Neuer E-Mail-Newsletter: Verständliche und transparente Gesundheitsinformationen aus dem ÄZQ

Ab sofort können Patienten, Ärzte und Interessierte den neuen Newsletter-Service des Ärztlichen Zentrums für Medizin (ÄZQ) nutzen.

Der Newsletter berichtet über neu erschienene Patientenleitlinien und Kurzinformationen für Patienten und weist auf laufende öffentliche Konsultationen hin.

Das Besondere an den Patienteninformationen aus dem ÄZQ ist, dass sie auf Grundlage von aktuellen wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen sowie den Erfahrungen und Wünschen Betroffener entwickelt werden. Sie sind damit inhaltlich zuverlässig und allgemeinverständlich formuliert. Interessierte können sich hier in den Newsletter kostenfrei eintragen:
www.aezq.de/aezq/service/newsletter

| Pi äzq

Patientenleitlinien aus dem ÄZQ ab sofort für Smartphone und Tablet-PC

Logo Ärztliches Zentrum für QualitätPatienten und Interessierte können jetzt verlässliche Informationen über Ursachen, Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen auch kostenfrei auf ihren Smartphones oder Tablets abrufen.

Dafür hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) das Responsive Design für die Patientenleitlinien aus dem Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) auf dem Portal www.patienten-information.de ausgebaut. Damit wurde der Webauftritt auch barrierefreier gestaltet. Bislang ist die Patientenleitlinie zu Diabetes und Netzhautkomplikationen für mobile Geräte verfügbar. Nach und nach werden alle Patientenversionen benutzerfreundlich aufbereitet.

Außerdem gibt es die Kurzinformationen für Patienten als mobile Version: kurz und kompakt vermitteln sie Wissenswertes zu verschiedenen Krankheitsbildern und Gesundheitsthemen.

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Bundesweit 18.169 Einsätze der rot-weißen Luftretter

Halbjahresbilanz der DRF Luftrettung

Ein Auto kommt ins Schleudern und kollidiert mit einem Baum. Der Fahrer wird schwer verletzt. Eine Frau hat plötzlich starke Schmerzen in der Brust und Atemnot: Im Notfall zählt jede Minute! Von Januar bis Juni wurde die DRF Luftrettung in Deutschland 18.169-mal zu Hilfe gerufen. Die rot-weißen Hubschrauber starteten damit durchschnittlich zu rund 100 Einsätzen am Tag.

Die DRF Luftrettung wurde sehr häufig zu Opfern von Verkehrs- und Freizeitunfällen alarmiert. Regelmäßig versorgten die Hubschraubernotärzte und Rettungsassistenten auch Patienten mit akutem Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die bundesweite Spezialisierung von Krankenhäusern machte sich in den Transportzahlen der DRF Luftrettung bemerkbar: Jeder dritte Notfallpatient musste per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

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Information für Arztpraxen

Das Statistische Bundesamt (Destatis) führt im Herbst 2016 eine repräsentative Umfrage zur Kostenstruktur bei Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Praxen von psychologischen Psychotherapeuten durch. Die Erhebung bezieht sich auf das Jahr 2015. Ziel ist es, die in den Praxen erzielten Einnahmen und die dafür erforderlichen Aufwendungen sowie deren Zusammensetzung darzustellen. Um zuverlässige und aktuelle Ergebnisse zu gewinnen, sieht das Gesetz über Kostenstrukturstatistik für diese Erhebung Auskunftspflicht vor.

Wie läuft die Befragung ab?
Die auskunftspflichtigen Praxen werden mittels einer Zufallsstichprobe ausgewählt. Praxen, die an der Kostenstrukturerhebung aus dem Jahr 2011 teilgenommen haben, werden in der Regel nicht mehr einbezogen. Um die Belastung möglichst gering zu halten, werden bundesweit auch höchstens fünf Prozent der Praxen befragt; das Ergebnis wird auf die Gesamtheit aller Praxen hochgerechnet. Die Zugangsdaten zum Online-Fragebogen werden im September 2016 versandt. Die Online-Fragebogen sind dann innerhalb einer Frist von vier Wochen auszufüllen.

Welche Erkenntnisse lassen sich aus der Kostenstrukturerhebung ziehen?
Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für den Sommer 2017 geplant. Sie dienen unter anderem der Erstellung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen sowie der berufspolitischen Arbeit von Verbänden und Kammern. Die Praxen selbst haben die Möglichkeit, betriebswirtschaftliche Vergleiche durchzuführen und damit Ansatzpunkte zur Verbesserung von Arbeitsabläufen zu erkennen.

Haben Sie noch Fragen?
Ausführliche Informationen und Ergebnisse über die letzte Kostenstrukturerhebung im Jahr 2011 sind als Download unter https://www.destatis.de/[...] erhältlich.
Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes (Servicenummer: 0228/99-643-8998, E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerne zur Verfügung.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Herz unter Stress: Bluthochdruck – Diabetes – Cholesterin

over: © Deutsche HerzstiftungThema der Herzwochen 2016

Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung startet ab November: Vier Wochen lang über 1.000 Herz-Seminare, Vorträge, Telefon- und Onlineaktionen zu den wichtigsten Risikokrankheiten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Unser Herz hat die Aufgabe, mit 100.000 Schlägen pro Tag 7.000 Liter Blut durch unser Gefäßsystem zu pumpen, um Organe und Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Gefährlich wird es, wenn Herz und Gefäße hohem Stress durch Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen (erhöhte Blutfettspiegel/LDL-Cholesterin) ausgesetzt sind. Diese zählen zu den wichtigsten Risikokrankheiten für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Nierenversagen.

Das Tückische dieser Risikokrankheiten: Häufig unterschätzt, bleiben sie oftmals unentdeckt und unbehandelt. Selbst wenn viele Patienten bereits in Behandlung sind, sind sie häufig nicht ausreichend therapiert, weil ihre Medikation nicht gut eingestellt ist. Oder sie nehmen wegen der Nebenwirkungen ihre Medikamente nicht konsequent ein und ändern ihren Lebensstil nicht. „Schleichend erhöht sich so bei vielen Millionen Männern und Frauen das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere schwerwiegende Herz-Kreislauf-Leiden. Das ist umso tragischer, weil diese Risikokrankheiten – wenn sie nicht erblich bedingt sind – durch therapeutische Maßnahmen wie Medikamente und konsequente Lebensstiländerung sehr gut beeinflussbar sind“, betont Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Deshalb hat die Herzstiftung Bluthochdruck, Diabetes und Cholesterin zum Thema der Herzwochen 2016 gewählt, die unter dem Motto „Herz unter Stress“ stehen und bundesweit vom 1. bis 30. November 2016 stattfinden. Auch Stress im Sinne von psychosozialen Belastungen (Arbeitsplatz, Krisen in Beruf/Familie, Lärm) wird wegen seiner wachsenden Bedeutung als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten in den Herzwochen thematisiert.

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