DEGAM-Famulaturbörse hilft auf dem Weg in die Praxis

DEGAM LogoSeit der letzten Änderung der Approbationsordnung für Ärzte müssen alle Medizinstudierenden eine mindestens einmonatige Famulatur in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung absolvieren. Jährlich werden bundesweit rund 10.000 Famulaturplätze benötigt. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) bietet dazu ihre konkrete Unterstützung an. Um die steigende Nachfrage nach geeigneten Praxisplätzen – sowohl für die Studierenden wie auch für interessierte Praxen – möglichst übersichtlich zu bündeln, hat die DEGAM im Internet eine bundesweite Famulaturbörse eingerichtet.

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Patientensicherheit

New EU Rapid Alert platform for human Blood and Blood Components – Neues Rapid Alert System für Blut und Blutbestandteile (RAB)
Am 06. Februar diesen Jahres wurde durch die Europäische Kommission eine neue Plattform ins Leben gerufen. Diese hat den Zweck, die Sicherheit von Patienten zu verbessern, die sich einer medizinischen Behandlung mit Blut und Blutproduktion unterziehen müssen. Eine grenzüberschreitende Überwachung von Blut und seinen Komponenten ist sehr wichtig. Anhand des neuen web-basierten RAB sollen die nationalen Gesundheitsbehörden Informationen austauschen können, um so grenzüberschreitende Zwischenfälle zu minimieren.
Das System soll vor Qualitäts- und Sicherheitsmängel von Blut und Blutbestandteilen warnen und eventuelle Mängel bei Medizinprodukten zur Behandlung mit Blut und Bluttests in diesem Bereich aufzeigen.

Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Internetseiten:
http://ec.europa.eu/dgs/health_consumer/dyna/enews/enews.cfm?al_id=1451
http://ec.europa.eu/health/blood_tissues_organs/blood/index_en.htm

BÄK

Ärzte in sozialen Medien (Teil 1)

Worauf Ärzte und Medizinstudenten bei der Nutzung sozialer Medien achten sollten

Die Nutzung sozialer Medien ist für viele Millionen Menschen weltweit selbstverständlich geworden – so auch für Ärzte, Medizinstudenten und Patienten.
Interaktive, gemeinschaftliche Internet-Plattformen wie soziale Netzwerke, Wikis, Chaträume und Blogs machen passive Internetnutzer zu aktiven Teilnehmern. Sie bieten Möglichkeiten für Zusammenkünfte, zum Teilen und Verbreiten persönlicher Informationen unter Freunden, Verwandten, Kollegen usw. einschließlich gesundheitsbezogener Informationen. So verwenden beispielsweise Patienten diese neuen Möglichkeiten, um Erfahrungen miteinander zu teilen oder auch um medizinischen Rat einzuholen. Von ärztlicher Seite lassen sich soziale Medien auch für gesundheitliche Aufklärung oder für Informationen zur öffentlichen Werbung nutzen, sowie für die ärztliche Ausbildung, Weiter- und Fortbildung und für die Forschung. Soziale Medien werden auch bei der direkten oder indirekten berufsbezogenen Werbung eingesetzt.

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Herzversagen bei Kindern mit nur einer funktionsfähigen Herzkammer:

Logo DGPKLogo Deutsche HerzstiftungWelche sind die genauen Ursachen?

Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der angeborenen Herzfehler mit Gerd Killian-Projektförderung ausgezeichnet

Kinder, die mit nur einer funktionsfähigen Herzkammer auf die Welt kommen – einem sog. funktionell univentrikulären Herzen – benötigen in den ersten Lebensjahren mehrere aufeinanderfolgende Herzoperationen, die insgesamt als Fontan-Operation bezeichnet werden. Das Ergebnis dieser Operationen ist eine Fontan-Zirkulation: Die verbleibende Herzkammer pumpt dabei das sauerstoffreiche Blut aktiv durch den Körperkreislauf. Da keine zweite funktionierende Herzkammer vorhanden ist, die das sauerstoffarme Blut durch die Lungen pumpt, erfolgt die Durchblutung der Lungen passiv. Eine Fontan-Operation stellt keine Korrektur und damit Heilung dieser Herzfehler, sondern eine Linderung (Palliation) dar. Bei manchen Kindern mit Fontan-Zirkulation kommt es zum Herzversagen, einem sogenannten Failing, dessen Ursachen noch weitgehend unklar und somit Gegenstand aktueller Forschung sind.

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