BÄK und KBV legen Informationen für niedergelassene Ärzte vor


EU-Datenschutzgrundverordnung

Die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union gilt vom 25. Mai 2018 an. Zusammen mit dem im Juli 2017 neu gefassten Bundesdatenschutzgesetz erfolgte eine grundlegende Neuordnung des Datenschutzrechts in Deutschland. Diese datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind auch für Ärztinnen und Ärzte relevant. Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben deshalb ihre Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis aktualisiert und ergänzt.

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Im Namen unserer Patienten!

DGU-Präsident Prof. Fornara fordert Systemkorrekturen bei der Organspende

Um die deutsche Transplantationsmedizin ist es schlecht bestellt: Mit nur 9,7 postmortalen Organspenden pro einer Million Einwohner belegt Deutschland im Vergleich der Mitgliedsländer von Eurotransplant die Schlussposition. Europäische Länder wie Großbritannien, Frankreich und Italien, die nicht Mitglied bei Eurotransplant sind, verzeichnen etwa drei Mal so viele Spender wie Deutschland. „International rangieren wir mit unserem vermeintlich besten Gesundheitssystem der Welt nur auf Platz 30 hinter dem Iran und vor Rumänien“, stellt Professor Dr. Paolo Fornara ernüchternd fest. Als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) repräsentiert er ein transplantierendes Fachgebiet. Die bundesweit gerade einmal 797 Organspenden von 2017 signalisieren für Prof. Fornara den freien Fall der deutschen Transplantationsmedizin. Für diese niedrigste Anzahl seit 20 Jahren sieht er verschiedene Ursachen und fordert tiefgreifende Veränderungen.

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Medizinische Kinderschutzhotline

Bei Sorge wegen möglicher Misshandlung, Vernachlässigung oder Missbrauch eines Kindes:Medizinische Kinderschutzhotline

Medizinische Kinderschutzhotline 0800 1921000 bietet spezialisierte Beratung für medizinisches Fachpersonal.

Am 1. Juli 2017 hat die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Medizinische Kinderschutzhotline ihre Arbeit aufgenommen. Sie richtet sich an alle Fachkräfte im Gesundheitswesen, die Sorge um das Wohl eines Kindes haben.

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Deutscher Herzbericht: Sterblichkeit durch Herzerkrankungen angestiegen

Regionale Unterschiede in der Sterblichkeit an Herzkrankheiten bestehen fort – Mehr Frauen als Männer sterben an Herzerkrankungen – „Gesundheitspolitik muss mehr in Prävention investieren“

Die Zahl der Sterbefälle durch Herzerkrankungen insgesamt hat leicht zugenommen. Wie in den Vorjahren sterben bei Betrachtung der Herzkrankheiten in der Summe deutlich mehr Frauen als Männer, wie der neue Deutsche Herzbericht 2017 (https://www.herzstiftung.de/herzbericht) dokumentiert. Einen dominierenden Einfluss auf die Sterblichkeit in allen Bundesländern haben die Koronare Herzkrankheit (KHK), die Grunderkrankung des Herzinfarkts, mit 128.230 Sterbefällen im Jahr 2015 (2014: 121.166) und die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) mit 47.414 Sterbefällen 2015 (2014: 44.551).

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Verständlich und kompakt: Kurzinformationen für Patienten

Auf zwei Seiten informieren die Kurzinformationen für Patienten (KiP) einfach und allgemein verständlich über Erkrankungen oder andere wichtige Gesundheitsthemen. Alle Informationen beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen. Sie erscheinen als doppelseitiges PDF-Dokument zum kostenlosen Downloaden und Ausdrucken.

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) erstellt die verlässlichen und qualitätsgesicherten Informationen. Sie sollen Patientinnen und Patienten und deren Angehörige unterstützen, Entscheidungen bei Gesundheitsfragen eigenständig und kompetent zu treffen. Das Besondere an den Informationsmaterialien: Sie beruhen auf aktuellen und geprüften wissenschaftlichen Aussagen. Außerdem entwickelt das ÄZQ alle Materialien gemeinsam mit ärztlichen Experten und Patientenvertretern aus verschiedenen Selbsthilfeorganisationen. So wird sichergestellt, dass die Patienteninformationen fachlich korrekt und zugleich auf die Bedürfnisse von Betroffenen abgestimmt sind. Im Fokus stehen dabei praktische Hilfestellungen und Informationen zum Selbstmanagement. Des Weiteren weisen die KiP auf Anlaufstellen und Beratungsmöglichkeiten hin. Ein frei zugängliches Methodenpapier zeigt alle Entwicklungsschritte einer Information und Interessenkonflikte der beteiligten Personen auf.

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