Medizinische Fachbegriffe verständlich erklärt – Neues Wörterbuch auf Patienten-Information.de

Logo Ärztliches Zentrum für Qualität in der MedizinUm das Arzt-Patienten-Gespräch zu erleichtern, hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) sein Angebot auf dem Patientenportal „Patienten-Information.de“ erweitert.

Neu hinzugekommen ist ein Wörterbuch, das Fachbegriffe und gängige Abkürzungen zu häufigen Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit oder Diabetes allgemeinverständlich erklärt. Interessierte erfahren dort zum Beispiel, was ein Antidiabetikum ist und was bei einer Myokardszintigraphie gemacht wird. Das Wörterbuch enthält derzeit über 650 Fachbegriffe und wird laufend ergänzt. Als Grundlage dienen Patientenleitlinien aus dem Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien.

Außerdem wurde das onkologische Fachwortlexikon auf dem Portal überarbeitet und ergänzt. Das Angebot richtet sich speziell an Krebskranke und deren Angehörige, die Erläuterungen zu häufig verwendeten Begriffen aus dem Bereich der Krebsdiagnostik und -therapie suchen.

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STIKO@rki: Informationen und Service rund ums Impfen in einer App

Foto: Börm Bruckmeyer VerlagDie Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut gibt es jetzt in Form einer App. Die kostenlose STIKO@rki-App für Android (ab Version 5.1) und in Kürze auch für iOS (Version 8.2) wurde für die impfende Ärzteschaft entwickelt, um sie bei Fragen zum Impfen im Praxisalltag zu unterstützen. Mit wenigen Klicks bekommt der Nutzer die für die Beratung des einzelnen Patienten relevanten Informationen. Herzstück ist der interaktive Impfcheck: Nach Ein­gabe von Alter, Geschlecht und Impf­historie des Patienten wird dessen Impfstatus überprüft, noch ausstehende Impfungen identifiziert und Empfehlungen zum Schließen bestehender Impflücken gegeben. Abrufbar in der App sind auch die Fachinformationen aller Impfstoffe, Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Impfungen sowie die RKI-Ratgeber für Ärzte zu impfpräventablen Erkrankungen. Über eine integrierte News-Feed-Funktion wird der Nutzer mit Nachrichten über aktuelle Infor­ma­tionen und Stellungnahmen der STIKO sowie über weitere wichtige impfspezifische Meldungen (z. B. Lieferengpässe von Impf­stoffen) informiert.

| Pi RKI

Foto: Börm Bruckmeyer Verlag

Das Risiko einer Influenza-Erkrankung ernst nehmen

Gemeinsame Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Ältere, chronisch Kranke und Schwangere haben ein höheres Risiko, dass eine Infektion mit Influenzaviren schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden. In der Influenza-Saison 2015/2016 gab es geschätzte 4,1 Millionen grippebedingte Arztbesuche und rund 16.000 grippebedingte Krankenhauseinweisungen. Diese im neuen Saisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) veröffentlichten Werte sind deutlich höher als in der milden Saison 2013/2014, aber geringer als in der starken Saison 2014/2015. "Das Risiko einer Influenzaerkrankung sollte vor jeder Saison ernst genommen werden", betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippeschutzimpfung für Ältere, chronisch Kranke und Schwangere. Zudem sollten alle geimpft sein, die Kontakt zu solchen Risikogruppen haben, vor allem das Medizin- und Pflegepersonal. Die Impfquoten sind nach wie vor völlig unzureichend, wie eine im Epidemiologischen Bulletin Anfang 2016 veröffentlichte Auswertung zeigt. Bei Senioren lag die Impfquote im Winter 2014/2015 demnach bei 36,7 %, das ist der niedrigste Stand seit der Saison 2008/2009.

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