Zahl der Organspender in 2019 nahezu unverändert

Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) unterstützt Umsetzung der Strukturreformen in den Kliniken – erste Signale einer positiven Entwicklung spürbar

Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 932 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe für eine Transplantation gespendet. Damit hat sich die Zahl der Organspender annähernd auf dem Niveau von 2018 (955 Organspender) gehalten. Der deutliche Anstieg im vorletzten Jahr hat sich demnach nach vielen Jahren des Rückgangs der Organspende konsolidiert. Allerdings bildet Deutschland mit einer bundesdurchschnittlichen Spenderrate von 11,2 Spendern pro eine Million Einwohner nach wie vor eines der Schlusslichter im internationalen Vergleich.

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Klinische Prüfung von Arzneimitteln:

Seit 2004 mehr als eine Million Probanden in Deutschland – keine schwerwiegenden Zwischenfälle

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat in den vergangenen 15 Jahren rund 13.000 klinische Prüfungen von Arzneimitteln mit insgesamt einer Million Probanden in Deutschland genehmigt. Seit 2004 müssen solche Studien in Europa behördlich genehmigt werden. Durch strikte EU-Leitlinien und engmaschige behördliche Kontrollen konnte erreicht werden, dass es in Deutschland bisher noch keinen schwerwiegenden Zwischenfall in einer klinischen Prüfung gab. Klinische Prüfungen sind eine essentielle Voraussetzung für die Entwicklung neuer Arzneimittel. Darüber hinaus wird Patienten und Ärzten damit die Möglichkeit gegeben, Zugang zu noch nicht zugelassenen Arzneimitteln zu erhalten und so die möglichen Behandlungsoptionen zu erweitern.

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Tätigkeitsbericht 2018/2019 der Überwachungskommission und der Prüfungskommission zur Prüfung der Herz-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Pankreastransplantationsprogramme vorgelegt

Die für die Prüfung der Transplantationszentren in Deutschland zuständigen Kontrollgremien von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband ziehen in ihrem Tätigkeitsbericht 2018/2019 eine positive Bilanz ihrer Arbeit. Prüfgegenstand waren im Berichtszeitraum die Programme der Herz-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Pankreastransplantationen der Jahre 2016 bis 2018. Insgesamt nahmen die Kommissionen im vergangenen Jahr 16 Prüfungen vor Ort sowie 14 Prüfungen im schriftlichen Verfahren vor.

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11. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)

am 26. und 27. September 2019 in Berlin

Am 26. September 2019 wurde die 11. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA durch den Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, eröffnet. Im Vordergrund dieser zweitägigen Veranstaltung standen die Aufgaben des G-BA im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung unter besonderer Fokussierung auf die Themen: Patientensicherheit, Erfahrungen mit der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben in die Praxis und Nutzung der QS-Ergebnisse. Verschiedene methodische Ansätze für Qualitätssicherungsmaßnahmen, technische Herausforderungen und Schnittstellen zu bundesweiten Registern waren weitere wichtige Themen auf der Konferenz.

In verschiedenen Parallelveranstaltungen erfolgte u. a. die Vorstellung der Richtlinien des G-BA. Ein Blick auf die wichtigsten Beschlüsse des G-BA zur Qualitätssicherung im Unterausschuss zeigt, dass deren Anzahl von 2015 bis 2019 auf das Doppelte angestiegen ist und jährlich eine umfangreiche Überarbeitung und Weiterentwicklung des Qualitätsberichts der Krankenhäuser (Qb-R) stattfindet, der die Öffentlichkeit über Strukturen und Leistungen der Krankenhäuser informiert.

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Aktualisierung der RKI-Empfehlungen

zur Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen gemäß § 34 Infektionsschutzgesetz

In Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten kommen Säuglinge, Kinder und Jugendliche täglich miteinander und mit dem betreuenden Personal in engen Kontakt. Enge Kontakte begünstigen die Übertragung von Krankheitser-regern. Außerdem verursachen bestimmte Krankheiten bei Kindern teilweise besonders schwere Krankheitsverläufe. Das Robert-Koch-Institut (RKI) erstellt auf der Grundlage des § 4 IfSG Empfehlungen u. a. für die Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen. Wie im Epidemiologischen Bulletin 47/2019 ausgeführt wird, erfolgte die Auswahl der Krankheiten und Erreger für die RKI-Empfehlungen zur Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen auf Basis des § 34 Abs. 1-3 IfSG.

Aktualisierung der RKI-Empfehlungen zur Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen gemäß § 34 Infektionsschutzgesetz, Epid Bull 47/2019:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Wiederzulassung/Mbl_Wiederzulassung_schule.html

Empfehlungen für die Wiederzulassung zu Gemeinschaftseinrichtungen gemäß §34 Infektionsschutzgesetz:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Wiederzulassung/Wiederzulassung_Tabelle.pdf?__blob=publicationFile

Quelle: Robert-Koch-Institut