Alkoholkonsum früh ansprechen - Neuer BZgA-Leitfaden unterstützt Ärztinnen und Ärzte

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer einen neuen Leitfaden zum Thema Alkoholkonsum entwickelt. Der Leitfaden unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, Gespräche zum Thema Alkohol mit Patientinnen und Patienten so zu führen, dass diese sich gut beraten fühlen. Unter dem Titel „Alkoholkonsum bei Patientinnen und Patienten ansprechen. Ärztliches Manual zur Prävention und Behandlung von riskantem, schädlichem und abhängigem Konsum“ ist der Leitfaden ab sofort kostenfrei bei der BZgA bestellbar.

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Aktualisierte Gesundheitsinformationen zur Masern-Impfung

Verständlich und kompakt – die beiden Informationsblätter von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung stehen kostenlos zum Ausdrucken bereit.

Auf zwei Seiten vermitteln die Kurzinformationen „Masern-Impfung bei Kindern – was Sie wissen sollten“ und „Masern – brauche ich eine Nachhol-Impfung?“ wichtige Fakten und praktische Tipps zum Thema Masern und Impfschutz. Seit März 2020 gilt eine Impfpflicht für Kita- und Schulkinder sowie für Menschen, die in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen arbeiten.

Masern sind eine hochansteckende Virus-Erkrankung. Eine gezielte Behandlung dagegen gibt es nicht, nur Beschwerden können gelindert werden. Ernste Folge-Erkrankungen wie etwa Lungen- oder Gehirnentzündung können besonders bei Kleinkindern, aber auch bei Erwachsenen auftreten. Schätzungen zufolge stirbt etwa 1 von 1 000 Erkrankten an den Masern und deren Folgen.

Es gibt einen wirksamen Schutz vor Masern: eine Impfung, die in Deutschland seit über 30 Jahren angewendet wird. Fachleute empfehlen Kindern zwei Impfungen im Alter von 11 bis 23 Lebensmonaten.

Aktuelle Masernausbrüche haben gezeigt, dass vor allem Jugendliche und junge Erwachsene nicht ausreichend geschützt sind. Daher empfehlen Fachleute Jugendlichen, versäumte Imp-fungen nachzuholen. Erwachsenen, die nach 1970 geboren wurden, wird eine einmalige Masern-Impfung empfohlen, wenn sie bisher nicht oder nur einmal geimpft wurden oder unsicher über einen ausreichenden Schutz sind.

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BZgA mit neuem digitalem Informationsangebot zum Coronavirus

Ab sofort Einbindung von Bürgerinformationen auf nicht-kommerziellen Webseiten möglich

Auf der Internetseite infektionsschutz.de beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) seit Beginn der Pandemie aktuell und fachlich gesichert Fragen zum Coronavirus, darunter auch häufig gestellte Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern.

Diese vertrauenswürdigen Informationen stellt die BZgA für die nicht-kommerzielle Nutzung auf Webseiten von Fachkräften zur Verfügung. Die Inhalte der gängigen Fragen und Antworten auf www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/ lassen sich ab sofort über einen bereitgestellten iFrame integrieren. So können Bürgerinnen und Bürger in großer Zahl mit wichtigen, qualitätsgesicherten Inhalten der BZgA zu Wissen und Schutzverhalten erreicht werden. Eine technische Anleitung steht unter www.infektionsschutz.de/coronavirus/inhalte-nutzen/.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Mit dem neuen Angebot stellt die BZgA Informationen zum Virus SARS-CoV-2 und der Erkrankung COVID-19 und der Präventionsmaßnahmen zur zielgerichteten Information der Allgemeinbevölkerung für die Internetangebote von Kommunen oder Landkreisen zur Verfügung. Denn das Wissen zum Coronavirus, zu Ansteckungswegen und Schutzmöglichkeiten hilft, die Ausbreitung zu verlangsamen und vulnerable Zielgruppen zu schützen.“

Aufgrund der aktuellen Entwicklung des Ausbruchsgeschehens und der Informationslage zu COVID-19 werden die BZgA-Inhalte tagesaktuell angepasst. Damit haben nun nicht-kommerzielle Anbieter von Webseiten die Möglichkeit, die verlässlichen Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stets aktuell nutzen zu können.

Auf infektionsschutz.de sind unter anderem Merkblätter, beispielsweise zu Verhaltensempfehlungen für den Alltag oder zu Mund-Nasen-Bedeckungen im PDF-Format zum Download und zum Ausdruck verfügbar. Das Internetangebot der BZgA informiert zudem in Filmen und Audiospots und mit mehrsprachigen Hygienehinweisen sowie Inhalten für spezielle Zielgruppen und Einrichtungen.

BZgA-Informationen zum Coronavirus:
https://www.infektionsschutz.de/

| Pi BZgA

Qualitätsberichte der Transplantationszentren für das Jahr 2018 sind online

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat die Daten der externen vergleichenden Qualitätssicherung der Transplantationszentren für das Jahr 2018 auf www.dso.de veröffentlicht

Patienten können sich anhand der Qualitätsberichte darüber informieren, welche Ergebnisse die einzelnen Transplantationszentren bei der Organübertragung erreicht haben. Bundesweit gibt es rund 50 Zentren, in denen Spenderorgane übertragen werden. Ergänzend zu den Berichten der einzelnen Transplantationszentren bietet die DSO auch bundesweite Zusammenfassungen für die jeweiligen Organe an. Diese erleichtern es zusätzlich, die Ergebnisse der einzelnen Kliniken zu vergleichen.

In den Qualitätsberichten liegt der Fokus auf der Darstellung des kurz- und mittelfristigen Erfolgs der durchgeführten Transplantationen anhand ausgewählter Qualitätsindikatoren. Zu jedem Qualitätsindikator, zum Beispiel dem 1-Jahres-Überleben, sind die Ergebnisse der betreffenden Kliniken in einer Übersicht dargestellt. Eine Grafik zeigt die Entwicklung der bundesweiten Gesamtergebnisse der vergangenen Jahre. Die Daten basieren auf den Untersuchungen der externen vergleichenden Qualitätssicherung durch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG).

Die Qualitätsberichte erweitern die jährlichen Tätigkeitsberichte der Transplantationszentren, die für 2018 bereits im September 2019 erschienen sind. In den Tätigkeitsberichten ist der Umfang der transplantationsmedizinischen Aktivitäten dargestellt, also die Entwicklung der Zahl der Patienten auf den Wartelisten und der durchgeführten Organtransplantationen. Zusammenfassend ergeben beide Berichte ein umfassendes und transparentes Bild der Transplantationsmedizin in Deutschland.
Da im Bereich der Transplantation nur relativ kleine Zahlen verglichen werden können, sind statistisch gesehen signifikante Unterschiede nur schwer erkennbar. Bei gleicher Qualität können unterschiedliche Behandlungsergebnisse erzielt werden, wenn die Risikoprofile der transplantierten Patienten, z.B. hinsichtlich Alter oder Schweregrad der Erkrankung, von Transplantationszentrum zu Transplantationszentrum stark variieren. Statistiken können daher nicht das persönliche Beratungsgespräch ersetzen.

Zu den Berichten:
https://dso.de/organspende/statistiken-berichte/berichte-der-transplantationszentren

| Pi DSO

DGPPN Kongress 2019

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde im City-Cube Berlin

DGPPN 2019Unter dem Leitthema „Innovative Forschung für eine personenzentrierte Psychiatrie und Psychotherapie“ fand vom 27.11. bis 30.11.2019 der größte europäische Kongress für Psychiatrie und Psychotherapie auf dem Berliner Messegelände statt.

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