Leitungswechsel am Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin

Logo Ärztliches Zentrum für QualitätNach 19 Jahren verabschiedet sich Prof. Dr. Dr. Günter Ollenschläger zum 31.3.2014 aus seiner Funktion als Leiter des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) in den Ruhestand.

Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung hatten das Institut 1995 als gemeinsames Kompetenzzentrum für Qualität und Wissenstransfer im Gesundheitswesen gegründet.

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Ärzte in sozialen Medien (Teil 3) - Worauf Ärzte und Medizinstudenten bei der Nutzung sozialer Medien achten sollten

V.    Datenschutz und Datensicherheit

…welche Informationen werden wem preisgegeben?...

Fallbeispiel 7:

In einem sozialen Netzwerk können Patienten auf der Seite einer Dermatologenpraxis Nachrichten wie bspw. Bewertungen der Praxis hinterlassen. Nach ein paar Wochen werden Patienten, die dort eine Nachricht hinterlassen haben, von einem Hersteller einer Akne-Salbe mit Freundschaftsanfragen kontaktiert. Einzelne dieser Patienten werfen nun dem Arzt vor, dass die Verantwortung für die unerwünschte Kontaktaufnahme des Pharma-Unternehmens bei der Arztpraxis läge.

Wenn sensible Inhalte wie beispielsweise Fotos und sonstige persönliche Beiträge in soziale Medien eingestellt werden, verliert der Einstellende weitgehend die Kontrolle über die Verbreitung und Verwendung dieser Daten.
Bei der Nutzung sozialer Medien im beruflichen Umfeld, wie im Fallbeispiel 7 exemplarisch dargestellt, sollten folgende Fragen abgewogen werden:

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Bulletin zur Arzneimittelsicherheit: Ausgabe 1/2014 erschienen

Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft informiert

Das „Bulletin zur Arzneimittelsicherheit – Informationen aus BfArM und PEI“ erscheint viermal im Jahr und informiert aus beiden Bundesoberbehörden über aktuelle Aspekte der Risikobewertung von Arzneimitteln.

Themen der Ausgabe vom März 2014 sind u. a.:

  • Risiken der Chinintherapie bei nächtlichen Wadenkrämpfen
  • Strontiumranelathaltige Arzneimittel: CHMP empfiehlt weitere Indikationseinschränkung
  • Cetuximab (Erbitux®) und das potenzielle Risiko anaphylaktischer Reaktionen durch präexistierende IgE
  • Daten zur Pharmakovigilanz von Impfstoffen aus dem Jahr 2012
  • Kausalitätsbewertung von Impfnebenwirkungen – neue Kriterien der WHO
  • Die Struktur der Abteilung Forschung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte

Das aktuelle Bulletin und alle bisherigen Ausgaben finden Sie unter folgendem Link:
http://www.pei.de/bulletin-sicherheit

Text: AkdÄ

Hinweise zur Behandlung von Patienten ohne Krankenversicherung

Offiziell leben in Deutschland 200.000 Menschen ohne Krankenversicherung. Tatsächlich geht man von bis zu 600.000 Menschen aus. Zumeist handelt es sich um Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus. Im Rahmen einer Behandlung bestehen bei Ärzten oft Unsicherheiten. Wie muss oder darf ich diese Patienten behandeln? Die häufigsten Fragen hierzu haben wir für Sie zusammengestellt und beantwortet.

Darf ich Menschen, die sich illegal in Deutschland aufhalten, behandeln?
Ärzte haben die Pflicht, medizinische Hilfe zu leisten. Da diese Verpflichtung nicht vor illegal in Deutschland lebenden Personen haltmacht, machen Sie sich nicht strafbar, wenn Sie Patienten behandeln, von denen Sie wissen oder vermuten, dass diese sich illegal in Deutschland aufhalten.

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Frühkindliche Karies

Logo Zahnärztekammer Sachsen-AnhaltIn den zurückliegenden Wochen ist in den Medien viel von frühkindlicher Karies die Rede gewesen. Die Frage stellt sich: Warum gerade jetzt – ist das etwas Neues?

Relativ neu ist der Begriff, der sich offenbar durchgesetzt hat, alternativ auch als Early Childhood Caries (ECC) verwendet wird und der das vielen gebräuchliche Wort „Nuckelflaschenkaries“ abzulösen scheint. Die frühkindliche Karies mit ihren extremen Erscheinungsbildern von kariös völlig zerstörten Milchzähnen schon im dritten und vierten Lebensjahr, von denen nur noch braune Reste übrig sind, wird seit Jahren bei einem Anteil von – regional unterschiedlich – 8 bis 15 Prozent der Kinder beobachtet, und dieser Anteil ist besorgniserregend stabil. Vielfach sind Kinder aus sozial benachteiligten Familien betroffen, aber durchaus nicht nur: Quer durch alle Schichten gibt es Eltern, die es besonders gut machen wollen, aber einfach nicht ausreichend informiert sind und somit das Gegenteil ihres Wollens erreichen.

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