Leben mit einem Kunstherz: Was Betroffene wissen müssen

Logo Deutsche HerzstiftungGut vorbereitet in die Therapie: Neuer Ratgeber (kostenfrei) hilft Betroffenen und ihren Angehörigen bei der Vorbereitung auf die Kunstherz-Therapie – ein Nachschlagewerk auch für Ärzte und Pflegepersonal

Die Herzschwäche ist mit über 444.000 stationären Aufnahmen pro Jahr der häufigste Grund für eine Klinikeinweisung in Deutschland. Ist bei schwerer Herzschwäche der Herzmuskel z. B. nach einem Herzinfarkt zu sehr überlastet, um genügend Blut in den Körperkreislauf zu pumpen und die Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, ist eine Herzverpflanzung oftmals die beste Therapie, um den Patienten für ein symptomfreies Leben zu stabilisieren. Jährlich werden rund 1.000 Herzunterstützungssysteme (Kunstherzen) als Alternative für ein Spenderherz oder zur Überbrückung verpflanzt, weil nur rund 280 Spenderherzen zur Verfügung stehen.
„Die Situation bei den Herztransplantationen ist derart dramatisch, dass die Kunstherztherapie für Patienten mit schwerer Herzmuskelschwäche oftmals die einzige Option und damit unverzichtbar geworden ist.

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Viel Resonanz beim Tag der Organspende in Erfurt am 3. Juni 2017

Im Zentrum Erfurts auf dem Domplatz trafen sich Politiker, prominente Künstler sowie Experten und Betroffene mit einem gemeinsamen Ziel: über Organspende aufzuklären und auf die gesamtgesellschaftliche Dringlichkeit des Themas hinzuweisen. Viele der Besucher nutzten die Gelegenheit, an 23 Infozelten und einem Organspendetruck Fragen rund um die Organspende und Transplantation zu stellen.

Der Tag begann besinnlich mit einem ökumenischen Dankgottesdienst in der Predigerkirche. Klinikseelsorgerin Tabea Schwarzkopf, Evangelischer Kirchenkreis Erfurt, Senior Dr. Matthias Rein, Evangelischer Kirchenkreis Erfurt und Pfarrer Michael Neudert, Katholischer Dom St. Marien, leiteten den Gottesdienst. Unter dem Leitspruch „Wenn ich aufwache, bin ich noch immer bei Dir“ (Ps. 139,18) kamen Organempfänger, Spenderangehörige und Mediziner zu Wort. Im Mittelpunkt stand das Gedenken an die verstorbenen Organspender.

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Europäische Impfwoche 2018

Bundesgesundheitsminister Spahn fordert bessere Zusammenarbeit bei der Masernimpfung

Trotz schärferer Gesetze werden weiter zu wenige Kinder gegen Masern geimpft. Das geht aus den neuen Impfquoten für Schulanfänger hervor, die das Robert Koch-Institut (RKI) anlässlich der Europäischen Impfwoche vorgelegt hat. Danach haben zwar im Jahr 2016 erstmals alle Bundesländer bei der ersten Masernimpfung die Impfquote von 95 Prozent erreicht. Bei der entscheidenden zweiten Masernimpfung ist die bundesweite Impfquote aber nur geringfügig auf 92,9 Prozent gestiegen.

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Notfallversorgung von Herzinfarkt-Patienten gesichert

Herzstiftung begrüßt G-BA-Beschluss zur stationären Notfallversorgung: Chest Pain Unit (CPU) für Herznotfallpatienten erhält Status wie Stroke Unit

Jedes Jahr werden ca. 220.000 Herzinfarkt-Patienten in Kliniken in Deutschland aufgenommen, über 49.000 Menschen sterben am Herzinfarkt.

Ein wesentlicher Baustein für die Versorgung von Patienten mit Herzinfarkt (www.herzstiftung.de/Anzeichen-Herzinfarkt.html) oder anderen schwer-wiegenden akuten Herzproblemen wie lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (plötzlicher Herztod) ist die Chest Pain Unit, kurz CPU (Herznotfallambulanz). Nach dem aktuellen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geht die CPU als zusätzliches Modul in die Neuordnung der stationären Notfallversorgung ein und wird „entgeltrechtlich Krankenhäusern der Basisnotfallversorgung gleichgestellt“ (G-BA). Damit erhält die CPU den Status einer Stroke Unit, die für Schlaganfallpatienten bestimmt ist.

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Qualitätsberichte der Transplantationszentren für das Jahr 2016 veröffentlicht

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat die Daten der externen vergleichenden Qualitätssicherung aller Transplantationszentren auf ihrer Homepage www.dso.de veröffentlicht. Die Berichte ergänzen die Tätigkeitsberichte für das Jahr 2016. Patienten können sich anhand der Qualitätsberichte darüber informieren, welche Ergebnisse die jeweiligen Transplantationszentren bei der Organübertragung erreicht haben. Bundesweit dürfen rund 50 Kliniken Spenderorgane übertragen.

Die DSO bietet neben den Berichten für die verschiedenen Transplantationszentren auch bundesweite Berichte für jedes Organ auf ihrer Homepage an. Dies erleichtert es zusätzlich, die Ergebnisse der einzelnen Kliniken zu ver­­gleichen.

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