Im Zeichen von Verantwortung: 70. Urologen-Kongress in Dresden

Rund 6.500 internationale Teilnehmer besuchten den 70. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), der seit dem 26. September in Sachsens Landeshauptstadt tagte und am 29. September seine Türen in der Messe Dresden schloss. Auf der weltweit drittgrößten urologischen Wissenschafts- und Fortbildungsplattform unter der Leitung von DGU-Präsident Prof. Dr. Paolo Fornara wurden neueste Erkenntnisse aus Diagnostik und Therapie aus allen Bereichen der Urologie diskutiert.

Im wissenschaftlichen Fokus der rund 150 Einzelveranstaltungen stand der Paradigmenwechsel in der Uro-Onkologie hin zu personalisierter Früherkennung, Diagnostik und Therapie. Dazu gehört der Einsatz von prädiktiven Biomarkern, die im Rahmen einer personalisierten Medizin vorab anzeigen, welche Therapie bei welchem Patienten individuell das beste Behandlungsergebnis erwarten lässt. Weitere Schwerpunkte galten u. a. der Uro-Gynäkologie, den innovativen roboter-assistierten Operationsmethoden und angesichts des demografischen Wandels der geriatrischen Urologie.

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Herzinfarktpatienten profitieren besonders von der Luftrettung

Hubschrauber des Typs H145
Hubschrauber des Typs H145

Zwischenbilanz der DRF Luftrettung: bundesweit 19.216 Einsätze im 1. Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2018 war die DRF Luftrettung bundesweit 19.216 Mal im Einsatz (1. Halbjahr 2017: 18.494). Damit wurden die rot-weißen Luftretter in Deutschland insgesamt fast vier Prozent häufiger alarmiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Neben Unfällen waren akute Herzerkrankungen häufigster Alarmierungsgrund. Insbesondere im Falle eines Herzinfarkts müssen Betroffene schnellstmöglich in einer Spezialklinik behandelt werden.

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Vorhofflimmern, eine bedrohliche Volkskrankheit

Herzwochen – Herz aus dem Takt: 

Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung im November: Vier Wochen lang
über 1.000 Herz-Seminare, Vorträge, Telefon- und
Online-Aktionen sowie Infomaterial

Unter dem Motto „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ stehen die bundesweiten Herzwochen vom 1. bis zum 30. November 2018 mit über 1.000 Veranstaltungen (Termine ab Mitte Oktober unter  www.herzstiftung.de). Allein in Deutschland haben nach Expertenangaben 1,8 Millionen Menschen Vorhofflimmern und jedes Jahr kommen Tausende dazu. In den 1990er Jahren glaubte man, diese Rhythmusstörung sei ein „Schönheitsfehler des EKG“. Heute weiß man: Vorhofflimmern ist eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung, die unbemerkt und unbehandelt lebensbedrohlich für Herz und Gehirn werden kann, bis hin zu Herzschwäche und Schlaganfall.

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Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

Die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ unterstützt Betroffene, die zwischen 1949 und 1975 in der Bundesrepublik bzw. im Zeitraum von 1949 bis 1990 in der ehemaligen DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe beziehungsweise Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an den Folgen leiden. Die durch Bund, Länder und Kirchen zum 1. Januar 2017 errichtete Stiftung erbringt Anerkennungsleistungen in Form von persönlichen Beratungsgesprächen, wissenschaftlicher Aufarbeitung der damaligen Verhältnisse und Geschehnisse und der Gewährung pauschaler Geldleistungen. Noch bis zum 31. Dezember 2019 können sich Betroffene bei einer von den Ländern eingerichteten Anlauf- und Beratungsstelle melden, um Stiftungsleistungen zu erhalten.

Infos unter: www.stiftung-anerkennung-hilfe.de und Infotelefon der Stiftung (0800 221 2218)

Transplantationszentren: Tätigkeitsberichte für 2017 veröffentlicht

Patienten finden pro Zentrum nun gezielt Berichte für jedes Organ

Bundesweit wurden in Deutschland im Jahr 2017 insgesamt 3.385 Organe in rund 50 Transplantationszentren übertragen. Mehr als 10.000 Patienten warten derzeit in Deutschland auf eine Transplantation. Um einen Überblick zur Entwicklung der Wartelisten, der Organtransplantation und deren Ergebnisse in Deutschland zu geben, hat die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die Tätigkeitsberichte aller deutschen Transplantationszentren für das Jahr 2017 auf ihrer Homepage www.dso.de veröffentlicht.

Für jedes Transplantationszentrum wird pro Organ ein separater Tätigkeitsbericht angeboten. In ergänzenden Grafiken werden die Daten jedes Zentrums im Verlauf der letzten acht Jahre präsentiert.

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