Informationen des Deutschen Wetterdienstes bezüglich Gefahren für die menschliche Gesundheit

Der Deutsche Wetterdienst bietet auf seinen Internetseiten eine Reihe von Informationen an, wie Hitze/Kälte, Pollenflug, Sonnenbrandgefahr und für spezifische Beschwerden bei bestimmten Wetterlagen (Asthma, Migräne und Kopfschmerzen, Rheuma oder auch kardiovaskuläre Erkrankungen). Die Informationen sind unter folgendem Link abrufbar: www.dwd.de/gesundheit

Zusätzliche Informationen (zu amtlichen Hitzewarnungen, UV-Warnungen vor außergewöhnlicher Sonnenbrandgefahr für Deutschland u. a.) können über Newsletter abgerufen werden, die über die DWD Homepage abonniert und per E-Mail erhalten werden können (Es handelt sich um kostenfreie Informationen, die jedermann nutzen kann.): www.dwd.de/DE/service/newsletter/newsletter_node.html

Aktualisierte Patienteninformationen

Brustkrebs, erblicher Eierstockkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs – Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat vier Kurzinformationen zum Thema Krebs auf den neuesten Stand gebracht.

Die Texte beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden nach einer strengen Methodik erstellt. Ärzte, Pflegekräfte und andere medizinische Fachleute können die überarbeiteten Kurzinformationen kostenlos herunterladen, ausdrucken und an Erkrankte und Interessierte weitergeben. Grundlage dieser Infoblätter sind die jeweiligen S3-Leitlinien.

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Qualitätsberichte der Transplantationszentren für das Jahr 2017 sind online

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat die Daten der externen vergleichenden Qualitätssicherung der Transplantationszentren auf www.dso.de veröffentlicht. Die Berichte ergänzen die Tätigkeitsberichte für das Jahr 2017. Patienten können sich anhand der Qualitätsberichte darüber informieren, welche Ergebnisse die jeweiligen Transplantationszentren bei der Organübertragung erreicht haben. Bundesweit sind rund 50 Kliniken dafür zugelassen, Spenderorgane zu übertragen. Ergänzend zu den Berichten der einzelnen Transplantationszentren bietet die DSO auch bundesweite Zusammenfassungen für die jeweiligen Organe an. Diese erleichtern es zusätzlich, die Ergebnisse der einzelnen Kliniken zu vergleichen.

In den Qualitätsberichten liegt der Fokus auf der Darstellung des kurz- und mittelfristigen Erfolgs der durchgeführten Transplantationen anhand ausgewählter Qualitätsindikatoren. Zu jedem Qualitätsindikator, zum Beispiel dem 1-Jahres-Überleben, sind die Ergebnisse der betreffenden Kliniken in einer Übersicht dargestellt. Eine Grafik zeigt die Entwicklung der bundesweiten Gesamtergebnisse der vergangenen Jahre. Die Daten basieren auf den Untersuchungen der externen vergleichenden Qualitätssicherung durch das IQTIG-Institut.*

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Neues Lehrkonzept für mehr Landärzte: Universitätsmedizin Halle (Saale) an BMG-gefördertem „MiLaMed“-Projekt beteiligt

Damit sich zukünftig mehr Medizinstudierende für eine spätere Tätigkeit auf dem Land entscheiden, sollen landärztliche Themen und Praxiserfahrungen im Studium eine größere Rolle spielen. Dazu erarbeitet ein Forscherteam der Universität Leipzig in Kooperation mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Halle (Saale) ein neues Lehrkonzept mit dem Titel „MiLaMed“ (Mitteldeutsches Konzept zur longitudinalen Integration landärztlicher Ausbildungsinhalte und Erfahrungen in das Medizinstudium), das in enger Zusammenarbeit mit vier mitteldeutschen Modellregionen umgesetzt werden soll. Das Projekt wird vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) gefördert, in der aktuellen Konzeptionsphase mit insgesamt rund 228.000 Euro.

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Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK grundlegend überarbeitet

Die überarbeitete 5. Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische KHK ist erschienen. Sie ist auf den Internetseiten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) frei verfügbar.

Die koronare Herzkrankheit (KHK) gehört zu den wichtigen Volkskrankheiten. Ziel der NVL Chronische KHK ist, die Versorgung der betroffenen Patienten zu verbessern. Die multidisziplinär zusammengesetzte Leitliniengruppe mit Vertretern aus 16 Fachgesellschaften und Organisationen hat neue Erkenntnisse aus Forschung und Versorgung geprüft, diskutiert und konsentiert. Bearbeitet wurden die Themen Therapieplanung, nicht-medikamentöse und medikamentöse The-rapie sowie Rehabilitation und Versorgungskoordination. Details zur methodischen Vorgehensweise wie Evidenzbewertung oder Interessenkonfliktmanagement werden zeitgleich im Leitlinienreport veröffentlicht.

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