Neue Geschäftsführende Ärztin

Ab April 2020 übernimmt Dr. med. Katalin Dittrich in der Region Ost

Zum 1. April übernahm Dr. med. Katalin Dittrich die Aufgabe der Geschäftsführenden Ärztin in der DSO-Region Ost. Sie löst Dr. med. Christa Wachsmuth ab, die seit 2000 die Geschicke der Region gelenkt hat und nun in den Ruhestand geht. Dr. med. Katalin Dittrich war zuletzt als Leiterin des Bereiches Pädiatrische Nephrologie und Transplantationsmedizin an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Leipzig tätig. Die Ärztin erklärt: „Ich habe viele Jahre Kinder und Jugendliche vor, während und nach einer Nierentransplantation betreut. Daher weiß ich, welch großes Geschenk ein Spenderorgan ist und wie wichtig die Aufgabe der Organisation von Organspenden ist.“

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Forschungsprojekt zur Entwicklung eines verbesserten Testverfahrens

Arzneimittelallergien leichter nachweisen:

Ein Forschungsprojekt am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) widmet sich dem verbesserten Nachweis von Arzneimittelallergien. Bislang sind die diagnostischen Möglichkeiten auf diesem Feld begrenzt; oftmals sind sie aufwendig oder nicht aussagekräftig. Deshalb forscht das BfArM in einem gemeinsamen Projekt mit der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Uniklinik RWTH Aachen, der Life & Brain GmbH Bonn sowie dem Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) mit Sitz in Dortmund nach einem neuen Testansatz. Ziel ist es, die aktuellen Diagnosemethoden zu verbessern, um dadurch die Patientensicherheit zu erhöhen.

Arzneimittelallergien sind eine besonders relevante Allergieform, deren Häufigkeit durch den demografischen Wandel wahrscheinlich weiter zunehmen wird. Allerdings lassen sich Allergien auf Arzneimittel derzeit nur schwer nachweisen. Bisherige Diagnoseverfahren wie beispielsweise Haut­testungen sind aufwendig und oftmals nur für wenige Wirkstoffe geeignet. Werden die Patientinnen und Patienten dem betreffenden Arzneimittel in einem Test zum Nachweis der Allergie unmittelbar ausgesetzt, kann es in seltenen Fällen auch zu schweren allergischen Reaktionen kommen. Dagegen sind In-Vitro-Methoden (Laboruntersuchungen) ungefährlich, da für sie lediglich Blut abgenommen werden muss. Allerdings sind die bestehenden In-Vitro-Methoden derzeit nur begrenzt einsetzbar.

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Mehr Menschen stehen Impfungen positiv gegenüber

Neue Studiendaten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Immer mehr Menschen in Deutschland haben eine positive Einstellung zum Impfen. Dies zeigen die neuen Daten der bundesweiten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Einstellungen, Wissen und Verhalten von Erwachsenen und Eltern gegenüber Impfungen“.

Die Studiendaten belegen, dass sich 77 Prozent der Erwachsenen „befürwortend“ oder „eher befürwortend“ für eine Impfung aussprechen, 17 Prozent haben teilweise Vorbehalte und sechs Prozent lehnen eine Impfung ab. Damit ist der Anteil der Erwachsenen, die Impfungen befürworten bzw. eher befürworten, gestiegen. Im Jahr 2012 lag er bei 61 Prozent.

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Jahresbilanz 2019 der DRF-Gruppe

Rettungshubschrauber H 145 im Flug
Rettungshubschrauber H 145 im Flug

Schnelle Hilfe für mehr als 40.000 Patienten

Insgesamt 40.738 Mal wurden die Besatzungen der 35 Stationen in Deutschland, Österreich und Liechtenstein sowie des Ambulanzflugbetriebs alarmiert, um schwer kranken oder verletzten Menschen schnellstmöglich hochprofessionell medizinische Hilfe zu leisten. Denn: Wenn ein Leben auf dem Spiel steht, zählt jede Minute.

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Zahl der Organspender in 2019 nahezu unverändert

Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) unterstützt Umsetzung der Strukturreformen in den Kliniken – erste Signale einer positiven Entwicklung spürbar

Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 932 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe für eine Transplantation gespendet. Damit hat sich die Zahl der Organspender annähernd auf dem Niveau von 2018 (955 Organspender) gehalten. Der deutliche Anstieg im vorletzten Jahr hat sich demnach nach vielen Jahren des Rückgangs der Organspende konsolidiert. Allerdings bildet Deutschland mit einer bundesdurchschnittlichen Spenderrate von 11,2 Spendern pro eine Million Einwohner nach wie vor eines der Schlusslichter im internationalen Vergleich.

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