Arzneimittelinteraktionen durch Grapefruitsaft

Logo Arzneiverordnung in der PraxisUnerwünschte Arzneimittelwirkungen

Artikel im Original erschienen in: Arzneimittelkomission der deutschen Ärzteschaft (Hrsg:): Arzneiverordnung in der Praxis, Bd. 41, Ausg. 1, Januar 2014, S. 16-19

Seit den 1980er Jahren ist bekannt, dass der Genuss von Grapefruitsaft zu Interaktionen mit Arzneimitteln führen kann. Mehrfach sind schwerwiegende Folgen wie bspw. Rhabdomyolysen, akutes Nierenversagen, Torsades de pointes oder Blutbildungsstörungen beschrieben, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang (1). Eine aktuelle kanadische Zusammenstellung nennt mehr als 85 Arzneimittel, unter denen klinisch relevante Interaktionen auftreten können; die Zahl der Mittel mit potenziell schwerwiegenden Interaktionen mit Grapefruitsaft ist in den letzten fünf Jahren von 17 auf 43 gestiegen (2). Demgegenüber ist die Zahl der Kasuistiken, die auch einen Kausalzusammenhang ausreichend sichern können, vergleichweise klein (3). Wir hatten zuletzt den Bericht über eine Rhabdomyolyse unter Atorvastatin nach übermäßigem Genuss von Grapefruitsaft dargestellt (4).

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Bulletin zur Arzneimittelsicherheit: 4. Ausgabe 2013 erschienen

Logo der Arzneimittelkommission der Deutschen ÄrzteschaftDie Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft informiert

Das „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit – Informationen aus BfArM und PEI“ erscheint viermal im Jahr und informiert aus beiden Bundesoberbehörden über aktuelle Aspekte der Risikobewertung von Arzneimitteln.

Themen der Ausgabe vom Dezember 2013 sind u. a.:

  • Auswirkung der Anwendung von Valproinsäure in der Schwangerschaft auf die Entwicklung von Kindern - neues Risikobewertungsverfahren 
  • Erste Antikörper-Biosimilar-Zulassung: Infliximab
  • Möglichkeiten und Grenzen nationaler Einflussnahme bei Risikobewertungsverfahren am Beispiel Hydroxyethylstärke (HES)
  • Leberprotektion durch Interferon – Identifizierung des Wirkmechanismus


Das aktuelle Bulletin und alle bisherigen Ausgaben finden Sie unter folgendem Link:
http://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Bulletin/_node.html

Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden 2014 (NUB) veröffentlicht

Logo InEKDas Institut für Entgeltsystem im Krankenhaus hat die Aufstellung der Informationen gem. § 6 Abs. 2 KHEntgG für das Jahr 2014 veröffentlicht.

Gemäß den Verfahrensvorgaben zu „Neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden“ (NUB) hat das Institut die aus dem aktuellen Vorschlagsverfahren zur Einbindung der medizinischen und wissenschaftlichen resultierenden Vorschläge zur Weiterentwicklung des G-DRG-Systems fristgerecht bis zum 31.01.2014 geprüft.

Wichtig bei der Prüfung war die Frage, ob die Mehrkosten bei der Erbringung der angefragten Methode/Leistung im Verhältnis zu den typischerweise ver-güteten Fallpauschalen von relevanter Höhe waren.

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Bitte substituieren Sie! - Initiative zur Verbesserung der Versorgungssituation in der Substitutionstherapie

Logo Initiativkreis SubstituionstherapieDer Initiativkreis Substitutionstherapie (IKS) möchte mehr Ärztinnen und Ärzte für die Behandlung opioidabhängiger Patienten gewinnen. In einer vernetzten Kampagne mit allen Akteuren in der Substitutionstherapie soll so mehr Suchtkranken eine Substitution ermöglicht werden. Gesteigert werden soll auch die Akzeptanz für Substituierte und Substitutionsärzte, zumal die Substitutionstherapie zu den effektivsten evidenzbasierten Therapieformen gehört. Sie verbessert die Compliance, verhindert Neuinfektionen mit HIV und Hepatitis, trägt zur Senkung der Mortalitätsrate bei und legt die Grundlage für ein Leben ohne Drogen.

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Dr. med. Axel Rahmel wird neuer Medizinischer Vorstand bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO)

Der Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Organtransplantation hat Dr. med. Axel Rahmel mit Wirkung zum 1. April 2014 zum Medizinischen Vorstand der DSO berufen. „Mit Dr. Rahmel übernimmt ein ausgewiesener Experte in der Transplantationsmedizin dieses, für die Stiftung als gesetzlich beauftragte Koordinierungsstelle für die Organspende, besonders wichtige Amt. Als langjähriger Medizinischer Direktor von Eurotransplant hat er sich ein umfassendes Wissen in den nationalen und internationalen Grundlagen der Organtransplantation erworben und als Experte auf diesem Gebiet große Anerkennung erfahren“, betont Dr. jur. Rainer Hess, Hauptamtlicher Vorstand für Restrukturierung der DSO.

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