Um Versorgungsengpässe bei Arzneimitteln während der Corona-Epidemie zu vermeiden und eine adäquate Behandlung von Patienten sicherzustellen, die zwingend auf Arzneimittel angewiesen sind, bittet das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Ärzte um Berücksichtigung folgender Aspekte:

  • Die Arzneimittelverordnung insbesondere bei chronisch kranken Patienten sollte wie gewohnt fortgeführt werden (z. B. mit einer N3-Packung), um unnötige Arztbesuche zu vermeiden.
  • Auf zusätzliche Privatrezepte sollte möglichst verzichtet werden, damit Arzneimittel Patienten zur Verfügung stehen, welche diese Mittel dringend benötigen.

Bitte teilen Sie der AkdÄ alle beobachteten Nebenwirkungen und Medikationsfehler
(auch Verdachtsfälle) mit. Die Formulare finden Sie auf der Webseite der AkdÄ.

Rote Hand Die Verantwortung für die Erstellung und den Versand von Rote-Hand-Briefen liegt bei den pharmazeutischen Unternehmen. Rote-Hand-Briefe werden in der Regel von den zuständigen Behörden (BfArM, PEI) angeordnet und mit ihnen inhaltlich abgestimmt.