Nach Fallberichten schwerwiegender thrombotischer Ereignisse empfiehlt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca. Dies betrifft sowohl Erst- als auch Folgeimpfungen.

Auffällig ist eine Häufung von Sinusvenenthrombosen in Verbindung mit einer Thrombozytopenie in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung. Die Daten werden derzeit durch die Europäische Arzneimittel-Agentur analysiert. Personen, die sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen (z. B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen) sollten sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.

▶ Information des PEI vom 15.03.2021

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