Logo Initiativkreis SubstituionstherapieDer Initiativkreis Substitutionstherapie (IKS) möchte mehr Ärztinnen und Ärzte für die Behandlung opioidabhängiger Patienten gewinnen. In einer vernetzten Kampagne mit allen Akteuren in der Substitutionstherapie soll so mehr Suchtkranken eine Substitution ermöglicht werden. Gesteigert werden soll auch die Akzeptanz für Substituierte und Substitutionsärzte, zumal die Substitutionstherapie zu den effektivsten evidenzbasierten Therapieformen gehört. Sie verbessert die Compliance, verhindert Neuinfektionen mit HIV und Hepatitis, trägt zur Senkung der Mortalitätsrate bei und legt die Grundlage für ein Leben ohne Drogen.

Viele substituierende Ärzte gehen in den Ruhestand, zu wenige neue Ärzte kommen hinzu. Laut IKS droht ein Versorgungsengpass für die heute fast 75.000 chronisch kranken Patienten. Mit Plakaten, Anzeigen, Präsentationen und Fachvorträgen sowie einem Newsletter wird für die Initiative geworben: „Bitte substituieren Sie“ appelliert an Ärzte und ihren ärztlichen Versorgungsauftrag.

Der IKS wurde von der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS), der Deutschen AIDS-Hilfe und von Akzept e.V. initiiert. Diese Aktion wird unter anderem von der Bundesärztekammer, der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und Gesundheitspolitikern der im Bundestag vertretenen Parteien unterstützt.

Mehr Informationen unter
www.bitte-substituieren-sie.de