Positive Bilanz: Ein Jahr 116 117

Logo der Kassenärztlichen BundesvereinigungAm 16. April feierte die 116 117, die bundesweit einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, Jubiläum: Das erste Jahr war ein Erfolg.

Unter der Telefonnummer 116 117 erreichen Patienten in Deutschland den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Er übernimmt die medizinische Versorgung der Bevölkerung, wenn die Arztpraxen geschlossen haben. Seit einem Jahr bieten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) dafür eine einheitliche Rufnummer als Service an.

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Erkrankungsfälle mit Influenza A (H7N9) – Hinweise für Ärzte in Sachsen-Anhalt

Stand: 22.04.2013

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
bitte erheben Sie bei Patienten mit schweren respiratorischen Erkrankungen eine Reiseanamnese (aktuell ist für Influenza A (H7N9) ein Aufenthalt in China in den letzten 10 Tagen relevant).

•    Bei Verdacht auf aviäre Influenza beachten Sie bitte die Meldepflicht an das zuständige Gesundheitsamt.

Alle für Sie notwendigen Informationen einschließlich des Meldeformulars finden Sie unter dem nachfolgendem LINK:

•    http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/AviaereInfluenza/AviaereInfluenza_node.html

gez. Dr. Anke Kaline, Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt;
Dr. Hanna Oppermann, Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt

Harmonisierung mit den vertragsärztlichen und berufsrechtlichen Regelungen zur Fortbildungspflicht

Logo Gemeinsamer BundesausschussBeschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Neufassung der Regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus

 

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 18. Oktober 2012 beschlossen, die Regelungen zur Fortbildung der Fachärztinnen und Fachärzte, der Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -psychotherapeuten im Krankenhaus (Regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus/FKH-R) in der Fassung vom 19. März 2009 (BAnz. S. 1540) wie folgt neu zu fassen:

I.    Die Regelungen werden entsprechend dem Anhang zu diesem Beschluss neu gefasst.

II.    Die Neufassung der Regelungen tritt am 1. Januar 2013 in Kraft.

Die Tragenden Gründe zu diesem Beschluss werden auf den Internetseiten des Gemeinsamen Bundesausschusses unter www.g-ba.de veröffentlicht.

Berlin, den 18. Oktober 2012

Gemeinsamer Bundesausschuss
gemäß § 91 SGB V
Der Vorsitzende
Hecken

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Ärzte gesucht für bundesweite Untersuchung

Annika Rohde1, Stephan Matthews1, Julia Meierhofer1, Harald Süs1, Hendrik Gervais1,
Holger Buggenhagen1,  Roman Haessler1, Christa-Maria Krieg2, Boris Mansion1, Philipp Merk1
1 Universitätsmedizin Mainz, Klinik für Anästhesiologie, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz
2 Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Abteilung  III,  Provinzialstr. 93, 53127 Bonn

Evaluierung des Medikamentenmanagements des Konzeptes Medizinische Task Forces im Rahmen simulierter katastrophenmedizinischer Schadenslagen

Welche Medikamente benötigen wir in einer katastrophenmedizinischen Schadenslage (KMS) in Deutschland?

Hintergrund:

Seit den Anschlägen auf das World Trade Center 2001, den Überschwemmungen in Deutschland und den Bombenattentaten von Madrid und London hat sich das Bewusstsein in Bevölkerung und Politik hinsichtlich des möglichen Auftretens von Katastrophen oder Ereignissen im Zivilschutzfall in Deutschland geändert. Gleichzeitig wurde mit einer Umstrukturierung des Bevölkerungsschutzes begonnen. In diesem Rahmen plant das Bundesministerium des Inneren gemeinsam mit den Ländern die Einführung sogenannter Medizinischer Task Forces (MTF). Dafür vorgesehene Fahrzeuge und Material befinden sich gegenwärtig im Beschaffungsprozess, Helfer und Führungskräfte werden ausgebildet.

Ziel eines gemeinsamen Forschungsvorhabens der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist es, Wirkstoffgruppen, deren geeignete Applikationsform sowie Vorhaltungsmengen im Rahmen des MTF-Konzeptes zu ermitteln, um eine ausreichende gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung in einer katastrophenmedizinischen Schadenslage sicherzustellen.

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Der medizinische Sachverständige im Haftungsfall

Ob der medizinische Behandlungsstandard gewahrt wurde oder ob sich ein eingriffstypisches (aufklärungsbedürftiges) Risiko verwirklicht hat: Immer ist es der medizinische Sachverständige, der dies entscheidet. Unter Umständen kann aber auch ein Sachverständiger wegen einer Falschbegutachtung selbst in Haftung geraten.

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