Wie kardioprotektiv wirkt HDL-Cholesterol?

Patienten behandeln – auf Surrogatkosmetik verzichten!

Vor vielen Jahren (Gordon et al. 1977) wurde aus epidemiologischen Studien abgeleitet, dass hohe HDL-Cholesterol-Konzentrationen mit einem niedrigen kardiovaskulären Risiko assoziiert seien. Heute ist diese Euphorie verflogen.
Aber schon 1975 gab es auch harte Studiendaten, die bei industrieunabhängiger Bewertung zu Zweifeln Anlass gegeben hätten (Coronary Drug Project). Herbert Immich fokussierte das Problem: „Die Epidemiologie ist ein Paradigma, das keinen Begründungszwang kennt. Daher kann sich die Epidemiologie auch nicht vor Selbsttäuschung und Vorurteil schützen.“
Nachfolgend werden wir uns mit drei Substanzgruppen beschäftigen müssen, bei denen es zu einem mehr oder weniger ausgeprägten Anstieg von HDL-C kommt: Nicotinsäure, Fibrate und CETP-Hemmer.

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