Herzrhythmusstörungen als mögliche Wechselwirkung bei gleichzeitiger Anwendung von Sofosbuvir-Kombinationen zur Hepatitis-C-Behandlung und anderen Arzneimitteln, die Bradykardie verursachen können

Information des BfArM

Sofosbuvir ist ein direkt wirksames antivirales Arzneimittel und zugelassen in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung Erwachsener mit chronischer Hepatitis C. Es entfaltet seine antivirale Wirksamkeit durch Hemmung der RNA-Polymerase NS5B, die für die Replikation des Hepatitis-C-Virus erforderlich ist. Sofosbuvir ist als Monopräparat sowie in fixer Kombination mit Ledipasvir verfügbar.

Weiterlesen ...

Aktualisierung der Fach- und Gebrauchsinformation hinsichtlich der Kontraindikation bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Information des BfArM zu Metformin

Metformin ist zugelassen zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ II bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren. Es ist als Monopräparat sowie in Kombination mit anderen oralen Antidiabetika verfügbar. Laktatazidose ist eine sehr seltene, jedoch schwerwiegende metabolische Komplikation (hohe Mortalitätsrate ohne schnelle Behandlung), die durch Akkumulation von Metformin verursacht werden kann. Die bisher bekannt gewordenen Fälle von Laktatazidose bei mit Metformin behandelten Patienten betrafen vor allem Diabetiker mit Niereninsuffizienz oder sich akut verschlechternder Nierenfunktion.

Weiterlesen ...

Champix® (Vareniclin): Interaktionsrisiko mit Alkohol, Risiko von Krampfanfällen und Studien zu psychiatrischen Nebenwirkungen

Information der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA)

Vareniclin ist zugelassen zur Raucherentwöhnung bei Erwachsenen. Es bindet an neuronale α4β2-nikotinerge Acetylcholinrezeptoren. Als partieller Agonist entfaltet es sowohl agonistische (mit geringerer intrinsischer Wirkung als Nikotin) als auch – in Gegenwart von Nikotin – antagonistische Wirkungen. Durch Aktivierung dieser Rezeptoren wird das mesolimbische Dopaminsystems stimuliert. Diese Stimulierung führt zu dem beim Rauchen verspürten Verstärkungs- und Belohnungseffekt.

Weiterlesen ...

Rote-Hand-Brief zu Ketoconazole HRA® (Ketoconazol): Risiko von Hepatotoxizität

Ketoconazol in oraler Form ist aufgrund seiner Eigenschaft als Hemmer der Cytochrom-P450-Enzyme in der Nebenniere ein starker Hemmer der Cortisolsynthese. Ferner hat Ketoconazol direkte Auswirkungen auf kortikotrope Tumorzellen bei Patienten mit Cushing-Syndrom. Es ist zugelassen zur Behandlung des endogenen Cushing-Syndroms bei Erwachsenen und Jugendlichen über zwölf Jahren. Aufgrund des Risikos von Hepatotoxizität wurde im Oktober 2013 die Marktzulassung für orales Ketoconazol als Antimykotikum suspendiert. Hepatotoxizität unter oraler Behandlung mit Ketoconazol wird gewöhnlich bei Behandlungsbeginn und während der ersten sechs Monate beobachtet.

Weiterlesen ...

Information des BfArM zu Neulasta® (Pegfilgrastim): Möglicherweise Fälschungen im Verkehr

Pegfilgrastim ist ein humaner Granulozyten-koloniestimulierender Faktor (G-CSF), der die Entstehung neutrophiler Granulozyten und deren Freisetzung aus dem Knochenmark reguliert. Pegfilgrastim wird angewendet zur Verkürzung der Dauer von Neutropenien sowie zur Verminderung der Häufigkeit neutropenischen Fiebers bei erwachsenen Patienten, die wegen einer malignen Erkrankung mit zytotoxischer Chemotherapie behandelt werden.

Weiterlesen ...