Vier Kurzinformationen auf den neuesten Stand gebracht

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin:

Auf zwei Seiten informieren die Patientenmaterialien verständlich über die Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs in verschiedenen Stadien, die Einnahme von Opioiden bei chronischen Schmerzen und die Rechte von Patientinnen und Patienten bei der Teilnahme an klinischen Studien. Alle Texte beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen und werden nach einer strengen Methodik erstellt. Ärzte, Pflegekräfte und andere medizinische Fachleute können die neuen Kurzinformationen kostenlos herunterladen, ausdrucken, an Interessierte weitergeben oder im Wartebereich auslegen.

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Europäische Impfwoche 2018

Bundesgesundheitsminister Spahn fordert bessere Zusammenarbeit bei der Masernimpfung

Trotz schärferer Gesetze werden weiter zu wenige Kinder gegen Masern geimpft. Das geht aus den neuen Impfquoten für Schulanfänger hervor, die das Robert Koch-Institut (RKI) anlässlich der Europäischen Impfwoche vorgelegt hat. Danach haben zwar im Jahr 2016 erstmals alle Bundesländer bei der ersten Masernimpfung die Impfquote von 95 Prozent erreicht. Bei der entscheidenden zweiten Masernimpfung ist die bundesweite Impfquote aber nur geringfügig auf 92,9 Prozent gestiegen.

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Notfallversorgung von Herzinfarkt-Patienten gesichert

Herzstiftung begrüßt G-BA-Beschluss zur stationären Notfallversorgung: Chest Pain Unit (CPU) für Herznotfallpatienten erhält Status wie Stroke Unit

Jedes Jahr werden ca. 220.000 Herzinfarkt-Patienten in Kliniken in Deutschland aufgenommen, über 49.000 Menschen sterben am Herzinfarkt.

Ein wesentlicher Baustein für die Versorgung von Patienten mit Herzinfarkt (www.herzstiftung.de/Anzeichen-Herzinfarkt.html) oder anderen schwer-wiegenden akuten Herzproblemen wie lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (plötzlicher Herztod) ist die Chest Pain Unit, kurz CPU (Herznotfallambulanz). Nach dem aktuellen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geht die CPU als zusätzliches Modul in die Neuordnung der stationären Notfallversorgung ein und wird „entgeltrechtlich Krankenhäusern der Basisnotfallversorgung gleichgestellt“ (G-BA). Damit erhält die CPU den Status einer Stroke Unit, die für Schlaganfallpatienten bestimmt ist.

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Qualitätsberichte der Transplantationszentren für das Jahr 2016 veröffentlicht

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat die Daten der externen vergleichenden Qualitätssicherung aller Transplantationszentren auf ihrer Homepage www.dso.de veröffentlicht. Die Berichte ergänzen die Tätigkeitsberichte für das Jahr 2016. Patienten können sich anhand der Qualitätsberichte darüber informieren, welche Ergebnisse die jeweiligen Transplantationszentren bei der Organübertragung erreicht haben. Bundesweit dürfen rund 50 Kliniken Spenderorgane übertragen.

Die DSO bietet neben den Berichten für die verschiedenen Transplantationszentren auch bundesweite Berichte für jedes Organ auf ihrer Homepage an. Dies erleichtert es zusätzlich, die Ergebnisse der einzelnen Kliniken zu ver­­gleichen.

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Entscheidungshilfen zur Revaskularisationstherapie

liegen jetzt auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch vor

In Deutschland zählt die koronare Herzkrankheit (KHK) zu den Volkskrankheiten. KHK und Herzinfarkt gehören zu den häufigsten Todesur­sachen. Aber mit einer guten Behandlung können Betroffene eine ähnliche Lebensqualität haben wie Gesunde. Die Behandlung verfolgt zwei Ziele: Beschwerden lindern und gefährlichen Folgen wie Herzinfarkt vorbeugen. Eine gesunde Lebensweise und Medikamente sind feste Bestandteile der Behandlung einer KHK. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen lassen die Beschwerden aber trotz der Medikamente nicht nach. Dann können Stents oder eine Bypass-Operation in Frage kommen. Um zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu entscheiden, wird eine Herzkatheter-Untersuchung empfohlen.

Die drei Entscheidungshilfen „Brauche ich eine Herzkatheter-Untersuchung?“ (https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/herz-und-gefaesse/khk-4aufl-vers1-eh1), „Stents einsetzen oder erst mal abwarten?“ (https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/herz-und-gefaesse/khk-4aufl-vers1-eh2) und „Verengte Herzkranzgefäße: Stent oder Bypass?“ (https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/herz-und-gefaesse/khk-4aufl-vers1-eh3) sollen das Arzt-Patienten-Gespräch unterstützen.

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