Mobile ECMO/ECLS-Therapie bei Patienten mit kardiopulmonalen Organversagen

Prof. Dr. med. Christoph Raspé

Daten des Halleschen Extrakorporalen Life Support Programm

Raspé C.1, Steinke T.1, Werdan K.2, Nuding S.2, Rückert F.3, Neitzel T.3, Stiller M.3, Silber R.3,
Gielen S.2, Nestler F.1, Bucher M.1, Metz D.3, Frantz S.2, Rath S.1, Groß I.1, Bushnaq H.3
1 Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Halle (Saale)
2 Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale)
3 Universitätsklinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum Halle (Saale)

Einleitung

Trotz allen medizinischen Fortschritts sowie Implementierungen von aktuellen Leitlinien [1] bleibt das kardiopulmonale Organversagen, ungeachtet der Ätiologie, eine der führenden Todesursachen in der Intensivmedizin. Die Letalität ist mit bis zu 70 % unverändert hoch. [2-9] Jüngste Behandlungsstrategien sehen den Einsatz mechanischer, extrakorporaler Systeme zur Herz-/Lungenunterstützung vor, die mit einer niedrigeren Letalität im Vergleich zur bisherigen Therapie assoziiert sind. [10-12] Diese Geräte ermöglichen eine unmittelbare Verbesserung der systemischen Perfusion und Oxygenierung. [8, 9, 13]

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Die Prävalenz von Hörstörungen bei Frühgeborenen

Profilbild C. Franckin Sachsen-Anhalt und deren pädaudiologische Diagnostik

Franck, C. 1, Vorwerk ,W. 2, 4, Köhn, A. 3, 4, Rißmann, A. 3, 4, Vorwerk, U. 1, 4
1 Univ. HNO-Klinik, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
2 Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie, HNO-Klinik, Klinikum Braunschweig
3 Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt
4 Verein „Sachsen-Anhalt hört früher e.V.“

Einleitung

Angeborene Hörstörungen mit im schlimmsten Fall drohender schwerer Entwicklungsschädigung und der Folge lebenslanger Behinderung sind in Deutschland mit einer Prävalenz von ungefähr 1,2 ‰ aller Lebendgeburten häufiger als angeborene Stoffwechselerkrankungen, für die schon seit Jahrzehnten ein GKV-finanziertes Screeningprogramm etabliert ist. Die Verfügbarkeit einer unkomplizierten, diagnostisch sicheren Nachweismethode und der nach Diagnosestellung sofort ersichtliche Behandlungserfolg bei einigen Stoffwechselstörungen ließen die Blutuntersuchung aller Neugeborenen schon früher bei Fachpersonal, Eltern und Laien als gerechtfertigt erscheinen. Demgegenüber wurde das universelle Neugeborenenhörscreening erst am 1. Januar 2009 deutschlandweit durch Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eingeführt.

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Kommen und Gehen

Profilbild Jens AbendrothErste Ergebnisse einer Studie zu Berufswegen von Ärzten in Sachsen-Anhalt

Abendroth J., Fuchs S., Wienke A., Klement A.
Sektion Allgemeinmedizin, Profilzentrum Gesundheitswissenschaften
Medizinische Fakultät Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Einleitung

Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung und Mangel an ärztlichem Nachwuchs in Mitteldeutschland sind Dauerthemen in Medien und Politik. Aktuelle Bedarfsanalysen zeigen aufgrund wachsender alterungsbedingter Morbidität einen steigenden Bedarf nach ärztlicher Arbeitskraft trotz sinkender Bevölkerungszahlen (4, 5).

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Schmerz

Mechanismen der Chronifizierung und therapeutische OptionenProfilbild Dr. Wieser

Wieser, T.
AWO Fachkrankenhaus Jerichow

Schmerz ist eine wesentliche Voraussetzung zum Erhalt unserer körperlichen Integrität. Der Regelfall – ein akuter Schmerz tritt auf, eine Diagnose wird gestellt und eine Therapie eingeleitet – ist tägliche Routine. Der Prozess der „Heilung“ mag da zeitlich variabel sein, letztendlich wird jedoch der Ausgangswert (Schmerzfreiheit) erreicht. Dies passiert täglich millionenfach, meist wahrscheinlich sogar ohne ärztliches Eingreifen. Ist ein solches doch notwendig, so ist die Medizin, ist unser Gesundheitssystem darauf gut vorbereitet.

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Bouveret-Syndrom

Prof. Dr. med. Steffen Rickes

Endoskopische Therapie eines sonographisch diagnostizierten hohen Gallensteinileus

Kolfenbach, S., Rauh, P., Ensberg, D., Rickes, S.
Helios Bördeklinik GmbH Oschersleben, Ortsteil Neindorf, Klinik für Innere Medizin

Einleitung

Im Folgenden soll der seltene Fall eines gallensteinbedingten hohen Ileus und seine endoskopische Behandlung dargestellt werden. Diese Ileusform wurde erstmalig im Jahr 1896 durch den französischen Arzt Léon Bouveret beschrieben [1]. Die Erkrankung wird deshalb auch als Bouveret-Syndrom bezeichnet.

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