Häufigkeit der sekundären Instabilität nach ventraler Versorgung der Densfrakturen

Typ II, III nach Anderson

Ahmed Elnewihi
Ahmed Elnewihi
Portraitfoto: Studioline Ludwigsburg

A. Elnewihi 2**, A. Rashidi 1*, M. Luchtmann 1, R. Firsching 1*
1    Klinik für Neurochirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Magdeburg
2    Regionale Kliniken Holding RKH, Ludwigsburg
* Corresponding author
** vorherige Einrichtung: Klinik für Neurochirurgie, Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Magdeburg


Einleitung

Eine der häufigsten Frakturen der Halswirbelsäule sind die Densfrakturen. Sie machen etwa 15-20 % der Halswirbelsäulenverletzungen aus4,17,23,28 und treten besonders häufig bei älteren Menschen auf.14,18,20 Aufgrund der anatomischen Lokalisation des zweiten Halswirbelkörpers können Densfrakturen durch Dislokation der Densspitze oder Instabilität des atlantoaxialen Gelenkes schwere neurologische Ausfälle verursachen bis hin zu einer hohen vollständigen Querschnittssymptomatik.

Nach der Klassifikation von Anderson und D’Alonzo aus dem Jahre 1974 werden die Densfrakturen in drei Typen unterteilt.3 Bei Typ I befindet sich die Fraktur in der Densspitze, bei Typ II zieht die Frakturlinie zwischen der Densbasis und dem Wirbelkörper HWK 2. Beim Typ III befindet sich die Frakturlinie im Wirbelkörper HWK 2.

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