Morbus Ormond verständlich und kompakt

Morbus Ormond Informationsblatt

Das neue Informationsblatt steht jetzt kostenlos zum Ausdrucken bereit

Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum „Morbus Ormond“ über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Der Morbus Ormond ist eine entzündliche Erkrankung, bei der sich Bindegewebe im hinteren Bauchraum übermäßig vermehrt. Die Ursache hierfür ist oft unklar. Etwa 1 bis 2 von 200.000 Menschen sind an Morbus Ormond erkrankt. Durch die Ausbreitung des Bindegewebes können Blutgefäße, Nerven oder Organe eingeengt werden. Nierenschäden sind eine typische Komplikation. Beschwerden tre- ten meist erst auf, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Viele Betroffene verspüren Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

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Herzanatomie kann das Schlaganfallrisiko während einer Katheterablation von Vorhofflimmern beeinflussen

Auszeichnung August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis

Deutsche Stiftung für Herzforschung zeichnet Arbeit mit August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis aus

Vorhofflimmern ist mit etwa 1,8 Millionen Betroffenen die häufigste Herzrhythmusstörung und verursacht ca. 30.000 Schlaganfälle pro Jahr in Deutschland. Vorhofflimmern führt zu einem erhöhten Schlaganfallrisiko. In der linken Herzvorkammer (Vorhof), vor allem im Vorhofohr (einem kleinen Blindsack, der am Vorhof hängt), entstehen beim Vorhofflimmern vermehrt Blutgerinnsel. Diese können dann, vom Blutstrom mitgeschleppt, Arterien im Gehirn verschließen und so einen Schlaganfall verursachen (Infos: www.herzstiftung.de/Herzrhythmusstoerungen-Sonderband.html). Vorhofflimmern kann außerdem unangenehmes schnelles Herzklopfen verursachen und die körperliche Leistungsfähigkeit einschränken. Diese Rhythmusstörung kann in vielen Fällen durch eine Katheterablation, bei der Vorhofgewebe verödet wird, dauerhaft beseitigt werden. Eine seltene Nebenwirkung dieser Therapie ist, dass dabei Schlaganfälle ausgelöst werden können.

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Deutschland sucht den Impfpass – BZgA ruft zum Impfcheck gegen Masern auf

Frau bekommt Spritze

Die Masern sind keineswegs eine harmlose Kinderkrankheit und zählen zu den ansteckendsten Erkrankungen überhaupt. In seltenen Fällen kommt es zu einer Gehirnentzündung, die tödlich verlaufen kann. Durch einen vollständigen Masern-Impfschutz bei Kindern, Jugendlichen und nach 1970 geborenen Erwachsenen ist es dagegen möglich, die Ausbreitung der Masern zu verhindern. Angesichts vorhandener Impflücken sind derzeit in Deutschland jedoch noch unterschiedlich häufig lokale Ausbrüche zu verzeichnen. Dabei erkranken nicht nur Kinder unter einem Jahr, die noch nicht geimpft werden können, sondern häufig auch Jugendliche und junge Erwachsene.

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Bulletin zur Arzneimittelsicherheit

Bulletin zur Arzneimittelsicherheit

Ausgabe 3/2014 erschienen

Das „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit – Informationen aus BfArM und PEI“ erscheint viermal im Jahr und informiert aus beiden Bundesoberbehörden über aktuelle Aspekte der Risikobewertung von Arzneimitteln.

Themen der Ausgabe vom September 2014 sind u. a.:

  • Medikamentös induzierte Pankreatitis – die Berliner Fall-Kontroll- Surveillance-Studie (FAKOS)
  • Amygdalin – fehlende Wirksamkeit und schädliche Nebenwirkungen
  • Fallberichte zum Auftreten einer Psoriasis bei Behandlung mit Tocilizumab (RoActemra®)
  • Klinische Prüfungen von Humanarzneimitteln in Europa: Was ändert sich durch die Verordnung 24 (EU) Nr. 536/2014?
  • Untersuchungen zu genregulatorischen Biomarkern für EGFR-Inhibitorvermittelte Hautreaktionen

Das aktuelle Bulletin und alle bisherigen Ausgaben finden Sie unter folgendem Link:
http://www.pei.de/bulletin-sicherheit

Text: AkdÄ

Prof. Dr. Julia Stingl

Logo Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

ist neue Vizepräsidentin des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte

Prof. Dr. Julia Stingl ist zur Vizepräsidentin des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ernannt worden. Die 43-Jährige ist Fachärztin für Klinische Pharmakologie. Nach Abschluss ihres Medizinstudiums 1997 arbeitete sie als Ärztin im Bereich der Psychiatrie und Klinischen Pharmakologie, habilitierte sich 2004 zum Thema Arzneimitteltherapieempfehlungen auf pharmakogenetischer Basis und war von 2006 bis 2012 Universitätsprofessorin für das Fach Klinische Pharmakologie an der Universität Ulm. Seit 2012 leitet sie die neu eingerichtete Abteilung für Forschung im BfArM.

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