Neues WHO-Kooperationszentrum im Robert Koch-Institut

Krankheitsausbrüche weltweit erkennen und bekämpfen

Das Robert Koch-Institut bringt seine Erfahrungen im internationalen Gesundheitsschutz als Kooperationszentrum für das sogenannte Global Outbreak Alert and Response Network (GOARN) der Weltgesundheitsorganisation ein.
„Krankheitserreger können sich in einer globalisierten Welt rasch ausbreiten. Daher ist die Zusammenarbeit in Netzwerken für den globalen Gesundheitsschutz unverzichtbar“, betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI). Die Einweihungsfeier für das neue Kooperationszentrum fand am 24. Juni 2019 im RKI in Berlin statt. Unter den Teilnehmern waren der Leiter von GOARN, Pat Drury, und die Direktorin des WHO-Regionalbüros Europa, Dorit Nitzan.

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Herzwochen – Plötzlicher Herztod: Wie kann man sich davor schützen?

Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung im November: Vier Wochen lang über 1.000 Herz-Seminare, Vorträge, Telefon- & Online-Aktionen, Ratgeber-Infomaterial

Herzwochen November 2019

Unter dem Motto „Plötzlicher Herztod: Wie kann man sich davor schützen?“ stehen die bundesweiten Herzwochen vom 1. bis zum 30. November 2019 mit über 1.000 Veranstaltungen (Termine ab Mitte Oktober unter www.herzstiftung.de).

Jedes Jahr erleiden in Deutschland 65.000 Menschen einen plötzlichen Herztod, etwa 60.000 versterben daran. „Das müsste nicht sein. Der plötzliche Herztod ist in aller Regel kein schicksalhaftes Ereignis, von dem es kein Entkommen gibt“, betont der Herzspezialist und Notfallmediziner Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Unmittelbar eingeleitet wird der plötzliche Herztod überwiegend durch Kammerflimmern, das das Herz von einer Sekunde auf die andere komplett aus dem Takt bringt. Das Herz hört auf zu schlagen, der Blutdruck sinkt auf „Null“. Der Patient verspürt nach vier Sekunden eine „Leere“ im Kopf. Nach acht Sekunden bricht er bewusstlos zusammen. Nach zwei bis drei Minuten hört er auf zu atmen. Nach zehn Minuten sind Wiederbelebungsmaßnahmen in aller Regel erfolglos.

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Bundesärztekammer informiert über ausschließliche Fernbehandlung

Hinweise und Erläuterungen sowie FAQs auf BÄK-Internetseite freigeschaltet

„Nicht einmal ein Jahr nachdem der Deutsche Ärztetag im Jahr 2018 den Weg für die ausschließliche Fernbehandlung geebnet hat, ist die Umsetzung in den Ländern auf einem guten Weg. Mittlerweile haben fast alle Ärztekammern entsprechende berufsrechtliche Neuregelungen eingeleitet. Nun kommt es darauf an, Ärztinnen und Ärzte umfassend über die neuen Möglichkeiten zu informieren.“ Darauf verwies Dr. Josef Mischo, Vorsitzender des Berufsordnungsausschusses der Bundesärztekammer, anlässlich der Veröffentlichung von Hinweisen und Erläuterungen der Bundesärztekammer zur ausschließlichen Fernbehandlung sowie eines Fragen-Antwortenkataloges. Die Informationsmaterialien wurden unter Leitung Mischos von der Arbeitsgruppe „Fernbehandlung“ der Bundesärztekammer erarbeitet und vom Vorstand verabschiedet.

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Richtig. Wichtig. Lebenswichtig. Tag der Organspende 2019 in Kiel

Emotionale Aktion – gemeinsam feierten Organempfänger 883 „Geschenkte Lebensjahre“ auf der Bühne
Emotionale Aktion – gemeinsam feierten Organempfänger 883 „Geschenkte Lebensjahre“ auf der Bühne


Fliegende Schaumherzen, begehbare Herzen und schlagende Herzen: Der 37. Tag der Organspende zeigte einmal mehr, dass es sich beim Thema Organspende um eine wirkliche Herzensangelegenheit handelt, die nicht nur richtig und wichtig, sondern für Betroffene auch lebenswichtig ist. Unterstützt von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn präsentierten Organempfänger symbolisch ihre 883 „geschenkten Jahre“ auf der Bühne des Asmus-Bremer-Platzes in Kiel.

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Broschüre „Alter und Hitze, Tipps für ältere Menschen“

Mit extremer Hitze ist auch in diesen sommerlichen Tagen zu rechnen, unter der besonders ältere alleinlebende Menschen zu leiden haben. Das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart hat im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit ein Forschungs-/Translations-Projekt zur „Prävention hitzebedingter Risiken bei älteren Menschen“ durchgeführt. Im Ergebnis dieses Projektes wurde die Broschüre „Alter und Hitze, Tipps für ältere Menschen“ herausgebracht. Sie enthält für Betroffene und deren Angehörige Tipps zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden sowie Maßnahmen, die bei extremer Hitze besonders wichtig sind. Diese Broschüre können Sie von den Bildungsmodulen der Ludwig-Maximilians-Universität München kostenlos als PDF herunterladen: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Bildungsmodule-Aerzte/download/de/Klima3/Alter-und-Hitze_RBK.pdf