Rote-Hand-Brief zu bestimmten elektrolyt- und/oder kohlenhydrathaltigen intravenösen Flüssigkeiten: Risiko einer schweren Hyponatriämie

Bestimmte elektrolyt- und/oder kohlenhydrathaltige intravenösen (i.v.) Flüssigkeiten (siehe Liste im Anhang des Rote-Hand-Briefs) können schwere Hyponatriämien verursachen, die durch Entwicklung einer akuten hyponatriämischen Enzephalopathie zu irreversiblen Hirnschädigungen und zum Tod führen können. Ein erhöhtes Risiko für das Entstehen einer progressiven Hyponatriämie weisen Patienten mit erhöhter ADH(antidiuretisches Hormon; Vasopressin)-Ausschüttung auf sowie z. B. Kinder, Frauen während der Entbindung, Patienten in einer postoperativen Phase und Patienten mit Leberversagen.

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Information der FDA zu Lamotrigin: Überschießende Reaktion des Immunsystems

Lamotrigin ist zugelassen zur Behandlung von Epilepsien bei Patienten ab zwei Jahren sowie zur Behandlung von bipolaren Erkrankungen bei Erwachsenen. Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration, FDA) informiert über das seltene aber schwerwiegende Risiko der hämophagozytischen Lymphohistiozytose (HLH) im Zusammenhang mit Lamotrigin, die durch eine Überaktivierung des Immunsystems lebensbedrohlich werden kann. Die HLH kann innerhalb von Tagen bis Wochen nach Behandlungsbeginn auftreten (1).

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