Neues aus dem Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien

NVL-Infodienst

Ab sofort können Patienten, Ärzte und Interessierte den neuen NVL-Infodienst des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) abonnieren. Der Infodienst berichtet per E-Mail über neu erschienene Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL), den Start von öffentlichen Konsultationsphasen und die Veröffentlichung ergänzender Materialien zur Implementierung von NVL.

Im Rahmen des NVL-Programms werden Nationale VersorgungsLeitlinien zu den wichtigsten, hochprävalenten Krankheitsbildern wie Diabetes, Herzinsuffizienz, Chronische KHK, Asthma, COPD, Unipolare Depression und Kreuzschmerz entwickelt. Neben der Langfassung der jeweiligen Leitlinie werden ergänzende Materialien wie Kurzfassungen, Patientenmaterialien und vieles mehr zur Verfügung gestellt. Zudem finden für alle NVL vor einer Veröffentlichung vierwöchige öffentliche Konsultationsphasen statt, in denen Interessierte die Inhalte der NVL kommentieren können.

Interessierte können sich hier für den Infodienst anmelden: www.aezq.de/aezq/service/newsletter

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Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission für 2017/2018 veröffentlicht

Änderungen gibt es bei den Impfungen gegen Hepatitis A und B, Influenza sowie Tetanus

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut hat ihre neuen Impfempfehlungen veröffentlicht, wie üblich im Epidemiologischen Bulletin 34.

Änderungen gibt es bei den Impfungen gegen Hepatitis A und B, Influenza sowie Tetanus. Im Rahmen der redaktionellen Überarbeitung wurde unter anderem ein Abschnitt zur Impfung von Patienten mit geschwächtem Immunsystem ergänzt und ein Schlagwortverzeichnis erstellt. Zudem erklärt die STIKO, warum sie die Impfung gegen Herpes zoster (mit einem Lebendimpfstoff) derzeit nicht als Standardimpfung empfiehlt.

Die Impfung gegen Hepatitis A und B empfiehlt die STIKO nun auch ehrenamtlich Tätigen, für die ein Expositionsrisiko besteht, das mit dem von beruflich tätigen Personen vergleichbar ist. Auch Auszubildende, Studierende und Praktikanten werden nun ausdrücklich genannt. Die STIKO stellt damit klar, dass die Indikation zur Impfung anhand des mit der jeweiligen Tätigkeit tatsächlich verbundenen Expositionsrisikos zu beurteilen ist und nicht beschränkt ist auf bestimmte Berufsgruppen.

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Transplantationszentren: Tätigkeitsberichte für 2016 veröffentlicht

DSO Deutsche Stiftung OrgantransplantationPatienten finden pro Zentrum nun gezielt Berichte für jedes Organ

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat die Tätigkeitsberichte aller deutschen Transplantationszentren für das Jahr 2016 auf ihrer Homepage www.dso.de veröffentlicht. Erstmals wurde für jedes Transplantationszentrum pro Organ ein separater Tätigkeitsbericht erstellt. In ergänzenden Grafiken werden die Daten jedes Zentrums über den Verlauf der letzten acht Jahre präsentiert.

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Rot-weiße Luftretter leisten in Sachsen-Anhalt 1.711 Einsätze

Halbjahresbilanz der DRF Luftrettung

DRF LuftrettungHerzinfarkt, Verkehrsunfall, Schlaganfall: Benötigt ein Mensch schnellstmöglich medizinische Hilfe, kommt häufig ein rot-weißer Hubschrauber zum Einsatz. 18.494-mal wurde die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2017 in Deutschland alarmiert. Ausgestattet als fliegende Intensivstationen sind ihre Hubschrauber unverzichtbar für die Notfallversorgung in Deutschland – vor allem als schnelle Notarztzubringer.

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Etablierung eines Antibiotic Stewardship Expertenkurses

Die weltweit ansteigende Resistenz gegen Antibiotika ist ein bekanntes Problem mit zunehmender Relevanz auch im klinischen Alltag. Aus diesem Grund hat die AMEOS Gruppe in diesem Jahr erstmals einen Antibiotic Stewardship Expertenkurs (ABS) ins Leben gerufen, der fortan jährlich wiederholt werden soll. Ein wesentliches Ziel ist die Reduktion der oftmals unnötigen Anwendung von Antibiotika. Deshalb ist es wichtig, dass gezielt Ärzte ausgebildet werden, die zusätzlich zur Expertise in ihrer eigentlichen Fachrichtung auch den richtigen Umgang mit Antibiotika beherrschen. Dies fordert mittlerweile auch der Gesetzgeber. Die Kommission ART (Antiinfektiva, Resistenz und Therapie) beim Robert-Koch-Institut wird im Jahresverlauf in Analogie zu den KRINKO-Verordnungen hierzu entsprechende und verbindliche Vorgaben machen. Obwohl das Thema also mittlerweile in aller Munde und der Bedarf an ABS-Experten evident ist, gestaltet sich die Umsetzung weiterhin schwierig, da entsprechend zertifizierte Kurse oft über Jahre im Voraus ausgebucht sind.

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