Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL)

Logo Ärztliches Zentrum für QualitätChronische KHK, 4. Auflage veröffentlicht

Ab sofort steht die 4. Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische KHK zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Die chronische koronare Herzkrankheit (KHK) gehört zu den wichtigsten Volkskrankheiten. Ziel der NVL Chronische KHK ist es, zu beschreiben, wie eine bestmögliche, sektorenübergreifende Versorgung von Patienten mit chronischer KHK erfolgen sollte. Hierzu gehören verlässliche Definitionen des Notwendigen und Angemessenen in Prävention, Diagnostik und Therapie. Auf diesem Weg sollen die Qualität der Versorgung verbessert und die Stellung des Patienten gestärkt werden.
An der Erstellung der 4. Auflage der NVL Chronische KHK waren Vertreter von zehn Fachgesellschaften und Organisationen beteiligt. Zwischen Juli 2014 und Februar 2016 wurden die Kapitel Definition und Therapieziele, Epidemiologie, Schweregrade und Klassifikationen, sowie Diagnostik bei (Verdacht auf) chronische KHK komplett überarbeitet.

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Positionspapier des Bündnis JUNGE ÄRZTE

Logo Bündnis Junge ÄrzteVereinbarkeit von Familie und Karriere – wo bleibt der Wandel in den Köpfen?

Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere ist in vielen Branchen und Ländern zunehmend eine Selbstverständlichkeit. Der Arztberuf in Deutschland hat hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Karriere Optimierungsbedarf.

Das Bündnis JUNGE ÄRZTE fordert für beide Geschlechter bessere berufliche Rahmenbedingungen. Nur so ist der ärztliche Nachwuchsmangel abzuwenden und die Attraktivität des Arztberufes sowie die Leistungsfähigkeit des Einzelnen zu erhalten. Das Bündnis JUNGE ÄRZTE sieht dringenden Handlungsbedarf, die Vereinbarkeit von Familie und Karriere für Ärztinnen und Ärzte zu verbessern. Zahlreiche Umfragen haben gezeigt, dass der Wunsch nach familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ein zentrales Anliegen junger Mediziner ist. Nicht planbare und unflexible Arbeitszeiten mit vielen Überstunden, die unzureichend erfasst und ausgeglichen werden, sind vielerorts immer noch Alltag. Zusätzlich erschweren fehlende Kinderbetreuungsangebote oder hierarchische Strukturen mit veralteten Rollenbildern die Vereinbarkeit von Familie und Karriere im Arztberuf.

Die zunehmende Feminisierung des Arztberufes und der wachsende Wunsch von Vätern nach Elternzeit erfordern strukturelle Lösungen, um den ärztlichen Nachwuchsmangel abzuwenden. Junge Ärztinnen und Ärzte wünschen sich Zeit und Raum für ein erfülltes Familienleben.

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DGPPN Kongress 2015

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, 25. bis 28. November 2015 in Berlin

Der letztjährige DGPPN-Kongress (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) fand vom 25. bis 28. November 2015 in Berlin erneut im City-Cube statt. Das nicht weit entfernte und jahrelang genutzte Internationale Kongresscentrum ICC steht weiterhin leer. Über 9.000 TeilnehmerInnen tauschten sich über die neuesten medizinischen, psychotherapeutischen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auf dem Gesamtgebiet der psychischen Gesundheit aus. Besonderer Wert wurde erneut auf den Dialog bzw. Trialog zwischen Ärzten, Wissenschaftlern, Therapeuten, aber auch Vertretern aus Politik und Selbstverwaltung sowie Angehörigen, Verbänden und Betroffenen gelegt. Die Tagungs- und DGPPN-Präsidentin Frau Iris Hauth, Ärztliche Direktorin des Zentrums für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee, wies in ihrem Eröffnungsvortrag auf die zentralen Herausforderungen hin: Wie kann eine bedürfnisorientierte, qualitätsvolle Versorgung für alle Menschen mit psychischen Erkrankungen garantiert werden? Wie lässt sich eine lebensnahe und vernetzte Forschung realisieren? Wie versteht sich die Psychiatrie und wie verstehen sie andere? Wie kann die Psychiatrie ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden?

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Wenn jede Minute zählt - DRF Luftrettung fliegt 2015 erneut mehr Einsätze

Logo DRF LuftrettungEin schwer verletzter Motorradfahrer, ein Kleinkind mit Verbrennungen, eine Patientin mit Herzinfarkt: Im Notfall zählt jede Minute! Immer häufiger kommt die schnellste medizinische Hilfe aus der Luft. 2015 starteten die rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung zu bundesweit 36.476 Einsätzen, 2014 waren es noch 35.368 Einsätze.

Ob Verkehrsunfall oder Treppensturz: Bei 28 Prozent der versorgten Patienten handelte es sich um Unfallopfer, die von der DRF Luftrettung notärztlich versorgt wurden. Weitere Alarmierungsgründe waren lebensbedrohliche Herzerkrankungen und Schlaganfälle (zusammen: 23 Prozent). Jeder dritte Notfallpatient wurde mit dem Hubschrauber als schnellstem Transportmittel in eine Klinik geflogen: Eine Folge der bundesweiten Spezialisierung von Krankenhäusern.

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Organspenden im Jahr 2015 stabil geblieben

Logo Deutsche Stiftung OrgantransplantationPositive Tendenz: Krankenhäuser setzen sich stärker für Organspende ein

Im Jahr 2015 ist die Zahl der Organspender bundesweit um 1,5 Prozent von 864 im Vorjahr auf 877 leicht angestiegen. Insgesamt kamen in Deutschland 10,8 Spender auf eine Million Einwohner (2014: 10,7). Damit zeigt sich die Zahl der Organspender in diesem Jahr erstmals wieder stabil, nachdem sie in den Vorjahren zum Teil stark rückläufig war.

Die Anzahl der in Deutschland gespendeten Organe lag im Jahr 2015 mit 2.900 Organen etwas niedriger als im Vorjahr (2014: 2.989). Eine mögliche Erklärung für den Rückgang der Zahl der gespendeten Organe bei gleichzeitigem Anstieg der Zahl der Organspender sieht die DSO in dem zunehmenden Durchschnittsalter der Spender. Da es für die Organspende keine Altersbegrenzung gibt, mit zunehmendem Alter jedoch die Wahrscheinlichkeit von Begleiterkrankungen zunimmt, sind insbesondere bei älteren Spendern häufig weniger Organe für eine Transplantation geeignet.

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