Information für Arztpraxen

Das Statistische Bundesamt (Destatis) führt im Herbst 2016 eine repräsentative Umfrage zur Kostenstruktur bei Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Praxen von psychologischen Psychotherapeuten durch. Die Erhebung bezieht sich auf das Jahr 2015. Ziel ist es, die in den Praxen erzielten Einnahmen und die dafür erforderlichen Aufwendungen sowie deren Zusammensetzung darzustellen. Um zuverlässige und aktuelle Ergebnisse zu gewinnen, sieht das Gesetz über Kostenstrukturstatistik für diese Erhebung Auskunftspflicht vor.

Wie läuft die Befragung ab?
Die auskunftspflichtigen Praxen werden mittels einer Zufallsstichprobe ausgewählt. Praxen, die an der Kostenstrukturerhebung aus dem Jahr 2011 teilgenommen haben, werden in der Regel nicht mehr einbezogen. Um die Belastung möglichst gering zu halten, werden bundesweit auch höchstens fünf Prozent der Praxen befragt; das Ergebnis wird auf die Gesamtheit aller Praxen hochgerechnet. Die Zugangsdaten zum Online-Fragebogen werden im September 2016 versandt. Die Online-Fragebogen sind dann innerhalb einer Frist von vier Wochen auszufüllen.

Welche Erkenntnisse lassen sich aus der Kostenstrukturerhebung ziehen?
Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für den Sommer 2017 geplant. Sie dienen unter anderem der Erstellung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen sowie der berufspolitischen Arbeit von Verbänden und Kammern. Die Praxen selbst haben die Möglichkeit, betriebswirtschaftliche Vergleiche durchzuführen und damit Ansatzpunkte zur Verbesserung von Arbeitsabläufen zu erkennen.

Haben Sie noch Fragen?
Ausführliche Informationen und Ergebnisse über die letzte Kostenstrukturerhebung im Jahr 2011 sind als Download unter https://www.destatis.de/[...] erhältlich.
Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes (Servicenummer: 0228/99-643-8998, E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerne zur Verfügung.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Herz unter Stress: Bluthochdruck – Diabetes – Cholesterin

over: © Deutsche HerzstiftungThema der Herzwochen 2016

Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung startet ab November: Vier Wochen lang über 1.000 Herz-Seminare, Vorträge, Telefon- und Onlineaktionen zu den wichtigsten Risikokrankheiten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Unser Herz hat die Aufgabe, mit 100.000 Schlägen pro Tag 7.000 Liter Blut durch unser Gefäßsystem zu pumpen, um Organe und Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Gefährlich wird es, wenn Herz und Gefäße hohem Stress durch Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen (erhöhte Blutfettspiegel/LDL-Cholesterin) ausgesetzt sind. Diese zählen zu den wichtigsten Risikokrankheiten für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Nierenversagen.

Das Tückische dieser Risikokrankheiten: Häufig unterschätzt, bleiben sie oftmals unentdeckt und unbehandelt. Selbst wenn viele Patienten bereits in Behandlung sind, sind sie häufig nicht ausreichend therapiert, weil ihre Medikation nicht gut eingestellt ist. Oder sie nehmen wegen der Nebenwirkungen ihre Medikamente nicht konsequent ein und ändern ihren Lebensstil nicht. „Schleichend erhöht sich so bei vielen Millionen Männern und Frauen das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere schwerwiegende Herz-Kreislauf-Leiden. Das ist umso tragischer, weil diese Risikokrankheiten – wenn sie nicht erblich bedingt sind – durch therapeutische Maßnahmen wie Medikamente und konsequente Lebensstiländerung sehr gut beeinflussbar sind“, betont Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Deshalb hat die Herzstiftung Bluthochdruck, Diabetes und Cholesterin zum Thema der Herzwochen 2016 gewählt, die unter dem Motto „Herz unter Stress“ stehen und bundesweit vom 1. bis 30. November 2016 stattfinden. Auch Stress im Sinne von psychosozialen Belastungen (Arbeitsplatz, Krisen in Beruf/Familie, Lärm) wird wegen seiner wachsenden Bedeutung als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten in den Herzwochen thematisiert.

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Ein Vierteljahrhundert rot-weiße Luftrettung in Halle

Am 18. Juni vor 25 Jahren wurde die Luftrettungsstation in Halle gegründet. Heute sind an der Luftrettungsstation zwei Hubschrauber stationiert, die 2015 zusammen rund 1.900 Einsätze leisteten. Halle ist damit die einsatzstärkste Station der DRF Luftrettung.

Schock in Naumburg in der vergangenen Woche: Ein kleines Kind ist mehrere Meter tief aus einem Fenster gestürzt. Im Krankenhaus zeigen die Untersuchungen der Ärzte, dass es sehr schwer verletzt ist und in Lebensgefahr schwebt. Die Nacht bricht schon herein, doch der kleine Patient muss so schnell wie möglich in eine Klinik mit Kinderintensivstation gebracht werden. Der Transport im Rettungswagen würde fast eine Stunde dauern. Ein Einsatz für die Besatzung von „Christoph Sachsen-Anhalt“. Der rot-weiße Hubschrauber ist nämlich der einzige in Sachsen-Anhalt, der rund um die Uhr einsatzbereit ist.

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Medizinisch-Ökonomischer Fußabdruck veröffentlicht

Logo Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V.Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) hat kürzlich den Medizinisch-Ökonomischen Fußabdruck der deutschen Fachärzte veröffentlicht.

„Politik und Selbstverwaltung neigen dazu, die Leistung der Fachärzte unter reinen Gesundheitskostenaspekten zu beurteilen“, begründet der Vorstandsvorsitzende des SpiFa e. V., Dr. Dirk Heinrich, die Publikation. „Sie vernachlässigen, dass der Beitrag der Fachärzte aus zwei Säulen besteht: Einmal die hochwertige medizinische Versorgung auf einem weltweit führenden Standard und auf der anderen Seite die beachtliche Leistung als Wirtschaftsfaktor, in dem der Facharzt als Unternehmer und Arbeitsplatzgarant eine bedeutende Rolle für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland einnimmt.“

Der SpiFa e. V. hat mit der Veröffentlichung des Medizinisch-Ökonomischen Fußabdrucks der Fachärzte erstmalig deren Gesamtleistung dargestellt. Er ist eine selbstbewusste Beschreibung dessen, was die Fachärzteschaft über die hochwertige medizinische Versorgung hinaus leistet.

Er ist abrufbar unter:
https://www.spifa.de/spitzenverband-fachaerzte/medizinisch-oekonomischer-fussabdruck.php?log=1#top

Rund 55.000 Passanten beim Tag der Organspende am 4. Juni in München

Logo Deutsche Stiftung Organtransplantation„28“, steht auf einem Plakat. „16“, steht auf dem nächsten. Ein kleines Mädchen hält ein Plakat mit einer „6“ in die Höhe. Das sind die geschenkten Lebensjahre, die jedem dieser Menschen zusätzlich ermöglicht wurden – dank einer Organspende. 882 geschenkte Jahre kamen am 4. Juni auf der Bühne bei der zentralen Großveranstaltung zum Tag der Organspende in München zusammen. Mit Aktionen, einem Bühnenprogramm und 23 Infozelten am Marienplatz machten Politiker, Prominente, Organempfänger, Angehörige von Organspendern und Experten auf das wichtige Thema aufmerksam. Viele der rund 55.000 Passanten und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über Organspende und Transplantation zu informieren und einen Organspendeausweis auszufüllen. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hatte der Oberbürgermeister der Stadt München, Dieter Reiter, übernommen.

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