Vorhofflimmern, eine bedrohliche Volkskrankheit

Herzwochen – Herz aus dem Takt: 

Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung im November: Vier Wochen lang
über 1.000 Herz-Seminare, Vorträge, Telefon- und
Online-Aktionen sowie Infomaterial

Unter dem Motto „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ stehen die bundesweiten Herzwochen vom 1. bis zum 30. November 2018 mit über 1.000 Veranstaltungen (Termine ab Mitte Oktober unter  www.herzstiftung.de). Allein in Deutschland haben nach Expertenangaben 1,8 Millionen Menschen Vorhofflimmern und jedes Jahr kommen Tausende dazu. In den 1990er Jahren glaubte man, diese Rhythmusstörung sei ein „Schönheitsfehler des EKG“. Heute weiß man: Vorhofflimmern ist eine ernst zu nehmende Herzrhythmusstörung, die unbemerkt und unbehandelt lebensbedrohlich für Herz und Gehirn werden kann, bis hin zu Herzschwäche und Schlaganfall.

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Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

Die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ unterstützt Betroffene, die zwischen 1949 und 1975 in der Bundesrepublik bzw. im Zeitraum von 1949 bis 1990 in der ehemaligen DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe beziehungsweise Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an den Folgen leiden. Die durch Bund, Länder und Kirchen zum 1. Januar 2017 errichtete Stiftung erbringt Anerkennungsleistungen in Form von persönlichen Beratungsgesprächen, wissenschaftlicher Aufarbeitung der damaligen Verhältnisse und Geschehnisse und der Gewährung pauschaler Geldleistungen. Noch bis zum 31. Dezember 2019 können sich Betroffene bei einer von den Ländern eingerichteten Anlauf- und Beratungsstelle melden, um Stiftungsleistungen zu erhalten.

Infos unter: www.stiftung-anerkennung-hilfe.de und Infotelefon der Stiftung (0800 221 2218)

Transplantationszentren: Tätigkeitsberichte für 2017 veröffentlicht

Patienten finden pro Zentrum nun gezielt Berichte für jedes Organ

Bundesweit wurden in Deutschland im Jahr 2017 insgesamt 3.385 Organe in rund 50 Transplantationszentren übertragen. Mehr als 10.000 Patienten warten derzeit in Deutschland auf eine Transplantation. Um einen Überblick zur Entwicklung der Wartelisten, der Organtransplantation und deren Ergebnisse in Deutschland zu geben, hat die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die Tätigkeitsberichte aller deutschen Transplantationszentren für das Jahr 2017 auf ihrer Homepage www.dso.de veröffentlicht.

Für jedes Transplantationszentrum wird pro Organ ein separater Tätigkeitsbericht angeboten. In ergänzenden Grafiken werden die Daten jedes Zentrums im Verlauf der letzten acht Jahre präsentiert.

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Organspende – Bundesgesundheitsministerium unterstützt Initiativplan

Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) setzt auf gemeinsames Engagement von Politik, Ärzteschaft und Gesellschaft

Die Organspende in Deutschland muss dringend durch strukturelle Maßnahmen und einen breiten Kulturwandel gefördert werden. Darin sind sich Medizinische Fachgesellschaften und Politik einig. Der anhaltende Rückgang der Organspenden auf einen historischen Tiefpunkt in 2017 hat seit Anfang dieses Jahres grundlegende Diskussionen angestoßen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte jüngst, im Anschluss an ein Expertentreffen, ein breites Maßnahmenpaket sowie mögliche Gesetzesänderungen an, um die Rahmenbedingungen für die Organspende zu verbessern. In enger Zusammenarbeit von Bundesgesundheitsministerium und Deutscher Stiftung Organtransplantation (DSO) soll jetzt unter Einbeziehung weiterer Partner ein Initiativplan mit konkreten Handlungsschritten erarbeitet werden.

Die bundesweite Entwicklung der Organspende im ersten Halbjahr 2018* zeigt, dass der dringende Appell, an Organspende zu denken, erste Wirkung zeigt: Die Zahl der organspendebezogenen Kontakte durch die Kliniken mit der DSO ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um 20 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass die Entnahmekrankenhäuser in 1.373 Fällen Kontakt zur DSO als Koordinierungsstelle aufgenommen haben. In den ersten sechs Monaten konnten insgesamt 484 Spendern Organe für eine Transplantation entnommen werden. Das sind 72 Spen-der mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit stieg die Zahl der Organe, die aus Deutschland über Eurotransplant vermittelt werden konnten um 245 auf 1.576 Organe. Die Anzahl der Transplantationen stieg ebenfalls von 1.410 auf 1.623.

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Vier Kurzinformationen auf den neuesten Stand gebracht

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin:

Auf zwei Seiten informieren die Patientenmaterialien verständlich über die Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs in verschiedenen Stadien, die Einnahme von Opioiden bei chronischen Schmerzen und die Rechte von Patientinnen und Patienten bei der Teilnahme an klinischen Studien. Alle Texte beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen und werden nach einer strengen Methodik erstellt. Ärzte, Pflegekräfte und andere medizinische Fachleute können die neuen Kurzinformationen kostenlos herunterladen, ausdrucken, an Interessierte weitergeben oder im Wartebereich auslegen.

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