STIKO@rki: Informationen und Service rund ums Impfen in einer App

Foto: Börm Bruckmeyer VerlagDie Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut gibt es jetzt in Form einer App. Die kostenlose STIKO@rki-App für Android (ab Version 5.1) und in Kürze auch für iOS (Version 8.2) wurde für die impfende Ärzteschaft entwickelt, um sie bei Fragen zum Impfen im Praxisalltag zu unterstützen. Mit wenigen Klicks bekommt der Nutzer die für die Beratung des einzelnen Patienten relevanten Informationen. Herzstück ist der interaktive Impfcheck: Nach Ein­gabe von Alter, Geschlecht und Impf­historie des Patienten wird dessen Impfstatus überprüft, noch ausstehende Impfungen identifiziert und Empfehlungen zum Schließen bestehender Impflücken gegeben. Abrufbar in der App sind auch die Fachinformationen aller Impfstoffe, Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Impfungen sowie die RKI-Ratgeber für Ärzte zu impfpräventablen Erkrankungen. Über eine integrierte News-Feed-Funktion wird der Nutzer mit Nachrichten über aktuelle Infor­ma­tionen und Stellungnahmen der STIKO sowie über weitere wichtige impfspezifische Meldungen (z. B. Lieferengpässe von Impf­stoffen) informiert.

| Pi RKI

Foto: Börm Bruckmeyer Verlag

Das Risiko einer Influenza-Erkrankung ernst nehmen

Logo Robert-Koch-InstitutGemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Ältere, chronisch Kranke und Schwangere haben ein höheres Risiko, dass eine Infektion mit Influenzaviren schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden. In der Influenza-Saison 2015/2016 gab es geschätzte 4,1 Millionen grippebedingte Arztbesuche und rund 16.000 grippebedingte Krankenhauseinweisungen. Diese im neuen Saisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) veröffentlichten Werte sind deutlich höher als in der milden Saison 2013/2014, aber geringer als in der starken Saison 2014/2015. "Das Risiko einer Influenzaerkrankung sollte vor jeder Saison ernst genommen werden", betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippeschutzimpfung für Ältere, chronisch Kranke und Schwangere. Zudem sollten alle geimpft sein, die Kontakt zu solchen Risikogruppen haben, vor allem das Medizin- und Pflegepersonal. Die Impfquoten sind nach wie vor völlig unzureichend, wie eine im Epidemiologischen Bulletin Anfang 2016 veröffentlichte Auswertung zeigt. Bei Senioren lag die Impfquote im Winter 2014/2015 demnach bei 36,7 %, das ist der niedrigste Stand seit der Saison 2008/2009.

Weiterlesen ...

Neuer E-Mail-Newsletter: Verständliche und transparente Gesundheitsinformationen aus dem ÄZQ

Ab sofort können Patienten, Ärzte und Interessierte den neuen Newsletter-Service des Ärztlichen Zentrums für Medizin (ÄZQ) nutzen.

Der Newsletter berichtet über neu erschienene Patientenleitlinien und Kurzinformationen für Patienten und weist auf laufende öffentliche Konsultationen hin.

Das Besondere an den Patienteninformationen aus dem ÄZQ ist, dass sie auf Grundlage von aktuellen wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen sowie den Erfahrungen und Wünschen Betroffener entwickelt werden. Sie sind damit inhaltlich zuverlässig und allgemeinverständlich formuliert. Interessierte können sich hier in den Newsletter kostenfrei eintragen:
www.aezq.de/aezq/service/newsletter

| Pi äzq

Patientenleitlinien aus dem ÄZQ ab sofort für Smartphone und Tablet-PC

Logo Ärztliches Zentrum für QualitätPatienten und Interessierte können jetzt verlässliche Informationen über Ursachen, Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen auch kostenfrei auf ihren Smartphones oder Tablets abrufen.

Dafür hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) das Responsive Design für die Patientenleitlinien aus dem Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) auf dem Portal www.patienten-information.de ausgebaut. Damit wurde der Webauftritt auch barrierefreier gestaltet. Bislang ist die Patientenleitlinie zu Diabetes und Netzhautkomplikationen für mobile Geräte verfügbar. Nach und nach werden alle Patientenversionen benutzerfreundlich aufbereitet.

Außerdem gibt es die Kurzinformationen für Patienten als mobile Version: kurz und kompakt vermitteln sie Wissenswertes zu verschiedenen Krankheitsbildern und Gesundheitsthemen.

Weiterlesen ...

Bundesweit 18.169 Einsätze der rot-weißen Luftretter

Halbjahresbilanz der DRF Luftrettung

Ein Auto kommt ins Schleudern und kollidiert mit einem Baum. Der Fahrer wird schwer verletzt. Eine Frau hat plötzlich starke Schmerzen in der Brust und Atemnot: Im Notfall zählt jede Minute! Von Januar bis Juni wurde die DRF Luftrettung in Deutschland 18.169-mal zu Hilfe gerufen. Die rot-weißen Hubschrauber starteten damit durchschnittlich zu rund 100 Einsätzen am Tag.

Die DRF Luftrettung wurde sehr häufig zu Opfern von Verkehrs- und Freizeitunfällen alarmiert. Regelmäßig versorgten die Hubschraubernotärzte und Rettungsassistenten auch Patienten mit akutem Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die bundesweite Spezialisierung von Krankenhäusern machte sich in den Transportzahlen der DRF Luftrettung bemerkbar: Jeder dritte Notfallpatient musste per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Weiterlesen ...