Bundesweit 34.832 Einsätze für die rot-weißen Luftretter

Logo der DRF LuftrettungEin Auto kommt auf der Landstraße ins Schleudern, die Insassen werden schwer verletzt. Ein Kind verunglückt beim Spielen so schwer, dass es das Bewusstsein verliert. Ein Mann muss zur lebensrettenden Herzoperation in eine Spezialklinik transportiert werden. Bei medizinischen Notfällen wie diesen kommt der Luftrettung eine wichtige Rolle zu: Allein im vergangenen Jahr wurden die rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung zu bundesweit 34.832 Einsätzen alarmiert.

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Mehr Menschen haben einen Organspendeausweis

Trotz Vertrauensverlust stehen Bürgerinnen und Bürger positiv zur Organ- und Gewebespende: Erste Ergebnisse der aktuellen BZgA-Repräsentativbefragung

Die in der Woche veröffentlichten Daten zur Organspende zeigen für das Jahr 2013 einen starken Rückgang bei den Spenderzahlen. Die Vermutung, dass die bekanntgewordenen Manipulationen in einigen Transplantationszentren Bürgerinnen und Bürger beschäftigen, bestätigen erste Ergebnisse der aktuellen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Thema „Einstellung, Wissen und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende“ in Deutschland, die von August bis September 2013 unter 4.003 Bürgerinnen und Bürgern im Alter von 14 bis 75 Jahren durchgeführt wurde. Danach gaben 48 Prozent der Befragten an, dass sie Vertrauen in das Organspendesystem verloren haben.

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PREFERE: Chance für urologische Forschung und Patienten – Urologen appellieren zur Teilnahme an größter Prostatakrebs-Studie

PREFERE - Die Deutsche Prostatakrebs-StudieIm Januar 2013 fiel der Startschuss für die deutsche Prostatakrebs-Studie PREFERE, eine der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie. Sie soll erstmals alle vier empfohlenen Therapien zur Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms miteinander vergleichen. Die Studie wird von einem großen Bündnis aus Deutscher Krebshilfe sowie den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen industrieunabhängig finanziert, unterstützt von  der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), dem Berufsverband Deutscher Urologen e.V. (BDU), der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe. Jetzt ziehen die Urologen eine erste Bilanz.

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Antikoagulation bei Vorhofflimmern: Zauberwort NOAK

Im Folgenden finden Sie den Beitrag „In der Regel NOAK?“ von  Dr. med. Ilja Karl et al.

Der Artikel beschäftigt sich kommentierend mit dem Beitrag „Antikoagulation bei Vorhofflimmern: Zauberwort NOAK“, der Autoren Prof. Dr. med. Karl Werdan, Prof. Dr. med. Braun-Dullaeus sowie Prof. Dr. med. Presek. Dieser Beitrag ist als Editorial im Deutschen Ärzteblatt, Jg. 110, Heft 31/32, 05. August 2013, auf den Seiten 523 – 524 erschienen. Zur besseren Verständlichkeit haben wir das Editorial dem Artikel von Herrn Dr. Karl et. al. vorangestellt.
Den Autoren des Editorials wurde wiederum im letzten Artikel die Möglichkeit gegeben, auf die Ausführungen von Dr. Karl et. al. mit einem eigenen Beitrag zu reagieren.

(Nachfolgendes Editorial ist im Original erschienen in: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 110, Heft 31/32, 5. August 2013, S. 523 – 524 als Beitrag zur Übersichtsarbeit von Schlitt et al. „Perioperativer Umgang mit Antikoagulanzien und Thrombozytenaggregationshemmern“ im gleichen Heft auf den Seiten 525 – 532)

Autoren:
Prof. Dr. med. Karl Werdan1,
Prof. Dr. med. Rüdiger Braun-Dullaeus2,
Prof. Dr. med. Peter Presek3  


1Medizinische Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Department für Innere Medizin und Herzzentrum des Universitätsklinikums Halle (Saale) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
2Zentrum für Innere Medizin, Otto-von -Guericke Universität Magdeburg
3Sektion Klinische Pharmakologie Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Arzneimittelinteraktionen durch Grapefruitsaft

Logo Arzneiverordnung in der PraxisUnerwünschte Arzneimittelwirkungen

Artikel im Original erschienen in: Arzneimittelkomission der deutschen Ärzteschaft (Hrsg:): Arzneiverordnung in der Praxis, Bd. 41, Ausg. 1, Januar 2014, S. 16-19

Seit den 1980er Jahren ist bekannt, dass der Genuss von Grapefruitsaft zu Interaktionen mit Arzneimitteln führen kann. Mehrfach sind schwerwiegende Folgen wie bspw. Rhabdomyolysen, akutes Nierenversagen, Torsades de pointes oder Blutbildungsstörungen beschrieben, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang (1). Eine aktuelle kanadische Zusammenstellung nennt mehr als 85 Arzneimittel, unter denen klinisch relevante Interaktionen auftreten können; die Zahl der Mittel mit potenziell schwerwiegenden Interaktionen mit Grapefruitsaft ist in den letzten fünf Jahren von 17 auf 43 gestiegen (2). Demgegenüber ist die Zahl der Kasuistiken, die auch einen Kausalzusammenhang ausreichend sichern können, vergleichweise klein (3). Wir hatten zuletzt den Bericht über eine Rhabdomyolyse unter Atorvastatin nach übermäßigem Genuss von Grapefruitsaft dargestellt (4).

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