Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung

Stand: 28. Dezember 2016 (Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Unterreihe "Mensch und Sicherheit", Heft M 115)

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, die Empfehlungen zur Fahreignung bei Patienten mit schweren Herzerkrankungen haben uns in den letzten Jahren vor ein Dilemma gestellt: Zum einen wussten wir, dass wir die meisten unserer Patienten unter aktuellen wissenschaftlichen Gesichtspunkten und moderner Therapie früh wieder in den Straßenverkehr lassen könnten. Wir wussten aber auch, dass man laut der Fahrerlaubnisverordnung im Schadensfall juristisch anfechtbar war, wenn man Patienten nach Myokardinfarkt oder Herzoperation kein dreimonatiges Autofahrverbot auferlegte (Klein HH et al. Kardiologe 2010. DOI 10.1007/s12181-010-0308-9).

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Jahresbilanz der DRF Luftrettung in Deutschland

DRF LuftrettungRot-weiße Hubschrauber täglich rund 100-mal im Einsatz

Sie überfliegen Staus und sind innerhalb weniger Minuten am Einsatzort: Die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der DRF Luftrettung stehen 365 Tage im Jahr bereit, um Menschen lebensrettende Hilfe zu bringen. Im vergangenen Jahr leisteten sie von bundesweit 29 Stationen aus 35.846 Einsätze (2015: 36.476 Einsätze).

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Goldenes Doktordiplom

Logo CharitéDie Charité ehrt seit vielen Jahren ihre Alumni, die vor 50 Jahren an der Charité promoviert haben, mit der Vergabe einer „Goldenen Doktorurkunde“.

Auch im Jahr 2017 möchten wir diese schöne Tradition fortführen und haben dazu wieder einen großen Festakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte geplant. Leider ist der Kontakt zu so mancher Kollegin/manchem Kollegen verloren gegangen. Sollten Sie vor etwa 50 Jahren in Berlin promoviert haben oder jemanden kennen, für den das zutrifft, melden Sie sich doch bitte im Promotionsbüro der Charité – Universitätsmedizin Berlin
Tel. (030) 450 576 018/016/058.

Umstellung konischer Kegelverbindungen von Medizinprodukten und medizinischen Geräten

Der sogenannte ,,Luer-Konnektor‘‘ ist ein universell gängiges Verbindungssystem, z. B. zwischen Spritzen, Kanülen, Kathetern, Infusionsschläuchen, Mehrwegehähnen, Spinalnadeln. Aufgrund der einheitlichen Gestaltung birgt er jedoch ein Risiko für Verwechslungen, die durch Fehlverbindungen z. B. bei enteraler Ernährung zu teilweise schweren Zwischenfällen geführt haben.

Der Luer-Anschluss als Universalkonnektor soll umgestellt werden und durch vier verschiedenartige Anschlüsse ersetzt werden. Die neuen spezifischen Anschlüsse sollen jeweils für respiratorische Systeme, enterale Ernährung, plethysmographische Blutdruckmessung und neuroaxiale Anwendungen gebraucht werden. Bisherige Luer-Verbindungen sollen künftig nur noch bei transdermalen und intravaskulären Anwendungen eingesetzt werden.

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Organspende verdient mehr gesellschaftliche Anerkennung

Deutsche Stiftung OrgantransplantationZahl der Organspenden weiterhin niedrig

857 Menschen haben im Jahr 2016 nach ihrem Tod Organe für schwer kranke Patienten gespendet. Damit liegt die Zahl der Organspender in etwa auf dem Niveau von 2014 (864 Spender) bzw. 2015 (877 Spender). Demgegenüber stehen nach wie vor über 10.000 Patienten auf den Wartelisten, die in Deutschland dringend auf ein Spenderorgan warten.

Die Anzahl der postmortal gespendeten Organe lag 2016 bei insgesamt 2.867 gegenüber 2.901 Organen im Vorjahr. Insgesamt konnten bundesweit 3.049 Organe transplantiert werden, im Jahr zuvor waren es 3.084 Transplantationen. Die Differenz zur Zahl der jeweils gespendeten Organe ergibt sich aus dem internationalen Organaustausch über die Vermittlungsstelle Eurotransplant.
Im Vergleich der sieben Regionen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) entwickelten sich die Organspendezahlen unterschiedlich. Die höchsten Spenderraten verzeichnen die DSO-Region Ost (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) und die DSO-Region Nord-Ost (Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern) mit 14,2 Spendern pro eine Million Einwohner gegenüber 10,4 Spendern im bundesweiten Durchschnitt.

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