Warum ist Sachsen-Anhalt Schlusslicht bei Prophylaxe und Therapie kardiovaskulärer Krankheiten? (Teil 1)

PD Dr. med. habil. Andrej Udelnow
PD Dr. med. habil.
Andrej Udelnow (Foto: SKD)

Andrej Udelnow1, Semen Smorodin2, Efim Sinicin3, Kristina Korsake1, Frank Meyer4, Zuhir Halloul4
1    Städtisches Klinikum Dessau, Klinik für Gefäß- und Endovaskuläre Chirurgie/Phlebologie
2    Klinikum Hanau, Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und internistische Intensivmedizin
3    Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsklinik für Augenheilkunde
4    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Arbeitsbereich Gefäßchirurgie

Einleitung

Das Bundesland Sachsen-Anhalt scheint Besonderheiten in Epidemiologie, der klinischen Versorgungssituation als auch im Outcome des kardiovaskulären Erkrankungsprofils aufzuweisen, wobei der arteriellen Verschlusskrankheit (AVK) die nachteiligste Betreuungslage zuzukommen scheint.

Im ersten Teil dieses zweiteiligen Artikels umreißt eine Übersicht neben dem Bezug der kardiovaskulären Risikofaktoren zur sozialen Lebenssituation im Bundesland Sachsen-Anhalt im Vergleich zu anderen Bundesländern und dem Bundesdurchschnitt Aspekte der aktuellen Versorgungssituation und des Outcome der AVK in Sachsen-Anhalt. Der zweite Teil in der nächsten Ausgabe des Ärzteblattes Sachsen-Anhalt stellt den Versuch dar, grundlegende Empfehlungen aufzustellen, die perspektivisch der Situation lokal in geeigneter Weise Abhilfe schaffen könnten.

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