Tätigkeitsbericht 2018/2019 der Überwachungskommission und der Prüfungskommission zur Prüfung der Herz-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Pankreastransplantationsprogramme vorgelegt

Die für die Prüfung der Transplantationszentren in Deutschland zuständigen Kontrollgremien von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband ziehen in ihrem Tätigkeitsbericht 2018/2019 eine positive Bilanz ihrer Arbeit. Prüfgegenstand waren im Berichtszeitraum die Programme der Herz-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Pankreastransplantationen der Jahre 2016 bis 2018. Insgesamt nahmen die Kommissionen im vergangenen Jahr 16 Prüfungen vor Ort sowie 14 Prüfungen im schriftlichen Verfahren vor.

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11. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)

am 26. und 27. September 2019 in Berlin

Am 26. September 2019 wurde die 11. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA durch den Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, eröffnet. Im Vordergrund dieser zweitägigen Veranstaltung standen die Aufgaben des G-BA im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung unter besonderer Fokussierung auf die Themen: Patientensicherheit, Erfahrungen mit der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben in die Praxis und Nutzung der QS-Ergebnisse. Verschiedene methodische Ansätze für Qualitätssicherungsmaßnahmen, technische Herausforderungen und Schnittstellen zu bundesweiten Registern waren weitere wichtige Themen auf der Konferenz.

In verschiedenen Parallelveranstaltungen erfolgte u. a. die Vorstellung der Richtlinien des G-BA. Ein Blick auf die wichtigsten Beschlüsse des G-BA zur Qualitätssicherung im Unterausschuss zeigt, dass deren Anzahl von 2015 bis 2019 auf das Doppelte angestiegen ist und jährlich eine umfangreiche Überarbeitung und Weiterentwicklung des Qualitätsberichts der Krankenhäuser (Qb-R) stattfindet, der die Öffentlichkeit über Strukturen und Leistungen der Krankenhäuser informiert.

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Aktualisierung der RKI-Empfehlungen

zur Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen gemäß § 34 Infektionsschutzgesetz

In Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten kommen Säuglinge, Kinder und Jugendliche täglich miteinander und mit dem betreuenden Personal in engen Kontakt. Enge Kontakte begünstigen die Übertragung von Krankheitser-regern. Außerdem verursachen bestimmte Krankheiten bei Kindern teilweise besonders schwere Krankheitsverläufe. Das Robert-Koch-Institut (RKI) erstellt auf der Grundlage des § 4 IfSG Empfehlungen u. a. für die Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen. Wie im Epidemiologischen Bulletin 47/2019 ausgeführt wird, erfolgte die Auswahl der Krankheiten und Erreger für die RKI-Empfehlungen zur Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen auf Basis des § 34 Abs. 1-3 IfSG.

Aktualisierung der RKI-Empfehlungen zur Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen gemäß § 34 Infektionsschutzgesetz, Epid Bull 47/2019:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Wiederzulassung/Mbl_Wiederzulassung_schule.html

Empfehlungen für die Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen gemäß §34 Infektionsschutzgesetz:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Wiederzulassung/Wiederzulassung_Tabelle.pdf?__blob=publicationFile

Quelle: Robert-Koch-Institut

Update – Ausstellen von „Gesundschreibungen“

Seit 01.08.2019 können Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen gemäß § 19 Abs. 3 Nr. 3 des Gesetz zur Förderung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege des Landes Sachsen-Anhalt (Kinderförderungsgesetz – KiFöG) mit Zustimmung des Elternkuratoriums die Festlegung treffen, ob die gesundheitliche Eignung eines Kindes nach einer Erkrankung durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen ist.

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ÄZQ veröffentlicht neue Versionen der Methodenpapiere zur Erstellung von Gesundheitsinformationen

Gute Gesundheitsinformationen sollen unabhängig und ausgewogen informieren. Dafür braucht es anerkannte Standards und transparente Methoden.

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat jetzt seine Methodendokumente zur Entwicklung von sogenannten Patientenleitlinien und Kurzinformationen für Patienten aktualisiert. Diese allgemeinen Methoden-Reports fassen detailliert zusammen, wie diese besonderen Gesundheitsinformationen erstellt werden. Sie legen auch die Umsetzung von Anforderungen an evidenzbasierte Gesundheitsinformationen und die Patientenbeteiligung dar.

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