Notfallversorgung von Herzinfarkt-Patienten gesichert

Herzstiftung begrüßt G-BA-Beschluss zur stationären Notfallversorgung: Chest Pain Unit (CPU) für Herznotfallpatienten erhält Status wie Stroke Unit

Jedes Jahr werden ca. 220.000 Herzinfarkt-Patienten in Kliniken in Deutschland aufgenommen, über 49.000 Menschen sterben am Herzinfarkt.

Ein wesentlicher Baustein für die Versorgung von Patienten mit Herzinfarkt (www.herzstiftung.de/Anzeichen-Herzinfarkt.html) oder anderen schwer-wiegenden akuten Herzproblemen wie lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (plötzlicher Herztod) ist die Chest Pain Unit, kurz CPU (Herznotfallambulanz). Nach dem aktuellen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geht die CPU als zusätzliches Modul in die Neuordnung der stationären Notfallversorgung ein und wird „entgeltrechtlich Krankenhäusern der Basisnotfallversorgung gleichgestellt“ (G-BA). Damit erhält die CPU den Status einer Stroke Unit, die für Schlaganfallpatienten bestimmt ist.

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Qualitätsberichte der Transplantationszentren für das Jahr 2016 veröffentlicht

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat die Daten der externen vergleichenden Qualitätssicherung aller Transplantationszentren auf ihrer Homepage www.dso.de veröffentlicht. Die Berichte ergänzen die Tätigkeitsberichte für das Jahr 2016. Patienten können sich anhand der Qualitätsberichte darüber informieren, welche Ergebnisse die jeweiligen Transplantationszentren bei der Organübertragung erreicht haben. Bundesweit dürfen rund 50 Kliniken Spenderorgane übertragen.

Die DSO bietet neben den Berichten für die verschiedenen Transplantationszentren auch bundesweite Berichte für jedes Organ auf ihrer Homepage an. Dies erleichtert es zusätzlich, die Ergebnisse der einzelnen Kliniken zu ver­­gleichen.

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Entscheidungshilfen zur Revaskularisationstherapie

liegen jetzt auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch vor

In Deutschland zählt die koronare Herzkrankheit (KHK) zu den Volkskrankheiten. KHK und Herzinfarkt gehören zu den häufigsten Todesur­sachen. Aber mit einer guten Behandlung können Betroffene eine ähnliche Lebensqualität haben wie Gesunde. Die Behandlung verfolgt zwei Ziele: Beschwerden lindern und gefährlichen Folgen wie Herzinfarkt vorbeugen. Eine gesunde Lebensweise und Medikamente sind feste Bestandteile der Behandlung einer KHK. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen lassen die Beschwerden aber trotz der Medikamente nicht nach. Dann können Stents oder eine Bypass-Operation in Frage kommen. Um zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu entscheiden, wird eine Herzkatheter-Untersuchung empfohlen.

Die drei Entscheidungshilfen „Brauche ich eine Herzkatheter-Untersuchung?“ (https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/herz-und-gefaesse/khk-4aufl-vers1-eh1), „Stents einsetzen oder erst mal abwarten?“ (https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/herz-und-gefaesse/khk-4aufl-vers1-eh2) und „Verengte Herzkranzgefäße: Stent oder Bypass?“ (https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/herz-und-gefaesse/khk-4aufl-vers1-eh3) sollen das Arzt-Patienten-Gespräch unterstützen.

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Jahresbilanz der DRF Luftrettung in Deutschland

Rot-weiße Lebensretter aus der Luft täglich rund 100-mal im Einsatz

Die häufigsten Alarmierungsgründe zu Notfalleinsätzen der DRF-Luftrettung
Die häufigsten Alarmierungsgründe zu Notfalleinsätzen der DRF-Luftrettung

Bundesweit wurden die Besatzungen der DRF Luftrettung im vergangenen Jahr insgesamt 36.283-mal alarmiert, um schwer verletzten oder kranken Menschen schnelle notärztliche Hilfe zu bringen oder sie zur Behandlung in spezialisierte Zentren zu fliegen (2016: 35.846).

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BÄK und KBV legen Informationen für niedergelassene Ärzte vor


EU-Datenschutzgrundverordnung

Die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union gilt vom 25. Mai 2018 an. Zusammen mit dem im Juli 2017 neu gefassten Bundesdatenschutzgesetz erfolgte eine grundlegende Neuordnung des Datenschutzrechts in Deutschland. Diese datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind auch für Ärztinnen und Ärzte relevant. Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben deshalb ihre Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis aktualisiert und ergänzt.

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