Mobile ECMO/ECLS-Therapie bei Patienten mit kardiopulmonalen Organversagen

Prof. Dr. med. Christoph Raspé

Daten des Halleschen Extrakorporalen Life Support Programm

Raspé C.1, Steinke T.1, Werdan K.2, Nuding S.2, Rückert F.3, Neitzel T.3, Stiller M.3, Silber R.3,
Gielen S.2, Nestler F.1, Bucher M.1, Metz D.3, Frantz S.2, Rath S.1, Groß I.1, Bushnaq H.3
1 Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Halle (Saale)
2 Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale)
3 Universitätsklinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum Halle (Saale)

Einleitung

Trotz allen medizinischen Fortschritts sowie Implementierungen von aktuellen Leitlinien [1] bleibt das kardiopulmonale Organversagen, ungeachtet der Ätiologie, eine der führenden Todesursachen in der Intensivmedizin. Die Letalität ist mit bis zu 70 % unverändert hoch. [2-9] Jüngste Behandlungsstrategien sehen den Einsatz mechanischer, extrakorporaler Systeme zur Herz-/Lungenunterstützung vor, die mit einer niedrigeren Letalität im Vergleich zur bisherigen Therapie assoziiert sind. [10-12] Diese Geräte ermöglichen eine unmittelbare Verbesserung der systemischen Perfusion und Oxygenierung. [8, 9, 13]

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