Was muss der Allgemein- und Viszeralchirurg von der Strahlentherapie wissen? (Teil 2)

Dr. Peter Hass Foto: privat
Dr. Peter Hass, Foto: privat
Dr. Christian Ostheimer Foto: UKH
Dr. Christian Ostheimer, Foto: UKH

Ostheimer C.1 *, Hass P.2 *, Meyer F.3, Kornhuber C.1, Reese T.1,
Gademann G.2 und Vordermark, D.1

1 Universitätsklinik und Poliklinik für Strahlentherapie,
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale), Deutschland
2 Universitätsklinik für Strahlentherapie, Otto-von-Guericke-Universität
Magdeburg A. ö. R., Magdeburg, Deutschland
3 Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie,
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg A. ö. R., Magdeburg, Deutschland

*) Beide Autoren trugen gleichermaßen zum Artikel bei und sind daher
gleichberechtigt als Erstautor zu betrachten.

Strahlentherapeutische Aspekte in der Allgemein- und Viszeralchirurgie – Teil 2

Überarbeitete und ergänzte Zweitveröffentlichung von: Ostheimer et al., Was muss der Allgemein- und Viszeralchirurg von der Strahlentherapie wissen? – Strahlentherapeutische Aspekte in der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Zentralbl Chir 2015; 140(1): 83-93
DOI: 10.1055/s-0034-1383338, Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Einleitung
Im ersten Teil des Artikels (Was muss der Allgemein- und Viszeralchirurg von der Strahlentherapie wissen?), welcher einen Überblick über die für den Allgemein- und Viszeralchirurgen relevanten strahlentherapeutischen Behandlungsoptionen in der interdisziplinären onkologischen Therapie geben soll, wurde die multimodale Tumortherapie des Rektum- und Ösophaguskarzinoms aus radioonkologischer Sicht behandelt.

Der zweite Teil thematisiert im Folgenden die aus allgemein- und viszeralchirurgischer Sicht relevanten strahlentherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten des Weichteilsarkoms, Analkarzinoms sowie von Lebermalignomen (exemplarisch Lebermetastasen des kolorektalen und Mammakarzinoms).

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Was muss der Allgemein- und Viszeralchirurg von der Strahlentherapie wissen?

Dr. Peter Hass Foto: privat
Dr. Peter Hass, Foto: privat
Dr. Christian Ostheimer Foto: UKH
Dr. Christian Ostheimer, Foto: UKH

Ostheimer C.1 *, Hass P.2 *, Meyer F.3, Kornhuber C.1, Reese T.1,
Gademann G.2 und Vordermark, D.1

1 Universitätsklinik und Poliklinik für Strahlentherapie,
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale), Deutschland
2 Universitätsklinik für Strahlentherapie, Otto-von-Guericke-Universität
Magdeburg A. ö. R., Magdeburg, Deutschland
3 Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie,
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg A. ö. R., Magdeburg, Deutschland

*) Beide Autoren trugen gleichermaßen zum Artikel bei und sind daher
gleichberechtigt als Erstautor zu betrachten.

Strahlentherapeutische Aspekte in der Allgemein- und Viszeralchirurgie – Teil 1

Überarbeitete und ergänzte Zweitveröffentlichung von: Ostheimer et al., Was muss der Allgemein- und Viszeralchirurg von der Strahlentherapie wissen? – Strahlentherapeutische Aspekte in der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Zentralbl Chir 2015; 140(1): 83-93
DOI: 10.1055/s-0034-1383338, Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

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Anästhesie bei großen gefäßchirurgischen Operationen im Profil eines Schwerpunktkrankenhauses

Dr. med. Nikolaus Golecki
Dr. med. Nikolaus Golecki

Golecki N.
Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, AMEOS Klinikum Bernburg

Akute oder chronische Gefäßveränderungen sind häufig Grund für einen operativen oder interventionellen Eingriff (vgl. Weigang et al. 2008). Große gefäßchirurgische Eingriffe wie beispielsweise Operationen an der thorakalen oder abdominalen Aorta führen zu ausgeprägten hämodynamischen Auswirkungen auf den Organismus und dadurch – bei in der Regel multiplen Vorerkrankungen der Patienten – zu einem hohen perioperativen Risiko. Zur Durchführung dieser Eingriffe muss deshalb das operative und anästhesiologische Vorgehen an das Risikoprofil des jeweiligen Patienten adaptiert werden, um Komplikationen in der perioperativen Phase zu vermeiden bzw. zu beherrschen.

Über die anästhesiologischen Besonderheiten, die es bei der Versorgung dieser Patienten zu beachten gilt, gibt dieser Artikel einen aktuellen Überblick.

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Perkutane (minimalinvasive) Fußchirurgie

PD Dr. med. Natalia Gutteck
PD Dr. med. Natalia Gutteck

Gutteck N.
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Department für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Eine echte Alternative

Die perkutane (minimalinvasive) Fußchirurgie hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Angesichts der Wundheilungsproblematik der konventionellen offenen Operationstechnik – insbesondere im Vorfußbereich – rücken die perkutanen Verfahren mit ihren eindrucksvollen kosmetischen Ergebnissen und deutlich selteneren Wundheilungsstörungen deutlich in den Fokus. Im vorliegenden Artikel werden im Überblick die wesentlichen Einsatzmöglichkeiten und die Besonderheiten dieser Operationstechnik unter Berücksichtigung der eigenen klinischen Erfahrung dargestellt.

Minimalinvasive Operationstechniken in der Orthopädie genießen bereits seit vielen Jahren eine zunehmende Verbreitung und sind in vielen Bereichen wie z. B. Hüftchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie etabliert. Durch die überzeugenden Ergebnisse der perkutanen oder auch als minimalinvasiv bezeichneten Fußchirurgie hat diese Operationstechnik in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Mit den speziell für diese anspruchsvolle Operationstechnik entwickelten Instrumenten wird die Durchführung der Korrekturosteotomien z. B. bei Krallenzehendeformitäten, Hallux-valgus-Deformität oder auch Rückfußdeformitäten über wenige Millimeter große Zugänge ermöglicht. Dadurch ergeben sich gegenüber den herkömmlichen Operationstechniken deutliche Vorteile in Bezug auf eine kürzere Nachbehandlungs- und Rehabilitationszeit, durch eine geringere Gewebeinvasivität ein Vermeiden von postoperativen Narbenkontrakturen und ein ausgezeichnetes kosmetisches Ergebnis ohne störende, ausgedehnte Narben [11, 12, 13].

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Onkologische Rehabilitation bei gastroenterologischen Tumorerkrankungen

Dr. med. Bettine Bilsing
Dr. med. Bettine Bilsing
PD Dr. med. Bernd Anger
PD Dr. med. Bernd Anger

Bilsing B.*¹, Anger B.*¹, Meyer F.²
1 Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen, Waldburg-Zeil Kliniken, Fachklinik für Orthopädie, Onkologie und Pneumologie (BGSW), Schönebeck-Salzelmen
2 Klinik für Allgemein-, Viszeral- & Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Magdeburg

*) Beide Autoren B.B. & B.A. sind in gleicher Weise an Manuskriptidee, Konzeption, Entwurf, Korrektur, Einreichung und Revision beteiligt, weshalb sie gleichberechtigt als Erstautor fungieren.

Erstveröffentlichung des Artikels unter Originaltitel „Onkologische Rehabilitation bei gastrointestinalen Tumorerkrankungen“ in: Zentralblatt für Chirurgie 2015; 140(04): 382-389, DOI: 10.1055/s-0034-1382845, © Georg Thieme Verlag

Die onkologische Rehabilitation ist im Sozialgesetz verankert. Die Aufgabenstellung ist eine andere als im Akutkrankenhaus. Neben der Behandlung einer Vielzahl spezifischer somatischer Probleme stehen die psychoonkologische Betreuung sowie die sozialmedizinische Beratung und Beurteilung im Mittelpunkt.

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