Die Prävalenz von Hörstörungen bei Frühgeborenen

Profilbild C. Franckin Sachsen-Anhalt und deren pädaudiologische Diagnostik

Franck, C. 1, Vorwerk ,W. 2, 4, Köhn, A. 3, 4, Rißmann, A. 3, 4, Vorwerk, U. 1, 4
1 Univ. HNO-Klinik, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
2 Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie, HNO-Klinik, Klinikum Braunschweig
3 Fehlbildungsmonitoring Sachsen-Anhalt
4 Verein „Sachsen-Anhalt hört früher e.V.“

Einleitung

Angeborene Hörstörungen mit im schlimmsten Fall drohender schwerer Entwicklungsschädigung und der Folge lebenslanger Behinderung sind in Deutschland mit einer Prävalenz von ungefähr 1,2 ‰ aller Lebendgeburten häufiger als angeborene Stoffwechselerkrankungen, für die schon seit Jahrzehnten ein GKV-finanziertes Screeningprogramm etabliert ist. Die Verfügbarkeit einer unkomplizierten, diagnostisch sicheren Nachweismethode und der nach Diagnosestellung sofort ersichtliche Behandlungserfolg bei einigen Stoffwechselstörungen ließen die Blutuntersuchung aller Neugeborenen schon früher bei Fachpersonal, Eltern und Laien als gerechtfertigt erscheinen. Demgegenüber wurde das universelle Neugeborenenhörscreening erst am 1. Januar 2009 deutschlandweit durch Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eingeführt.

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Kommen und Gehen

Profilbild Jens AbendrothErste Ergebnisse einer Studie zu Berufswegen von Ärzten in Sachsen-Anhalt

Abendroth J., Fuchs S., Wienke A., Klement A.
Sektion Allgemeinmedizin, Profilzentrum Gesundheitswissenschaften
Medizinische Fakultät Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Einleitung

Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung und Mangel an ärztlichem Nachwuchs in Mitteldeutschland sind Dauerthemen in Medien und Politik. Aktuelle Bedarfsanalysen zeigen aufgrund wachsender alterungsbedingter Morbidität einen steigenden Bedarf nach ärztlicher Arbeitskraft trotz sinkender Bevölkerungszahlen (4, 5).

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Schmerz

Mechanismen der Chronifizierung und therapeutische OptionenProfilbild Dr. Wieser

Wieser, T.
AWO Fachkrankenhaus Jerichow

Schmerz ist eine wesentliche Voraussetzung zum Erhalt unserer körperlichen Integrität. Der Regelfall – ein akuter Schmerz tritt auf, eine Diagnose wird gestellt und eine Therapie eingeleitet – ist tägliche Routine. Der Prozess der „Heilung“ mag da zeitlich variabel sein, letztendlich wird jedoch der Ausgangswert (Schmerzfreiheit) erreicht. Dies passiert täglich millionenfach, meist wahrscheinlich sogar ohne ärztliches Eingreifen. Ist ein solches doch notwendig, so ist die Medizin, ist unser Gesundheitssystem darauf gut vorbereitet.

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Bouveret-Syndrom

Prof. Dr. med. Steffen Rickes

Endoskopische Therapie eines sonographisch diagnostizierten hohen Gallensteinileus

Kolfenbach, S., Rauh, P., Ensberg, D., Rickes, S.
Helios Bördeklinik GmbH Oschersleben, Ortsteil Neindorf, Klinik für Innere Medizin

Einleitung

Im Folgenden soll der seltene Fall eines gallensteinbedingten hohen Ileus und seine endoskopische Behandlung dargestellt werden. Diese Ileusform wurde erstmalig im Jahr 1896 durch den französischen Arzt Léon Bouveret beschrieben [1]. Die Erkrankung wird deshalb auch als Bouveret-Syndrom bezeichnet.

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Benzodiazepinabhängigkeit im Alter

Dr. med. Lukas ForschnerForschner, L.
Medinet GmbH Fachklinik Alte Ölmühle, Magdeburg

In den letzten Jahren haben wir eine Zunahme von älteren Menschen mit Medikamentenabhängigkeit feststellen können, die in die Fachklinik Alte Ölmühle nach Magdeburg in Behandlung gekommen sind. Hintergrund könnte einerseits die demografische Entwicklung aber auch eine Zunahme von Suchtproblemen im Alter sein. Ziel des Artikels ist es, sowohl auf den Behandlungsbedarf wie auf die Behandlungsmöglichkeiten am Beispiel von Benzodiazepinabhängigkeit hinzuweisen.

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