MedGuide – Medizinischer Sprachführer

Deutsch/Arabisch/Farsi

Über diesen Sprachführer
Dieser medizinische Sprachführer erleichtert die Kommunikation mit arabisch- oder farsi/persisch-sprechenden Patienten. So können Sie auch ohne Dolmetscher eine ausführliche Anamnese und einen klinischen Befund erheben und dem Patienten bestimmte Behandlungsschritte wesentlich leichter erläutern.

Auf 100 Seiten finden sich zahlreiche Anleitungen mit aussagekräftigen Illustrationen, die typisch sind für die Hausarzt-Praxis, für Fachärzte der Inneren Medizin und in der Klinik/Notaufnahme. Ein Werk mit dieser Detailtiefe ist in Deutschland erstmals verfügbar.

Der Inhalt ist unterteilt in:

  • Beschwerden
  • Vorgeschichte
  • Körperliche Untersuchungen
  • Therapie und Operation


Aspekte wie Patienteninformationen, Verhaltensregeln im Krankenhaus allgemein oder bei Infektion und weiteres mehr runden den MedGuide ab.

Weiterlesen ...

BÄK veröffentlicht Leitfaden für Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen

Logo BundesärztekammerDie Bundesärztekammer (BÄK) unterstützt Krankenhäuser mit einem Leitfaden bei der Implementierung und Durchführung von Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen (M & MK). Dazu erklärt Dr. Günther Jonitz, Vorstandsmitglied und Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der BÄK: „Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen sind ein Instrument des Risiko- und Qualitätsmanagements, mit dem besondere Behandlungsverläufe wie unerwünschte Ereignisse oder Todesfälle systematisch aufgearbeitet werden können. Solche Konferenzen zielen darauf ab, insbesondere in klinischen Prozessen Verbesserungspotentiale zu erkennen und umzusetzen.“
Mit der Veröffentlichung des Leitfadens steht nach den Curricula für „Ärztliches Qualitätsmanagement“ und „Ärztliche Führung“ sowie dem Curriculum und dem Leitfaden „Ärztliches Peer Review“ ein weiterer Baustein zur Unterstützung der Qualitätsentwicklung in der Patientenversorgung bereit.

Gerade im englischsprachigen Raum haben M & MK im Rahmen der ärztlichen Weiterbildung eine lange Tradition. In Deutschland wird das Instrument, das aus den klinischen Fallkonferenzen in Krankenhäusern hervorgegangen ist, seit einigen Jahren wiederentdeckt. Jonitz: „Diesen Trend gilt es zu befördern. Der klinische Alltag steht mehr und mehr im Zeichen von Arbeitsverdichtung. Gleichzeitig for-dern Politik und Gesellschaft eine immer leistungsfähigere und perfektere Medizin. Ebenso allgegenwärtig sind die Rufe nach mehr Transparenz, Partizipation, Qualitätsorientierung und effektivem Risikomanagement. Und die Fortschritte sind hier unverkennbar. Das notwendige Bewusstsein für eine patientenorientierte Sicherheitskultur kann aber weder angeordnet noch von heute auf morgen flächendeckend implementiert werden. Ein solcher Kulturwandel vollzieht sich schrittweise. Die Einführung von M & MK ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“
Der Leitfaden steht auf der Internetseite der Bundesärztekammer als kostenloser Download bereit: www.t1p.de/Leitfaden-MMK

Medizinische Fachbegriffe verständlich erklärt – Neues Wörterbuch auf Patienten-Information.de

Logo Ärztliches Zentrum für Qualität in der MedizinUm das Arzt-Patienten-Gespräch zu erleichtern, hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) sein Angebot auf dem Patientenportal „Patienten-Information.de“ erweitert.

Neu hinzugekommen ist ein Wörterbuch, das Fachbegriffe und gängige Abkürzungen zu häufigen Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit oder Diabetes allgemeinverständlich erklärt. Interessierte erfahren dort zum Beispiel, was ein Antidiabetikum ist und was bei einer Myokardszintigraphie gemacht wird. Das Wörterbuch enthält derzeit über 650 Fachbegriffe und wird laufend ergänzt. Als Grundlage dienen Patientenleitlinien aus dem Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien.

Außerdem wurde das onkologische Fachwortlexikon auf dem Portal überarbeitet und ergänzt. Das Angebot richtet sich speziell an Krebskranke und deren Angehörige, die Erläuterungen zu häufig verwendeten Begriffen aus dem Bereich der Krebsdiagnostik und -therapie suchen.

Weiterlesen ...

STIKO@rki: Informationen und Service rund ums Impfen in einer App

Foto: Börm Bruckmeyer VerlagDie Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut gibt es jetzt in Form einer App. Die kostenlose STIKO@rki-App für Android (ab Version 5.1) und in Kürze auch für iOS (Version 8.2) wurde für die impfende Ärzteschaft entwickelt, um sie bei Fragen zum Impfen im Praxisalltag zu unterstützen. Mit wenigen Klicks bekommt der Nutzer die für die Beratung des einzelnen Patienten relevanten Informationen. Herzstück ist der interaktive Impfcheck: Nach Ein­gabe von Alter, Geschlecht und Impf­historie des Patienten wird dessen Impfstatus überprüft, noch ausstehende Impfungen identifiziert und Empfehlungen zum Schließen bestehender Impflücken gegeben. Abrufbar in der App sind auch die Fachinformationen aller Impfstoffe, Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Impfungen sowie die RKI-Ratgeber für Ärzte zu impfpräventablen Erkrankungen. Über eine integrierte News-Feed-Funktion wird der Nutzer mit Nachrichten über aktuelle Infor­ma­tionen und Stellungnahmen der STIKO sowie über weitere wichtige impfspezifische Meldungen (z. B. Lieferengpässe von Impf­stoffen) informiert.

| Pi RKI

Foto: Börm Bruckmeyer Verlag

Das Risiko einer Influenza-Erkrankung ernst nehmen

Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Ältere, chronisch Kranke und Schwangere haben ein höheres Risiko, dass eine Infektion mit Influenzaviren schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden. In der Influenza-Saison 2015/2016 gab es geschätzte 4,1 Millionen grippebedingte Arztbesuche und rund 16.000 grippebedingte Krankenhauseinweisungen. Diese im neuen Saisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) veröffentlichten Werte sind deutlich höher als in der milden Saison 2013/2014, aber geringer als in der starken Saison 2014/2015. "Das Risiko einer Influenzaerkrankung sollte vor jeder Saison ernst genommen werden", betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippeschutzimpfung für Ältere, chronisch Kranke und Schwangere. Zudem sollten alle geimpft sein, die Kontakt zu solchen Risikogruppen haben, vor allem das Medizin- und Pflegepersonal. Die Impfquoten sind nach wie vor völlig unzureichend, wie eine im Epidemiologischen Bulletin Anfang 2016 veröffentlichte Auswertung zeigt. Bei Senioren lag die Impfquote im Winter 2014/2015 demnach bei 36,7 %, das ist der niedrigste Stand seit der Saison 2008/2009.

Weiterlesen ...