Rote-Hand-Brief zu Xarelto® (Rivaroxaban) ▼: Anstieg der Gesamtmortalität sowie von Thromboembolie- und Blutungsereignissen bei Patienten nach einem kathetergestützten perkutanten Aortenklappenersatz (Transcatheter Aortic Valve Implantation, TAVI) führt z

Eine klinische Studie mit Patienten nach kathetergestützem perkutanem Aortenklappenersatz (Transcatheter Aortic Valve Implantation, TAVI) wurde aufgrund vorläufiger Ergebnisse vorzeitig beendet. Bei den mit Rivaroxaban behandelten Patienten hatte sich ein Anstieg der Gesamtmortalität sowie von Thromboembolie- und Blutungsereignissen gezeigt.

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Rote-Hand-Brief zu ConvaTec intermittierenden Urologiekathetern, die folgenden Produkten beigelegt sind: BCG medac, Mito-medac, Mito-extra: Rückruf

Intermittierende Urologiekatheter der Firma ConvaTec, die teilweise den Produkten BCG medac, Mito-medac und Mito-extra beigepackt sind, sollen nicht mehr verwendet werden. Hintergrund ist die Möglichkeit einer mangelnden Sterilität mit erhöhtem Infektionsrisiko für Patienten.

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Rückruf einer Charge von octenidol® md Mundspüllösung aufgrund einer möglichen Kontamination mit Burkholderia cepacia

Das Robert Koch Institut (RKI) berichtet über eine Häufung von Infektionen und Besiedlungen mit Burkholderia cepacia complex bei Intensivpatienten. Zwei Patienten mit schwerer Grunderkrankung sind verstorben. Als gemeinsame Expositionsquelle wird octenidol® md Mundspüllösung vermutet (Vertrieb Firma Schülke & Mayr GmbH). Die betroffene Charge 1513962 wird derzeit von der Herstellerfirma MPC International S.A., Luxemburg, aufgrund einer Kontamination mit Burkholderia cepacia freiwillig zurückgerufen.

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Informationsbrief zu Iberogast®: Textergänzungen in der Fach- und Gebrauchsinformation

Iberogast® wird angewendet zur Behandlung von funktionellen und motilitätsbedingten Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizmagen- und Reizdarmsyndrom sowie zur unterstützenden Behandlung der Beschwerden bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis). Es enthält neben acht weiteren pflanzlichen Extrakten auch Schöllkrautextrakt. Schöllkraut steht seit Langem im Verdacht Leberschäden auslösen zu können.

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Mitteilung der AkdÄ im Deutschen Ärzteblatt vom 21.09.2018: Atypische diabetische Ketoazidosen im Zusammenhang mit SGLT-2-Hemmern (Gliflozine)

SGLT-2-Hemmer (Gliflozine) können in seltenen Fällen zum Auslösen einer atypischen diabetischen Ketoazidose beitragen. Das Risiko ist erhöht in Situationen mit vermehrtem Insulinbedarf, wie z. B. bei größeren operativen Eingriffen, niederkalorischen Diäten oder akuten schweren Erkrankungen. Daher wird in diesen Situationen die vorübergehende Pausierung von Gliflozinen empfohlen. Die Diagnose von Gliflozin-assoziierten Ketoazidosen wird dadurch erschwert, dass der Blutzucker nur mäßig erhöht oder sogar normal sein kann.

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