Medizinisch-Ökonomischer Fußabdruck veröffentlicht

Logo Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V.Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) hat kürzlich den Medizinisch-Ökonomischen Fußabdruck der deutschen Fachärzte veröffentlicht.

„Politik und Selbstverwaltung neigen dazu, die Leistung der Fachärzte unter reinen Gesundheitskostenaspekten zu beurteilen“, begründet der Vorstandsvorsitzende des SpiFa e. V., Dr. Dirk Heinrich, die Publikation. „Sie vernachlässigen, dass der Beitrag der Fachärzte aus zwei Säulen besteht: Einmal die hochwertige medizinische Versorgung auf einem weltweit führenden Standard und auf der anderen Seite die beachtliche Leistung als Wirtschaftsfaktor, in dem der Facharzt als Unternehmer und Arbeitsplatzgarant eine bedeutende Rolle für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland einnimmt.“

Der SpiFa e. V. hat mit der Veröffentlichung des Medizinisch-Ökonomischen Fußabdrucks der Fachärzte erstmalig deren Gesamtleistung dargestellt. Er ist eine selbstbewusste Beschreibung dessen, was die Fachärzteschaft über die hochwertige medizinische Versorgung hinaus leistet.

Er ist abrufbar unter:
https://www.spifa.de/spitzenverband-fachaerzte/medizinisch-oekonomischer-fussabdruck.php?log=1#top

Rund 55.000 Passanten beim Tag der Organspende am 4. Juni in München

Logo Deutsche Stiftung Organtransplantation„28“, steht auf einem Plakat. „16“, steht auf dem nächsten. Ein kleines Mädchen hält ein Plakat mit einer „6“ in die Höhe. Das sind die geschenkten Lebensjahre, die jedem dieser Menschen zusätzlich ermöglicht wurden – dank einer Organspende. 882 geschenkte Jahre kamen am 4. Juni auf der Bühne bei der zentralen Großveranstaltung zum Tag der Organspende in München zusammen. Mit Aktionen, einem Bühnenprogramm und 23 Infozelten am Marienplatz machten Politiker, Prominente, Organempfänger, Angehörige von Organspendern und Experten auf das wichtige Thema aufmerksam. Viele der rund 55.000 Passanten und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über Organspende und Transplantation zu informieren und einen Organspendeausweis auszufüllen. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hatte der Oberbürgermeister der Stadt München, Dieter Reiter, übernommen.

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Bundeseinheitlicher Medikationsplan nach § 31a SGB V

Logo der BundesärztekammerAutor: Dezernat Telemedizin und Telematik, Bundesärztekammer

Hintergrund
Das sogenannte eHealth-Gesetz1 legt im § 31a SGB V fest, dass Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen mit mindestens drei verordneten Arzneimitteln ab dem 01.10.2016 Anspruch auf einen Medikationsplan in Papierform (bundeseinheitlicher Medikationsplan – BMP) erhalten. Ärzte, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, werden im o. g. Paragraphen auch dazu verpflichtet, Versicherte bei der Verordnung von Arzneimitteln über diesen Anspruch zu informieren.

Der Gesetzgeber hat zu Inhalt und Struktur dieses BMP keine konkreten Vorgaben gemacht. Vielmehr wurden die Bundesärztekammer, der Deutsche Apothekerverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung aufgefordert, hierzu eine Vereinbarung zu treffen – ebenso wie zur Erstellung und Aktualisierung des Medikationsplans und über ein Verfahren zur Weiterentwicklung. Die Vertragspartner sind dieser Aufforderung termingerecht nachgekommen und haben Ende April eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen2.

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Diabetes – Schäden an der Netzhaut: Vorbeugen und behandeln

Logo Ärztliches Zentrum für QualitätNeue PatientenLeitlinie veröffentlicht

in dauerhaft zu hoher Blutzucker kann Folgeschäden verursachen. Bei etwa 1 bis 2 Menschen mit Typ-2-Diabetes treten im Verlauf der Erkrankung Schäden an der Netzhaut auf. Nicht immer sind sie bedrohlich, aber sie können dazu führen, dass Erkrankte schlechter sehen. Rechtzeitig erkannt, lassen sich diese Schäden bei einigen Betroffenen erfolgreich behandeln. Deshalb empfiehlt die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen bei Diabetes regelmäßige Kontrollen der Augen.

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Ärztestatistik 2015: Medizinischer Versorgungsbedarf steigt schneller als die Zahl der Ärzte

Logo Bundesärztekammer„Die Zahl der Ärzte steigt, aber der Bedarf steigt schneller.“ So fasste Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), die Ergebnisse der Ärztestatistik für das Jahr 2015 zusammen. Wie aus den Daten der BÄK hervorgeht, erhöhte sich die Zahl der bei den Landesärztekammern gemeldeten ärztlich tätigen Mediziner im vergangenen Jahr nur leicht um 1,7 Prozent. Das bedeutet einen Anstieg um 6.055 Ärzte auf nunmehr 371.302 bundesweit. Davon arbeiteten 189.622 im Krankenhaus (+ 1,8 Prozent). Ambulant tätig waren 150.106 Ärzte (+ 1,5 Prozent). Gleichzeitig stieg die Zahl der Behandlungsfälle kontinuierlich an, und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht. Zwischen 2004 und 2014 erhöhte sich die Zahl der ambulanten Behandlungen in Deutschland um 152 Millionen. Ähnlich sieht es in den Krankenhäusern aus. Die Unternehmensberatung Deloitte prognostiziert bis zum Jahr 2030 eine Zunahme der Fallzahlen im stationären Bereich um mehr als zwölf Prozent. Verantwortlich dafür ist vor allem der steigende Behandlungsbedarf einer alternden Gesellschaft. Im Jahr 2015 betrug der Anteil der über 60-jährigen Patienten in den Krankenhäusern 51,5 Prozent. Bis zum Jahr 2030 erwarten die Experten von Deloitte einen Anstieg auf 60,8 Prozent.

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