Thema: Rationale und sichere Arzneimitteltherapie

Vierteilige Serie im Ärzteblatt Sachsen-Anhalt (Teil 3)

Aufgaben der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

Nebenwirkungen von Arzneimitteln: Meldung an die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Erfassung in einer Datenbank und Bewertung

Bei dem folgenden Beitrag handelt es sich um einen weitgehend unveränderten Nachdruck aus dem Ärzteblatt Thüringen 2013, Heft 12, 24. Jahrgang, S. 670ff.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ist eine der für Arzneimittelsicherheit zuständigen Institutionen in Deutschland. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW), die den Ärztinnen und Ärzten aus ihrer Behandlungstätigkeit bekannt werden, sollen der AkdÄ gemeldet werden. Dort werden diese sogenannten Spontanmeldungen systematisch erfasst, bewertet und – ohne Angaben zu den meldenden Ärzten – an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) weitergeleitet. Im Folgenden stellen wir das Spontanmeldesystem in Deutschland vor, informieren über Meldeverpflichtungen und Meldewege, und zeigen die Rolle der AkdÄ bei der Bearbeitung und Bewertung der Meldungen von UAW.

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Ministerien aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen zeichnen Kliniken aus

Logo Deutsche Stiftung OrgantransplantationGemeinsam wieder mehr Organspenden erreichen

Das Saale-Unstrut Klinikum Naumburg (Klinikum Burgenlandkreis GmbH) in Sachsen-Anhalt, die Lausitzer Seenland Klinikum GmbH in Sachsen und das SRH Wald-Klinikum Gera in Thüringen wurden im Mai dieses Jahres geehrt, weil sich Ärzte und Pflegende in den drei Kliniken in besonderer Weise für die Organspende eingesetzt haben.

Der Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff, die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Christine Clauß, sowie die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert ehrten die Krankenhäuser gemeinsam mit der Geschäftsführenden Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) Region Ost, Dr. med. Christa Wachsmuth, in einem feierlichen Festakt.

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Herzwochen 2014: Aus dem Takt – Herzrhythmusstörungen

Logo Deutsche HerzstiftungBundesweite Informationskampagne der Deutschen Herzstiftung im November

Die Deutsche Herzstiftung hat Herzrhythmusstörungen zum Thema der Herzwochen 2014 gewählt, die unter dem Motto „Aus dem Takt – Herzrhythmusstörungen“ stehen und bundesweit vom 1. bis zum 30. November 2014 stattfinden werden.

Viele Menschen sind von Herzrhythmusstörungen betroffen. Es besteht eine große Unsicherheit darüber, ob diese harmlos oder gefährlich sind und wie sie behandelt werden können. Allein an Vorhofflimmern, der häufigsten Form von Herzrhythmusstörungen, leiden in Deutschland nach Angaben des Kompetenznetzes Vorhofflimmern fast 1,8 Millionen Menschen. „Viele dieser Patienten stehen unter einem erheblichen Leidensdruck.

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Neue Daten zur Kinder- und Jugendgesundheit aus KiGGS

Logo KiggsLogo Robert-Koch-InstitutDas Robert Koch-Institut hat umfangreiche Ergebnisse der ersten Folgeerhebung (KiGGS Welle 1) der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) veröffentlicht. Die Ergebnisse der von 2009 bis 2012 durchgeführten Studie und die Trends seit dem erstenLogo Bundesministerium für Gesundheit Survey 2003 bis 2006 sind in der Juli-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts erschienen. Ein Hintergrundpapier bündelt die Kernaussagen zur Gesundheit der 0- bis 17-Jährigen. Der Vergleich der Daten aus beiden Erhebungen erlaubt Feststellungen zur Entwicklung der Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen. Zu den positiven Entwicklungen zählt, dass die Raucherquote bei den 11- bis 17-Jährigen von 20,4 auf 12 % fast halbiert wurde. Auch sind die U-Untersuchungen (U3 bis U9) zur Früherkennung und Vorsorge von Erkrankungen häufiger in Anspruch genommen worden. Leicht zugenommen hat dagegen die Häufigkeit von Asthma bronchiale und Heuschnupfen.

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