Etablierung eines Antibiotic Stewardship Expertenkurses

Die weltweit ansteigende Resistenz gegen Antibiotika ist ein bekanntes Problem mit zunehmender Relevanz auch im klinischen Alltag. Aus diesem Grund hat die AMEOS Gruppe in diesem Jahr erstmals einen Antibiotic Stewardship Expertenkurs (ABS) ins Leben gerufen, der fortan jährlich wiederholt werden soll. Ein wesentliches Ziel ist die Reduktion der oftmals unnötigen Anwendung von Antibiotika. Deshalb ist es wichtig, dass gezielt Ärzte ausgebildet werden, die zusätzlich zur Expertise in ihrer eigentlichen Fachrichtung auch den richtigen Umgang mit Antibiotika beherrschen. Dies fordert mittlerweile auch der Gesetzgeber. Die Kommission ART (Antiinfektiva, Resistenz und Therapie) beim Robert-Koch-Institut wird im Jahresverlauf in Analogie zu den KRINKO-Verordnungen hierzu entsprechende und verbindliche Vorgaben machen. Obwohl das Thema also mittlerweile in aller Munde und der Bedarf an ABS-Experten evident ist, gestaltet sich die Umsetzung weiterhin schwierig, da entsprechend zertifizierte Kurse oft über Jahre im Voraus ausgebucht sind.

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apoBank-Seminare: Medical English besonders nachgefragt

Das zu Beginn des Jahres aufgelegte Seminarthema ‚Medical English‘ ist auf reges Interesse gestoßen und gehört nun zum festen Bestandteil des Fortbildungsangebots der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank). Der Crashkurs vermittelt Basiswissen für die Kommunikation mit Patienten auf Englisch. Er wurde speziell für Heilberufler entwickelt, ebenso wie weitere zahlreiche Themen rund um das berufliche Umfeld der Apotheker, Ärzte, Zahnärzte oder Tierärzte. Das weitgehend kostenlose Seminarprogramm der apoBank ist das umfangreichste dieser Art.

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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: 50 Jahre Prävention und gesundheitliche Aufklärung

Gesundheitskompetenz für die Bevölkerung: wissenschaftsbasiert und qualitätsgesichert

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wird 50 Jahre alt: Gegründet am 20. Juli 1967, trägt die Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit mit ihrem Sitz in Köln seit einem halben Jahrhundert mit bundesweiten Präventionsmaßnahmen zur gesundheitlichen Aufklärung der Bevölkerung bei. Aufgabe der BZgA ist es, der Bevölkerung qualitätsgesicherte, fachlich fundierte und zielgruppengerecht aufbereitete Gesundheitsinformationen zur Verfügung zu stellen. Sie unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln, um in gesunden Verhältnissen aufwachsen, leben, arbeiten und gesund älter werden zu können.

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Herzwochen: Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz heute

Neuer Experten-Ratgeber
Neuer Experten-Ratgeber (Bildnachweis: Celestino Piatti/Jan Neuffer)

Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung startet ab November: Vier Wochen lang über 1.000 Herz-Seminare, Vorträge, Telefon- und Online-Aktionen zur Volkskrankheit sowie ein neuer Ratgeber und Infomaterial

Unter dem Motto „Das schwache Herz“ stehen die bundesweiten Herzwochen 2017 zur Herzschwäche (Herzinsuffizienz) vom 1. bis zum 30. November 2017. In Deutschland schätzen Experten die Zahl der Patienten mit einer Herzschwäche auf zwei bis drei Millionen. Bei der chronischen Herzschwäche nimmt die Pumpkraft des Herzens soweit ab, dass nicht mehr genügend Blut und damit Sauerstoff und Nährstoffe zu Organen wie Gehirn, Nieren oder Muskeln gepumpt wird. Im fortgeschrittenen Stadium kann Herzschwäche zu massiven Beschwerden bei den Betroffenen führen. Sie beeinträchtigt stark ihren Alltag und bedroht ihr Leben. Allein 2015 wurden rund 445.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert; über 44.500 starben 2014 daran. Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen, vor allem der koronaren Herzkrankheit (KHK)/Herzinfarkt und des Bluthochdrucks. Aber auch Rhythmusstörungen, Herzmuskelentzündung und Herzklappenkrankheiten sind mögliche Ursachen.

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Verlässlich informiert – neue Kurzinformation zum Stottern

PatienteninformationenJeder hat ab und zu Sprachprobleme: Man findet nicht die richtigen Worte, verhaspelt oder wiederholt sich. Stottern unterscheidet sich von diesen normalen „Schwierigkeiten“. In der neuen Kurzinformation erfahren Betroffene und deren Angehörige, was Stottern ist, an wen sie sich wenden können und wie es wirksam behandelt werden kann.

Stotternde Menschen haben Mühe, flüssig zu sprechen. Das kann seelisch belasten und den Alltag beeinflussen. Auch Eltern sind oft verunsichert, wenn ihr Kind stottert. Sie erfahren in dem Informationsblatt, dass Stottern keine seelische Störung ist und genetische Ursachen eine wichtige Rolle spielen.

Stottern tritt bei Kindern oft plötzlich auf und verschwindet in den meisten Fällen von selbst wieder. Hingegen bleibt bei Erwachsenen die Redeflussstörung fast immer bestehen. Die Kurzinformation beschreibt, welche Verfahren tatsächlich helfen und was man besser lassen sollte. Zudem gibt sie Betroffenen und ihren Gesprächspartnern praktische Hinweise, wie sie mit dem Stottern besser umgehen können.

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