NVL Chronische Herzinsuffizienz veröffentlicht

Am 22. Oktober 2019 erschien die überarbeitete 3. Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz. Sie ist auf den Internetseiten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) frei verfügbar.

Herzinsuffizienz ist in Deutschland der häufigste Grund für Klinikeinweisungen und gehört zu den häufigsten Todesursachen. Ziel der Nationalen VersorgungsLeitlinie ist es, die Versorgung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zu verbessern. Dazu hat eine multidisziplinär zusammengesetzte Leitliniengruppe mit Vertretern aus 20 Fachgesellschaften und Organisationen neue Erkenntnisse aus Forschung und Versorgung geprüft, diskutiert und in einem formalen Konsens Empfehlungen ausgesprochen. Für die 3. Auflage der Leitlinie wurden u. a. die Inhalte der Kapitel zu Diagnostik, Therapieplanung, nicht-medikamentöser Therapie, Komorbiditäten, akuter Dekompensation, Rehabilitation und Palliativversorgung komplett überarbeitet. Die Inhalte der bereits 2017 aktualisierten Kapitel zur medikamentösen und invasiven Therapie sowie zur Versorgungskoordination wurden geprüft und bestätigt.

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Patienten finden gezielt Berichte für jedes Organ nach Zentrum

Tätigkeitsberichte der Transplantationszentren für 2018 veröffentlicht

Bundesweit wurden in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt 3.959 Organe in rund 50 Transplantationszentren übertragen. Gleichzeitig warteten etwa 9400 Patienten im letzten Jahr in Deutschland auf eine Transplantation. Um einen Überblick über die Entwicklung der Wartelisten, der Organtransplantationen und deren Ergebnisse in Deutschland zu geben, veröffentlicht die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die Tätigkeitsberichte aller deutschen Transplantationszentren für das Jahr 2018 auf ihrer Homepage www.dso.de unter „Statistiken und Berichte“.

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Pommes für die Grippeschutzimpfung?

Neuer Influenza-Saisonbericht erschienen

In der Grippewelle 2017/18 sind geschätzt 25.100 Menschen in Deutschland durch Influenza gestorben. „Das ist die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren“, betont Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. So viele Todesfälle bei einer Grippewelle sind sehr selten, es gibt auch Saisons mit wenigen hundert Todesfällen. Die wichtigste Schutzmaßnahme ist trotz der von Saison zu Saison unterschiedlichen Wirksamkeit die Impfung. „Es gibt keine andere Impfung in Deutschland, mit der sich mehr Leben retten lässt“, unterstreicht RKI-Präsident Wieler. Neben der Impfung werden gründliches Händewaschen mit Seife und Abstandhalten zu Erkrankten empfohlen.

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Halbjahresbilanz 2019: DRF Luftrettung fordert Verbesserung der Disposition bei Notfällen

Hubschrauber des Typs H 145
Hubschrauber des Typs H 145

An ihren bundesweiten Stationen wurden die rot-weißen Hubschrauber im ersten Halbjahr 2019 über 3.050 Mal aufgrund von Schlaganfällen, akuten Herzkreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkten und schwersten Verletzungen alarmiert. Bei diesen Einsätzen zählt für die Patienten jede Minute. Ihre Überlebenschance und Genesung lassen sich aus Sicht der DRF Luftrettung durch die Umsetzung der sogenannten „Next-Best“-Alarmierungsstrategie verbessern.

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Neu: „entscheiden. Das Magazin zur Organ- und Gewebespende“

Wartezimmermagazin entwickelt von BZgA und Deutschem Hausärzteverband

Neu: „entscheiden. Das Magazin zur Organ- und Gewebespende“  Wartezimmermagazin entwickelt von BZgA und  Deutschem Hausärzteverband

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutsche Hausärzteverband e. V. haben im Rahmen ihrer Kooperation das neue Magazin „entscheiden. as Magazin zur Organ- und Gewebespende“ als Informationsangebot zur Auslage in Wartezimmern von Hausarztpraxen entwickelt.

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