Neu beim Krebsinformationsdienst: Das Heft „Lungen•krebs – was nun?“ in leichter Sprache

Lungen•krebs – was nun?

Ziel der leichten Sprache ist es, Sachverhalte so wiederzugeben, dass auch Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten oder geringen Deutschkenntnissen diese Informationen besser verstehen können. Um das zu erreichen, gibt es ein Regelwerk mit Syntax- und Layout-Vorgaben. Mit der neuen Broschüre kommt der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums seinem Auftrag nach, allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu verständlichen Gesundheitsinformationen zur Verfügung zu stellen. Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes, dazu: „Es liegt uns sehr am Herzen, allen Menschen die Teilhabe an wichtigen Informationen zu Krebs zu ermöglichen – unabhängig von sprachlicher Kompetenz, Bildung und psychosozialem Hintergrund.“ Wie der Abbau sprachlicher Barrieren aussehen kann, zeigt die nachfolgende Pressemitteilung in leichter Sprache:

Texte über die Krankheit Lungenkrebs sind für viele Menschen schwer zu verstehen. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums hat zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg das Heft „Lungenkrebs – was nun?“ geschrieben.

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Bislang kein Nutzen belegt: Methadon in der Krebsbehandlung

Neue Kurzinformation erschienen

Verständlich und kompakt – das neue Informationsblatt von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung steht jetzt kostenlos zum Ausdrucken bereit.

In den Medien machen derzeit Geschichten von Patientinnen und Patienten die Runde, deren Krebs angeblich erfolgreich mit Methadon behandelt wurde. Hier ist es wichtig zu prüfen, wie zuverlässig diese Berichte sind. Mündliche Erzählungen sind keine gute Forschungsquelle. Bislang gibt es zudem nur wenige Veröffentlichungen dazu. Sie erlauben keine sicheren Aussagen darüber, ob sich Krebs mit Methadon behandeln lässt. Gesichert ist aber, dass Methadon Schäden verursachen kann. Deshalb raten Experten derzeit einstimmig davon ab, es gegen Krebs einzusetzen.

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Weltärztebund verabschiedet neues ärztliches Gelöbnis

Der Weltärztebund (WMA) hat den hippokratischen Eid für Ärzte modernisiert. Die Delegierten einigten sich auf ihrer Generalversammlung in Chicago auf eine überarbeitete Fassung des Genfer Gelöbnisses, das aus dem Jahr 1948 stammt.

„Die Neufassung hebt nun stärker als zuvor auf die Autonomie des Patienten ab“, sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, stellvertretender Vorsitzender des WMA. In der aktualisierten Fassung verpflichtet das Gelöbnis die Ärzte, medizinisches Wissen zum Wohl der Patienten und zur Förderung der Gesundheitsversorgung mit ihren Kollegen zu teilen. Vor dem Hintergrund der steigenden Arbeitsbelastung appelliert es aber auch an die Ärzte, sich um ihre eigene Gesundheit zu kümmern. Nur dann könnten sie eine gesundheitliche Versorgung auf höchstem Niveau leisten.

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In Deutschland nehmen die Diagnosen für Krätze zu

Seit 2012 steigen in Deutschland die Diagnosen und Verordnungen von Arzneimitteln bei der Krätze (Scabies). Der starke Anstieg der Verordnungen ab dem Jahr 2016 ist unter anderem auf das in 2016 neu gegen Krätze zugelassene Scabioral zurückzuführen. Scabioral ist verschreibungspflichtig und wird von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Durch die orale Gabe ist es einfacher in der Anwendung als Mittel gegen Krätze in Form von Cremes. Im zweiten Quartal 2017 entfielen rund 25 Prozent der Verordnungen auf dieses Präparat.

In der Grafik sind nur die Daten abgebildet, bei denen von einem niedergelassenen Arzt die gesicherte Akutdiagnose Krätze gestellt bzw. die Arzneikosten der Verordnung von einer gesetzlichen Krankenkasse übernommen wurden. Die verfügbaren Diagnosedaten liegen derzeit lediglich bis zum Jahr 2015 vor, die aktuellen Verordnungsdaten reichen bis zur Mitte des Jahres 2017.

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Einschränkungen für das Multiple-Sklerose-Medikament Zinbryta

Information des Paul-Ehrlich-Instituts

Aufgrund des Risikos schwerwiegender Leberschädigungen empfiehlt der PRA: Zinbryta ist nur in einer eingeschränkten Patientengruppe und unter strenger Überwachung der Leber anzuwenden.

Übersetzung der Pressemitteilung der EMA vom 27.10.2017

Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (Pharmacovigilance Risk Assessment Committee, PRAC) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA empfiehlt nach einer Überprüfung der Wirkung des Multiple-Sklerose-Medikamentes Zinbryta (Daclizumab) auf die Leber weitere Auflagen für dessen Anwendung.

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