen ist. Personen, die mit ihrem Hörgerät im Freiburger Sprachtest ein Einsilberverstehen von weniger als 40-50 % bei 65 dB erreichen, können in unserer Klinik mit einem Cochlea-Implantat versorgt werden, da hiermit ein besseres Sprachverstehen zu erwarten ist.

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