Abciximab wird zusätzlich zu Heparin und Acetylsalicylsäure angewandt zur Vermeidung ischämischer kardialer Komplikationen bei perkutaner Koronarintervention

sowie um kurzfristig das Herzinfarktrisiko bei Patienten mit instabiler Angina pectoris zu senken, die auf konventionelle Therapie nicht ansprechen und für eine perkutane koronare Intervention vorgesehen sind. Abciximab ist ein Glykoprotein-(GP)-IIb/IIIa-Antagonist und inhibiert so die Thrombozytenaggregation. Ferner bindet es an den Vitronectin-Rezeptor der Thrombozyten und Endothelzellen, durch den u. a. die koagulatorischen Eigenschaften der Thrombozyten vermittelt werden.

Der Zulassungsinhaber informiert über einen Lieferengpass, der voraussichtlich vom 27. Oktober 2017 (ggf. früher) bis Ende März 2018 für Deutschland bestehen wird, und empfiehlt die Bevorratung alternativer Wirkstoffe, wie z. B. andere GP-IIb/IIIa-Antagonisten oder Bivalirudin.

 

Bitte teilen Sie der AkdÄ alle beobachteten Nebenwirkungen und Medikationsfehler
(auch Verdachtsfälle) mit. Die Formulare finden Sie auf der Webseite der AkdÄ.

Rote Hand Die Verantwortung für die Erstellung und den Versand von Rote-Hand-Briefen liegt bei den pharmazeutischen Unternehmen. Rote-Hand-Briefe werden in der Regel von den zuständigen Behörden (BfArM, PEI) angeordnet und mit ihnen inhaltlich abgestimmt.

(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){ (i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o), m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m) })(window,document,'script','//www.google-analytics.com/analytics.js','ga'); ga('create', 'UA-46536808-1', 'aerzteblatt-sachsen-anhalt.de'); ga('set', 'anonymizeIp', true); ga('send', 'pageview');